März 7, 2012 – 5:46 nachmittags
Aufgabenstellung Abitur NRW (Lk): 1. Analysieren Sie das Gedicht „Spiele wohl! Das Leben ein Schauspiel“ von Czepko im Hinblick auf die hier entwickelte Vorstellung vom menschlichen Leben und dessen Bedingungen. Brücksichtigen Sie dabei auch die Metaphorik und den Titel. 2. Erschließen Sie die zentralen Motive und Strukturen von Rose Ausländers Gedicht „Noch bist du da“ [...]
März 6, 2012 – 6:32 nachmittags
Diesen Gedichtvergleich gibt es bei http://www.frustfrei-lernen.de/deutsch/gedichtvergleich-winterabend-winternacht.html (Texte dort miserabel, mit Fehlern!). Georg Trakl Ein Winterabend Wenn der Schnee ans Fenster fällt, Lang die Abendglocke läutet, Vielen ist der Tisch bereitet Und das Haus ist wohlbestellt. Mancher auf der Wanderschaft Kommt ans Tor auf dunklen Pfaden. Golden blüht der Baum der Gnaden Aus der Erde kühlem [...]
Januar 30, 2012 – 8:01 nachmittags
In der Kinderbuchreihe der SZ findet sich auch Patricia MacLachlan: „Schere, Stein Papier. Sophies Geschichte“. Der Inhalt ist schnell umrissen: In eine Familie, deren jüngster Sohn sechs Monate zuvor am Tag seiner Geburt gestorben ist, kommt ein Findelkind – Sophie; es wird Kind dieser Familie, obwohl alle wissen, dass sie es in einem Jahr wieder [...]
Januar 30, 2012 – 6:47 nachmittags
In Hasek: Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk (Deutsch von Grete Reiner, Aufbau-Verlag 1982, 8. Aufl.) gibt Schwejk allen Amtspersonen grundsätzlich Recht – das ist eine seiner Gesprächsstrategien. Eine andere, die ich hier kurz untersuchen möchte, besteht darin, Beispielgeschichten zu erzählen. Um die Bedeutung dieses simplen Rückgriffs auf den Einzelfall, auf die zufällige Lebenserfahrung zu [...]
Januar 30, 2012 – 6:37 nachmittags
In einem e-Buch Ulli W.s habe ich eine Passage gefunden, die auch ein vertieftes Verständnis dessen erlaubt, was Christa Wolf “subjektive Authentizität” nennt: Einige der Autoren im Frankreich des 18. Jahrhunderts betreiben ihre Textproduktion als Steckenpferd von einer wohlsituierten bürgerlichen Existenz aus, andere wie Rousseau, Diderot oder Voltaire sind mehr oder weniger auf den literarischen [...]
September 11, 2011 – 6:36 nachmittags
Über die schräge Wiederkehr des Autors in der “modernen” Literatur hat Felix Philipp Ingold einen Essay geschrieben: http://www.perlentaucher.de/artikel/4757.html
Juli 17, 2011 – 4:32 nachmittags
In einem Interview mit Tanja Rest (SZ am 9. Juli 2011, Seite V2/8) sagte Alan Rickman, als er wegen seiner Rezitation von Shakespeares Sonett Nr. 130 gelobt wurde, zur Erklärung: Er habe von Peter Brooks gelernt, dass man niemals so gut sei wie der Autor; das gelte besonders für die Sonette. “Sie sind wie Gefäße, die [...]
Juli 10, 2011 – 7:42 nachmittags
Informiere dich über Goethes Leben und trage fehlende Wörter in die Lücken ein: Goethe wurde 1749 in __________________ geboren. Sein Vater konnte von seinem Vermögen leben; Goethe erhielt Privatunterricht. Mit 16 Jahren ging er zum Jurastudium nach _______________; neben seinem Studium bildete er sich auch im Zeichnen und Kupferstechen aus. Nach einer längeren Krankheitspause setzte [...]
Mai 17, 2011 – 7:37 nachmittags
Ich referiere den Inhalt i.W. aus der Perspektive Grimms und halte mich dabei an die Ausgabe in “Selbstbiographie. Ausgewählte Schriften, Reden und Abhandlungen”. Hrsg. und eingeleitet von Ulrich Wyss, München 1984. Die vierte Auflage (1858) des 1851 erschienenen Werks ist als ebook greifbar: http://www.archive.org/details/berdenursprungd00grimgoog (darin blättern: “read online” anklicken). Die Sprachwissenschaft ist heute wesentlich besser ausgebildet [...]
April 5, 2011 – 7:17 nachmittags
Der Begriff des literarischen Motivs hat einen sehr breiten Rand und ist entsprechend unscharf. Wenn man das Geschehen eines ganzes Werkes als ein bestimmtes Motiv erfasst, kann man es als das allgemeine Handlungsmuster begreifen (Rivalität zwischen Brüdern; was ein verliebter und deshalb verrückter Alter alles anstellt …). Aber auch kleinere Einheiten können als Motive gesehen [...]