Kleist: Penthesilea (Geschehen, Frage nach dem Wahnsinn)

Bericht von der ersten Lektüre des Dramas (Inhalt, Eindrücke) – angeregt durch Korffs Lobeshymnen (Geist der Goethezeit, Bd. IV, 2. Aufl. 1955, S. 39 ff.): Ein Drama sei Sinnbild des Schicksalhaften im Leben, womit die immanente, für das Gefühl spürbare Zwangsläufigkeit des Geschehens gemeint sei; die Gewalt müsse bis zum Ende gesteigert werden. „Penthesilea“ sei in dem Sinn eines der ganz großen Dramen mit einer dreifachen Wende von der amazonenhaften Kampfbegier zur überraschenden Liebesbegier, zur Rachewut nach dem vermeintlichen Liebesverrat Achills und zum Selbstvernichtungswillen nach der Erkenntnis ihrer Untat. – Derart vorbereitet lese ich das Drama und stelle die einzelnen Auftritte vor.

1. Auftritt: Drei griechische Könige besprechen die Situation des Kampfes. Odysseus berichtet von der Ankunft der Amazonen und deren unerwarteten Kampf gegen die Trojaner; vom eigenen Versuch, mit den Amazonen sich zu verbünden, wobei Penthesilea vom Anblick Achills auffällig (wie eine Verliebte) betroffen war; vom erneuten erfolgreichen Kampf der Amazonen, in dem Penthesilea einmal Achill das Leben rettete. – Antilochos berichtet vom Rat Agamemnons, sich vorläufig zurückzuziehen, worauf Odysseus die Kampfwut Achills gegen Penthesilea ins Spiel bringt; Diomedes schlägt vor, Achills Widerstand gegen den Rückzug auf die eine oder andere Weise zu brechen.

Den Gang des Geschehens wird voraussichtlich Penthesileas Neigung zu Achill bestimmen.

2. Auftritt: Der eintreffende Hauptmann Adrast berichtet den Königen, dass Achill sich erneut in den Kampf warf, dass dessen Wagen dabei umstürzte, dass Penthesilea unbedingt über einen Abhang zu ihm vordringen wollte, dass Achill noch fliehen konnte, aber seitdem verschwunden und wohl gefangen ist. – Odysseus gibt die Parole aus, auf jeden Fall Achill zu befreien.

Die Lage Achills verlangt nach Klärung.

3. Auftritt: Hauptmann und Griechen stehen auf einem Hügel. Ein Myrmidone berichtet, wie er Achill auf seinem Wagen in rasender Fahrt kommen sieht, verfolgt von den Amazonen; wie Penthesilea ihn fast einholt, aber stürzt; wie Achill entkommt. – Die griechischen Könige und Truppen tauchen auf und nehmen Achill begeistert in Empfang.

Es ist Ruhe eingekehrt – etwas Neues muss das weitere Geschehen anstoßen.

4. Auftritt: Achill, die Könige und das Griechenheer: Während der verwundete Achill behandelt wird, preisen die Könige ihn als Sieger; Odysseus erklärt den Schlachtplan – Achill wirkt abwesend und muss sich erneut erklären lassen, wie die Griechen die Amazonen in die Zange nehmen wollen. Der aber tut kund, er suche den direkten Kampf mit Penthesilea, und bricht auf.

Achill spricht vom Kampf in Worten der Brautwerbung, er wolle die Dame „Auf Küssen heiß von Erz“ in den Arm nehmen und sie zu seiner Braut machen, indem er sie zu Tode hinter sich schleift. Damit ist undeutlich angedeutet, was zu erwarten ist.

