Schlagwort-Archiv: Mario und der Zauberer

Italiensehnsucht – ein verdrehtes Motiv in “Mario und der Zauberer”

Italiensehnsucht ist etwas, das es über Jahrhunderte gegeben hat und das in Thomas Manns Novelle “Mario und der Zauberer” negativ gespiegelt wird. Der Zauberer Cipolla ist dem Erzähler der Inbegriff des Unangenehmen, was ihm im faschistischen Heute in Italien, im überlaufenen Badeort Torre di Venere, begegnet – Italien hat den Zauber seiner Vergangenheit und seiner [...]

Das Okkulte in “Mario und der Zauberer”

In der Erzählung Thomas Manns (Mario und der Zauberer) ist “merkwürdig” das Schlüsselwort, mit dem der Erzähler seine Faszination durch Italien bzw. durch Cipolla umschreibt. Zu diesem Interesse am Merkwürdigen gibt es ein biografischen Hintergrund bei Thomas Mann, den ich hier kurz darstelle: 1924 hat Thomas Mann den Aufsatz „Okkulte Erlebnisse“ in „Die Neue Rundschau“ [...]

Mann: Mario und der Zauberer – Aufbau der Erzählung

(Ich beziehe mich in Seiten- und Zeilenzählung auf die Ausgabe Fischer-TB 9320, 21.  Aufl. 2008.) Die Erzählung ist im Wesentlichen chronologisch aufgebaut: Übersicht über das Geschehen aus dem Rückblick (9/5-24) Bericht über Urlaub in Torre di Venere (9/25 – 29/10) Überleitung zu Cipollas Auftreten (29/11 – 32/7) Bericht: Cipolla kündigt sich an (32/8 – 38/16) [...]

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