Goethe: Mahomets Gesang – zur Analyse

Im Netz findet man (unter: Titel +analyse):
http://www.lrz-muenchen.de/~komparatistik_donat/psmetrik/psmetrikprog.html (allgemein)
http://www.lrz-muenchen.de/~komparatistik_donat/psmetrik/mahomet.html (spez. Mahomets Gesang)
eine Schüler-Analyse oder ebenso hier
http://eslam.de/begriffe/g/goethe.htm (eine moslemisch-gläubige Untersuchung)
http://tahabadri.tripod.com/Artikel_4.htm
Ansonsten schaut man einmal in die Hamburger Ausgabe (dort auch die Ausführungen Trunz‚ zu den großen Hymnen Goethes) und natürlich in Klaus Weimars Buch (Goethes Gedichte 1769-1775).

Ich hatte die Idee, mit dem Suchwort „Motiv des Flusses“ +Goethe etwas zu „Mahomets Gesang“ zu suchen, weil Wasser, Welle und Fluss bei Goethe bedeutsame Motive sind (vgl. „Auf dem See“, „Gesang der Geister über den Wassern“, „Grenzen der Menschheit“, „Dauer im Wechsel“ u.a.); gefunden habe ich aber nur eine Analyse zu „An den Mond“. Ich kannte die Textsammlung („kulturgeschichtliches Lesebuch“): „Panta rhei. Der Fluß und seine Bilder“, 1999, hrsg. von Ute Seidener.
Es gibt jedoch einen englischen Aufsatz zu diesem Thema: Jolle, Jonas „The River and its Metaphors: Goethe’s „Mahomets Gesang“ – MLN – Volume 119, Number 3, April 2004 (German Issue), pp. 431-450 [allerdings nur mit Passwort?] The Johns Hopkins University Press

Eine andere Idee besteht darin, den auffälligen Neologismus „schlangewandelnd“ einzugeben:
www.goethezeitportal.de/fileadmin/PDF/db/wiss/goethe/muelder-bach_fall.pdf
http://people.zeelandnet.nl/henklensen/goethe.htm (die ursprüngliche Form des Gedichts: ein Dialog in einem Drama, das nie vollendet worden ist)
Es findet sich auch eine gut verständliche Vorlesung Büntings (http://www.uni-due.de/buenting/03Wortschatz_Normalschrift.pdf).

Wenn man die Suchbegriffe „Goethe Hymnen“ eingibt (also nach der Gedichtart fragt), findet man
http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=803
http://www.literaturwelt.com/autoren/goethe.html (Biografie) und andere dieser Art;
http://stadt.heim.at/london/162236/homann/goetherel.htm (Goethe und die Religion – ein bestimmter themat. Aspekt ausführlich!)

Eine andere Idee besteht darin, nach Goethe +Epoche zu suchen, also einzugeben:
Goethe „Sturm und Drang“
– ihr könnt das ja einmal durchexerzieren.

Bei der Analyse des Gedichtes sollte man drei Bildebenen unterscheiden:
das Bild des Flusses, der sich von der Quelle bis zur Mündung im Meer entwickelt;
das Bild des Führers, der andere mitreißt und, sie aus ihrer Not rettend, voranbringt;
das (religiöse) Bild der Brüder, derer erster die übrigen zum sie erwartenden Vater führt.
Der Rhythmus des Gedichtes ist einzigartig: Beim Sprechen muss man zwischen dem flehenden Ruf der leidenen Bruder und dem Lobpreis des stark und siegreich vorangehenden Führers variieren, ebenso zwischen dem leichten Springen des Quells, dem breiten Fließen in der Ebene und der majestätisch deklarierten Kraft des Stroms; einige sprachliche Besonderheiten (z.B. „Seht…“, V. 1) ergeben sich aus der ursprünglich dialogischen Form des Textes. Glasklar ist auch die abgesetzte Einladung: „Kommt ihr alle!“ (V. 53)
Grammatisch ist „aufwehen“ (V. 65 ff.) eigenwillig gebraucht: Die Segel (Subjekt) wehen seine Macht und Herrlichkeit (Objekt: religiöse Begriffe!) zum Himmel auf.

One thought on “Goethe: Mahomets Gesang – zur Analyse

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