5. Auftritt: Penthesilea mit Fürstinnen und dem Amazonenheer: Sie will unbedingt Achill bezwingen, da sie im Kampf verwirrt von ihm gelassen habe; Prothoe rät von weiterem Kämpfen ab – Penthesilea wirkt abwesend und fremd. Asteria rät zur Fortsetzung des Kampfes; Penthesilea verstößt Prothoe und nimmt sie dann wieder herzlich auf. Als Achill naht, machen sich die Amazonen zum Kampf bereit: „Rosen für die Scheitel unsrer Helden / Oder Zypressen für die unsrigen.“ Die Rosen sollen am Rosenfest über die Besiegten gestreut werden (anstelle von Ketten), Einzelheiten des Rosenfestes bleiben unklar.

Es läuft alles auf den Zweikampf Penthesileas mit Achill hinaus.

6. Auftritt: Die Oberpriesterin der Diana, Mädchen mit Rosen in Körben, gefangene Griechen: Die Oberpriesterin tadelt die Mädchen, dass sie nicht mehr Rosen gepflückt haben. Die Mädchen schicken sich an, Kränze aus Rosen für bestimmte Griechen zu flechten. Die Gefangenen werden als „Gäste“ bezeichnet und nach ihren Wünschen gefragt. Ihnen wird angekündigt, dass sie zum Tempel der Diana geführt werden sollen, „In ihren dunkeln Eichenhain, wo eurer / Entzücken ohne Maß und Ordnung wartet!“

Dieses Geschehen kommt einem Griechen wie ein Traum vor, dem Leser ebenfalls.

7. Auftritt: Hinzu kommt eine Hauptmännin, die berichtet, dass die Schlacht noch tobt; die Oberpriesterin berichtet dagegen, Penthesilea habe im Kampf bereits angeordnet, das Rosenfest vorzubereiten (ein Missverständnis seitens der Priesterin?). Die Mädchen berichten dann vom Hügel aus, was sie sehen: den leuchtenden Achill. Die Priesterin ordnet an, man solle im Namen der Göttin Penthesilea melden, sie solle zu kämpfen aufhören. Nebenher berichtet die Hauptmännin zum Entsetzen der Priesterin vom Gerücht, Penthesilea sei von Amors Pfeil getroffen. Die Botin kommt zurück – Prothoe hat den Gehorsam verweigert und fordert die Priesterin auf, für den Sieg über Achill zu beten. Dieser schwant nichts Gutes.

Die Lage ist verworren und offen, sie verlangt nach Klärung.

8. Auftritt: Eine Oberste kommt hinzu und berichtet vom Kampf zwischen A(chill) und P(enthesilea); dass P unterlegen ist; dass A sie verschont hat, weil sie ihn so eigentümlich angeblickt hat; dass A nicht angegriffen worden ist, weil P das verboten hatte; dass er Frieden angeboten hat. Die Königin kommt selbst.

Auch A ist offenbar von Liebe bezwungen (vgl. 1. Auftritt) – es bahnt sich Neues an.

9. Auftritt: P befiehlt den Kampf gegen A; sie verteidigt sich: „Ist’s meine Schuld, daß ich im Feld der Schlacht / Um sein Gefühl mich kämpfend muß bewerben?“ Sie will jedoch den Rückzug antreten. Sie verflucht ihren Befehl, das Rosenfest vorzubereiten. Als A naht, will sie bleiben – lieber sterben als „ein Weib sein, das nicht reizt“. Sie verflucht ihre Kampfgefährtinnen; Prothoe bleibt bei ihr. Sie soll den Rückzug antreten, kann aber nicht: „Mein Alles hab ich an den Wurf gesetzt…“ – alles, was P anordnet und will, ist verworren; sie phantasiert offensichtlich von gigantischen Vorhaben,  da erscheint A.

Die Situation spitzt sich zu und heischt eine Entscheidung.

10. Auftritt: Die Amazonen fragen, ob sie auf A schießen sollen. Prothoe befiehlt zu schießen, ihn aber nicht tödlich zu treffen. Man sorgt sich um die verwundete Königin.

Die Entscheidung wird kurz hinausgezögert.

