Januar 30, 2012 – 5:58 nachmittags
In dem 1913 veröffentlichten Gedicht Trakls beschreibt ein lyrisches Ich, wie es im Herbst bzw. in einer Situation des Glücks dessen Verfall erlebt. In den beiden ersten Strophen des Sonetts wird noch nicht deutlich, dass das Ich ein Erlebnis berichtet; es scheint so, als spräche es von dem, was es regelmäßig „am Abend“ (V. 2) [...]
Januar 30, 2012 – 5:54 nachmittags
Text: hier! Insgesamt ist die erste Version ein kurzer Bericht einer Obduktion; in der zweiten Version wird eher erzählt, wie (indirekt: beim Obduzieren, vgl. V. 3) in der Leiche ein Nest mit jungen Ratten gefunden wird. Wenn man prüft, in welche Richtung die Überarbeitung gegangen ist, sieht man Folgendes: 1. Aus “dem Mädchen” ist “ein [...]
Januar 30, 2012 – 5:52 nachmittags
Günter Eichs Gedicht „Bestellung“ (1964) ist im Netz nicht greifbar; ich finde es in Conrady: Das Buch der Gedichte, 2006 (Neuausgabe), S. 466: „Fünf Gänge, sag es den hölzernen Mädchen, für den Pfennig unter der Zunge,, und die Teller gewärmt…“ Das Gedicht besteht aus drei Strophen zu 4, 6 und erneut 4 Versen. Ehe ich [...]
Januar 30, 2012 – 5:50 nachmittags
Es gibt den Text und eine Deutung des Gedichts: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/93069,0.html, fertigen wir also eine weitere an. Ich möchte in diesem Gedicht drei Ebenen erkennen: einmal das Ambiente abgelegener Gehöfte, welches dem Gedicht jetzt den Titel geben muss (Hühner und Enten, Talgrund, Spinnen, Spitz); zweitens die Existenz der Großen oder der großen Namen in dieser Umgebung [...]
Januar 30, 2012 – 5:48 nachmittags
Schon durch die konsequente Kleinschreibung aller Wörter macht der Autor klar, dass er etwas Neues will, etwas Revolutionäres. Was er will, macht sein Ich-Sprecher deutlich. Das Ich beginnt mit einer Frage: Warum war bei seiner Geburt der Wald (und damit alle Grundstücke) schon verteilt, waren die Rechte auf Land und Eigentum schon vergeben und festgeschrieben? [...]
Januar 30, 2012 – 5:48 nachmittags
Dieses Gedicht, 1964 veröffentlicht, knüpft an Teil III von Brechts Gedicht „An die Nachgeborenen“ an, und zwar an die erste und letzte Strophe dieses Teils; die beiden mittleren Strophen dieses Teils gelten dem, was „wir“ in der Zeit des Dritten Reichs erlebten und wussten. Dem steht eine doppelte Bitte an die Nachgeborenen gegenüber: unserer mit [...]
Januar 30, 2012 – 5:46 nachmittags
Brecht: Vom armen B.B. (entstanden 1922, Druck 1927) Brecht (1898-1956) stammte aus Augsburg, studierte ab 1917 in München Medizin und Philosophie; 1922 kam er zum ersten Mal nach Berlin. Seine Eltern waren aus dem Schwarzwald. Die Strophen werden in Klammern ( ) gezählt: Das Gedicht ist eine stilisierte Selbstdarstellung: „Ich, Bertolt Brecht…“ (1). Zuhörer sind [...]
Januar 30, 2012 – 5:45 nachmittags
Unsere Arbeit an diesem Gedicht steht in folgenden Zusammenhängen: 1. Lyrik des Expressionismus kennen lernen (als Beispiel dafür, wie sich in der Literatur die Krise der bürgerlichen Welt um 1900 zeigt); 2. die Methode der Gedichtanalyse reflektieren und einüben; 3. sich wissenschaftlich mit einem Problem („Wie ist Heyms Gedicht zu verstehen?“) befassen: seine Aussagen belegen, [...]
Januar 30, 2012 – 5:44 nachmittags
In diesem Gedicht geht es um eine Erfahrung, die das lyrische Ich gemacht hat, als es Löwenzahn-Pusteblumen gepustet hat. Am einfachsten versteht man m.M. das Gedicht, wenn man von der letzten Strophe ausgeht; dort erklärt das Ich, dass es eine „zeitlose Stunde“ (V. 15) erlebt hat. Diese paradoxe Wendung bezeichnet den Moment des Glücks oder [...]
Januar 30, 2012 – 5:43 nachmittags
6. Klassenarbeit Deutsch 5a – 2005/06 Die Gestaltung eines Gedichtes verstehen und elementar beschreiben können – 1 St. Aufgabenstellung: 1. Beschreibe den Aufbau des Gedichtes; beachte dabei, was der Sprecher tut. 2. Das Taktschema der 1. Strophe: a) Zeichne das Taktschema der 1. Strophe. b) Wie heißt dieser Takt? c) Wo sind aufgrund des Taktschemas [...]