Schlagwort-Archiv: Heine

Heine: Jammertal (Jammerthal) – Analyse

Auf den ersten Blick ist bei diesem Gedicht von 1857 nicht viel zu verstehen: Da ist ein Liebespaar, das sich küsst und am anderen Morgen verstorben ist; ein Arzt gibt dazu einige Kommentare ab. Was sieht man, wenn man genauer hinschaut? Von einem Erzähler, der nicht ausdrücklich in Erscheinung tritt (Soll man ihn ‚anonymer Erzähler‘ [...]

Heine: Karl I. – Analyse

Im Gegenzug gegen die Französische Revolution und die Kriege Napoleons waren in Europa die monarchistischen Kräfte wieder erstarkt. Aber seit 1830, seit der Julirevolution in Frankreich, waren in ganz Europa revolutionäre Bewegungen entstanden, teilweise mit sozialistischen Idealen (Blanc und Proudhon in Frankreich; Georg Büchner und Karl Marx in Deutschland…); im Februar 1848 brach in Frankreich [...]

Heine: Liebste, sollst mir … – Analyse

Dieses Gedicht des jungen Heinrich Heine, ohne Überschrift, stammt aus dem Zyklus „Lyrisches Intermezzo“. Ein Intermezzo wird zwischen zwei Hauptstücken gespielt; das Intermezzo als ein lyrisches, als Gedichtsammlung, zwischen welchen Hauptstücken soll es stehen? Die Frage bleibt offen. Das Gedicht beginnt mit der Anrede „Liebste“, also der vertrauten Anrede an die Freundin, die Braut, die [...]

Heine: Maria Antoinette – Analyse

In dieser ironisch erzählten Geschichte treten mal wieder, wie es in Balladen oft geschieht, Gespenster auf. Vorbereitung der Analyse Das Gedicht stammt aus dem Zyklus „Romanzero“, an dem Heine 1849/51 gearbeitet hatte, den er 1851 veröffentlichte und der innerhalb weniger Monate mehrmals aufgelegt wurde. Erläuterungen zu Vers 1 Tuilerien: Stadtschloss der französischen Könige, an den [...]

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