11. Auftritt: A kommt ohne Waffen, im Gefolge einiger Griechen. Er bekennt sich als „getroffen“. Große Verwirrung unter den Amazonen, Bereitschaft zum Kampf, eine Fürstin schießt auf A und wird selbst getroffen. A kann nicht glauben, dass er als Waffenloser angegriffen werden soll.

Die Entscheidung wird kurz verzögert.

12. Auftritt: Diomedes und Odysseus kommen mit Griechen; die Griechen wollen angreifen, doch A stößt sie zurück. „Der Peleid ist’s, dem sie angehört“, sagt Prothoe. Die Griechen machen sich an die Verfolgung der Amazonen.

Jetzt kann die Klärung beginnen.

13. Auftritt: Man kümmert sich um die verwundete P. Prothoe bittet A zu gehen, damit P nicht höre: „Du bist die Kriegsgefangene Achills.“ A gesteht, dass er P liebt und sie zu seiner Königin machen will. Die Männer müssen sich verstecken, bis Prothoe sie ruft, wenn sie mit P gesprochen hat.

Es wird spannend.

14. Auftritt: P erwacht, wird von Prothoe begrüßt. P hält ihr Erleben im Kampf für einen Traum. Sie will keinen Mann, „Den mir das Schwert nicht würdig zugeführt“. Sie ist beunruhigt, weil sie die Situation nicht durchschaut. Sie erblickt A und will ihn töten. Prothoe führt sie zur Wahrheit; A bekennt sich als Gefangener „in jedem schönren Sinn“. P begrüßt ihn als jungen Gott und befiehlt, das Rosenfest zu eröffnen. Prothoe will sie wieder auf den Boden zurückholen; doch P eröffnet eine neue Zeit: „Der Mensch kann groß, ein Held, im Leiden sein, / Doch göttlich ist er, wenn er selig ist!“ Prothoe soll nach P.s Willen den von ihr bezwungenen Lykaon wider alle Gewohnheit sofort bekommen. Prothoe belügt P bezüglich der herumliegenden Rosen; sie flechten sich gegenseitig den Rosenkranz. A versteht nichts; Lykaon ist gerufen und soll gleich kommen.

Es scheint ein großes Friedensfest zu geben – oder der Umschwung steht bevor.

15. Auftritt: A und P im Liebesgeturtel, P umwindet ihn mit dem Rosenkranz. Sie schenkt ihm einen Ring und will in die Heimat aufbrechen, A soll bei den Gefangenen bleiben. Die Fürstinnen bestimmen sie, auf das bald kommende Heer zu warten. Da fragt A sie, warum sie nach Troja gekommen und sich in den Kampf eingemischt hat. Sie offenbart ihr Lebensgesetz („der ersten Mütter Wort“), das auf dem mythischen Geschick ihrer Vorfahren beruht: Es wurde ein Frauenstaat der Amazonen gegründet, ihnen fehlt die recht Brust; gelegentlich fangen sie Männer, feiern das Rosenfest  und schicken sie nach erfolgter Befruchtung wieder heim. A fragt: und mich? Sie erzählt vom Auftrag ihrer Mutter Otrere, den Achill zu fangen; A war „mein e’wger Traum“. Beim ersten Anblick sei er ihr wie Mars persönlich erschienen. P will aufbrechen, als man Kriegslärm hört. P will ihn mit nach Themiscyra nehmen, er will sie nach Pthia führen: „Zwar durch die Macht der Liebe bin ich dein, / (…) Doch durch der Waffen Glück gehörst du mir;“ P wehrt sich dagegen, sein Gefangene zu sein, und ruft die Himmelsmächte an.

Im Augenblick der Erfüllung wendet sich das Geschick.

16. Auftritt: Ein griechischer Hauptmann ruft A zu Hilfe; der reißt sich die Rosenkränze ab und greift nach den Waffen. Er will P ins Griechenlager bringen lassen; P ist außer sich.

Der Konflikt spitzt sich zu.

