März 6, 2012 – 8:23 nachmittags
(Ausgabe: es 105) Zum Verhältnis von Herr und Knecht 1. Sachlich wird das Verhältnis Puntilas und Mattis als „Herr – Knecht“ festgelegt. Dieses Verhältnis von Herrschaft und Knechtschaft gibt es seit Jahrtausenden; es ist umstritten. a) Herrschaft wird mit vielerlei Gründen als notwendig, sinnvoll und berechtigt verteidigt (von Platon bis zu Diederich Heßling). b) Sie [...]
Januar 30, 2012 – 5:46 nachmittags
Brecht: Vom armen B.B. (entstanden 1922, Druck 1927) Brecht (1898-1956) stammte aus Augsburg, studierte ab 1917 in München Medizin und Philosophie; 1922 kam er zum ersten Mal nach Berlin. Seine Eltern waren aus dem Schwarzwald. Die Strophen werden in Klammern ( ) gezählt: Das Gedicht ist eine stilisierte Selbstdarstellung: „Ich, Bertolt Brecht…“ (1). Zuhörer sind [...]
Januar 30, 2012 – 5:31 nachmittags
Analyse im Rahmen der „Buckower Elegien“ 1953 Gemäß der methodischen Einsicht, dass etwas nur in einem Rahmen verstanden werden kann, sollte man die Buckower Elegien als Kontext des Gedichtes „Der Radwechsel“ heranziehen. Ich stütze mich vor allem auf die Ausführungen Jan Knopfs in seinem Brecht-Handbuch 1984 (Lyrik, Prosa, Schriften; S. 191 ff.) und auf das [...]
Januar 30, 2012 – 5:30 nachmittags
Dieses Gedicht Brechts ist das erste in der Gedichtsammlung „Hundert Gedichte“ (1951) und durch diese Position von Brecht ausgezeichnet. Es stammt aus dem Stück „Die Rundköpfe und die Spitzköpfe oder Reich und Reich gesellt sich gern. Ein Greuelmärchen“, das 1934 fertig und 1938 erstmals veröffentlicht wurde; dort heißt das Gedicht „Die Ballade vom Wasserrad“. Gesungen [...]
Januar 30, 2012 – 5:29 nachmittags
Das Gedicht ist um 1939 entstanden (Kommentar von Edgar Marsch, 1974) und erst 1958 in „Hundert Gedichte“ (5. Auflage) veröffentlicht worden; von der Entstehungszeit her gehört es in den Kampf, den Brecht im Exil literarisch gegen die Hitlerei führte. Zu Lebzeiten Brechts ist es nicht in die „Hundert Gedichte“ (1951) aufgenommen worden, wenn ich Marschs [...]
Januar 30, 2012 – 5:28 nachmittags
(Zeilenzählung nach der Ausgabe “Gedichte”, Klett 1985; in der Jubiläumsausgabe der Werke Brechts, Suhrkamp 1997, sind zunächst +2, ab “bin ich verloren” +3, ab Teil II +4 und ab Teil III +5 bei ders Verszählung zu rechnen.) Das Gedicht, 1939 veröffentlicht, ist in Etappen entstanden; der älteste Teil, also Teil II, stammt aus dem Jahr [...]
Januar 30, 2012 – 5:26 nachmittags
Das Gedicht ist in der „Hauspostille“ (1927) erschienen; entstanden ist es nach Edgar Marschs Kommentar zum lyrischen Werk Brechts (1974) um 1919, nach dem Kommentar in der sechsbändigen Jubiläumsausgabe (1997) um 1921/22. Quelle ist ein Lied Rudyard Kiplings am Ende der Kurzgeschichte „Love-O‘Women“; das Gedicht ging später unter dem Titel „Das Lied vom Weib und [...]
Januar 30, 2012 – 5:25 nachmittags
Der kürzere Titel gilt seit 1951, vorher galt der längere (Nach E. Marsch: Brecht-Kommentar zum lyrischen Werk, 1974, S. 133). Aufbau des Gedichtes: 1. Im erzählten Geschehen ändert sich Zweierlei: a) Der Wald dringt vor und schließt des Cortez Leute ein (V. 2 und 6 f.: Wald erst in der Nachbarschaft; V. 16-21 die entscheidende [...]
Januar 15, 2012 – 12:00 nachmittags
Auf den anspruchsvollen Titel „Analyse“ (im Singular) verzichte ich, weil die hier vorliegenden Analysen im Lauf der Zeit, also ganz unsystematisch entstanden sind. – Brecht – Piscator: Links zu diesem Verhältnis stehen im Aufsatz „Brechts episches Theater“. Ansatz des Verstehens (Ausgabe: edition suhrkamp 1, 1955 u.ö.) „In sich widerspruchsvoll ist die Hauptfigur. Galilei begründet die [...]
Januar 15, 2012 – 11:36 vormittags
Eine kurze Einführung – zugleich eine Kritik an „Texte, Themen und Strukturen“ (TTS). Deutschbuch für die Oberstufe. Hrsg. von Heinrich Biermann und Bernd Schurf, Cornelsen 1999 In einer Tabelle wird im TTS (auf S. 167) ein Schema Brechts vorgestellt: „Die dramatische und die epische Form des Theaters“, datiert auf 1938, zugeordnet dem Aufsatz „Anmerkungen zur [...]