17. Auftritt: P und A streiten unter Zeitdruck, wohin es gehen soll, nach Themiscyra oder nach Pthia.

18. Auftritt: Die Amazonen kommen und trennen die beiden, Odysseus reißt Achill mit sich fort.

Es geht alles rasend schnell, ohne Vernunft und Besinnung.

19. Auftritt: Sieg der Amazonen, P fühlt sich als Gefangene A.s; die Oberpriesterin macht der Königin Vorwürfe, weil jene die erbeuteten Gefangenen leichtfertig verspielt hat. P ist erschüttert.

20. Auftritt: A.s Herold kommt und fordert P zum Zweikampf heraus, damit das Schwert entscheide, wer wessen Gefangener ist. P ist fassungslos; Prothoe rät, den Kampf abzulehnen. P will sich unbedingt dem Gegner stellen; doch die Amazonen sind erschöpft und wollen nicht mehr kämpfen. P rast, alle wollen sie halten. Ein Gewitter tobt. Die Oberpriesterin wendet sich hilflos an die Götter.

Das Unheil naht.

21. Auftritt: A gesteht Diomedes, dass er P liebt und dass er sie zum Zweikampf aufgefordert hat, um ihr zu unterliegen und dann folgen zu können; nach zwei Monaten sei er wieder frei, vielleicht folge sie ihm dann nach Griechenland. Odysseus widersetzt sich diesem Vorhaben heftig. Da kommen die Amazonen mit dem ganzen Kriegsvolk; A vertraut noch auf einen bloßen Zweikampf.

Die rasende P hat A.s Angebot der Aussöhnung nicht verstanden, Unheil droht.

22. Auftritt: Die Oberpriesterin will die rasende P mit Stricken fesseln lassen. Es wird berichtet, wie A im Kampf zu Boden stürzt und P mit ihren Hunden die Glieder A.s in Stücke reißt.

Entsetzliches Unheil ist geschehen.

23. Auftritt: Meroe berichtet, wie A arglos als Einzelner kam, um sich besiegen zu lassen; wie P ihm einen Pfeil durch den Hals schoss; wie sie die Hunde auf ihn hetzte und ihn in Stücke riss; obwohl er sie als Braut ansprach, biss sie ihm tierisch in die Brust. Priesterinnen kennen die alte P nicht wieder, sie sehen jene als Tochter der Gorgo [Schreckgestalt mit Schlangenhaaren, deren Anblick versteinern macht] an. P ist schweigend zurückgeblieben.

Unbegreifliches ist über P und die Menschen hereingebrochen. Was wird P tun, wenn sie wieder zur Vernunft kommt?

24. Auftritt: Oberpriesterin und Prothoe sagen sich von P los; diese will die Leiche der Oberpriesterin zu Füßen legen lassen. P reinigt den Pfeil vom Blut A.s und bricht zusammen. Man kümmert sich um P; P reinigt sich mit Wasser – sie glaubt sich bereits verstorben. Sie ist verwirrt und weiß nur, dass sie geschossen hat: „Und gilt’s den Meisterschuß ins Herz des Glückes, / So führen tück’sche Götter uns die Hand.“ Sie will nicht wissen, wer A getötet, sondern nur, wer ihn verunstaltet hat; den Entstellten will sie rächen. Sie kann nicht glauben, dass sie selbst es war, und erfährt stückweise die Wahrheit. „So war es ein Versehen. Küsse, Bisse, / Das reimt sich, und wer recht von Herzen liebt, / Kann schon das eine für das andre greifen.“ Sie habe sich offenbar „bloß versprochen“ und küsst nun die Leiche A.s. Darauf sagt sie sich „vom Gesetz der Fraun“ los, will A in den Tod folgen und tötet sich. – In kurzen Wortwechseln zumeist hat sich dieses Gespräch entwickelt. Die Oberpriesterin klagt zum Schluß: „Ach! Wie gebrechlich ist der Mensch, ihr Götter!“ Prothoe hat das letzte Wort: „Sie sank, weil sie zu stolz und kräftig blühte! / Die abgestorbne Eiche steht im Sturm,  / Doch die gesunde stürzt er schmetternd nieder, / Weil er in ihre Krone greifen kann.“

So ist es, ein Sturm brach über die Menschen herein; zwei Liebende sind tot.

Was jetzt als erstes zu untersuchen wäre, ist die Frage: Wie brach der Wahnsinn aus, wie kam er über P?

http://de.wikipedia.org/wiki/Penthesilea_(Kleist) (gute Übersicht)

http://www.obib.de/Philosophie/GuW.html (Gewalt und Weiblichkeit – Magisterarbeit)

http://www.textem.de/1818.0.html (Besprechung eines Kleist-Handbuchs – es geht mir mehr um den Hinweis auf das Handbuch)

http://de.wikisource.org/wiki/ADB:Kleist,_Heinrich_von (Biografie)

http://www.adk-ulm.de/downloads/penthesilea.pdf (Nachbereitungsheft eines Theaters)

http://www.fachdidaktik-einecke.de/4_Literaturdidaktik/konfliktanalyse_drama_penthesilea.pdf (Beispiel einer Konfliktanalyse, wie sich im 7. Auftritt der Wahnsinn zeigt)

http://www.staff.amu.edu.pl/~macbor/convivium/archiv/2010/2010_pdf/02_Schuette_Convivium_2010.pdf (Aggressivität in der Literatur)

http://www.naturars.de/public/DB_Data/files/Downloads/naturArs-Briefe.pdf (zu Kleist: S. 3 ff.)

Korff bespricht und deutet das Drama unter dem Aspekt „Das Urmotiv der Kleistischen Dichtung“ (a.a.O., S. 47 ff.). Im Kanterlebnis sei Kleists Glaube an die Kraft der Vernunft zerbrochen; ihm sei nur geblieben, uns selbst als Wirklichkeit zu glauben und in den Tiefen des Gefühls die Wirklichkeit zu erfassen. Das nennt Korff „metaphysischer Realismus“. Daraus ergibt sich als Grundproblem die Gefühlsverwirrung der Menschen wie des Dichters (S. 59). Sicherheit des Gefühls trotz aller scheinbaren Verwirrung sei das Grundthema von Kleists ersten Dramen und ihrer weiblichen Protagonisten Alkmene, Käthchen und Penthesilea (S. 60).

Auch Penthesilea zeige in ihrer Verrücktheit eine tiefere Vernunft (S. 65): Sie will Achill mit Männerwaffen überwinden, aber auch als Weib seine Liebe erringen; es liege also ein Liebeskampf vor. Penthesilea beginne in einer Gefühlsverwirrung, die aus der Unnatur des Amazonentums resultiert, und gelange im dramatischen Geschehen zu einer Gefühlsentwirrung (S. 66): Im Triumph der Leidenschaft befreit sie sich von der Widernatürlichkeit des Amazonentums (S. 67). Als das Geschehen zu einem sinnvollen Ende zu kommen scheint, wird es durch Zufälle und Missverständnisse um seine Vernunft gebracht (S. 68). Aus der Amazone war mühsam das liebende Weib geworden, das sich dann in eine von den Kräften der Amazone getriebene Furie verwandelt. Im Augenblick höchster Unvernunft, als sie den Geliebten wie eine Hündin zerfleischt, komme die absolute Liebe Penthesileas ans Ziel: Nicht der Liebesbund, sondern der Liebestod sei die Erfüllung ihrer Liebe, dem sie aus Wahn entgegengetrieben wird. Als sie ihren eigenen Irrtum erkennt, sieht sie, dass sie sich in Achills Liebe nicht getäuscht hat (S. 69). Sie hat ihn nur aus „Versehen“ mit den Zähnen zerrissen; sie war nicht so verrückt, als es wohl scheinen mag (S. 70). Ihr Tod sei ein dionysischer Tod gewesen (S. 71); absolute Liebe sei nur im Tod zu verwirklichen.

Allgemein: http://www.heinrich-von-kleist.org/

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