Dürrenmatt: Der Richter und sein Henker – Analyse

Links:
http://wiki.zum.de/Der_Richter_und_sein_Henker (Übersicht für Unterricht)
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Richter_und_sein_Henker (erste Übersicht)
http://www.dieterwunderlich.de/Durrenmatt_richter_henker.htm (ausführliche Inhaltsangabe, kurze Würdigung)
http://www.lesequiz.ch/ZKL/906/906.htm (Lesequiz)
http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/hotpots/w_pollauf/richter.htm (Lektüre: Kreuzworträtsel)
http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/duerrenmatt.htm (Übersicht Klaus Dautels über das Geschehen, mit Analysen und Arbeitsvorschlägen, am erzählten Ablauf orientiert, sowie mit Hinweis auf http://wiki.zum.de/Kriminalliteratur)
http://www.lerntippsammlung.de/Der-Richter-und-sein-Henker.html (Analyse)
http://www.krref.krefeld.schulen.net/referate/deutsch/r0441t00.htm (die Figur Tschanz)
http://www.studienseminar-paderborn.de/downloads/niehaustschanz.pdf (Stundenentwurf)
http://www.lesekost.de/deutsch/ch/HHLDCH02.htm (Besprechung)
http://www.xlibris.de/Autoren/Duerrenmatt/Werke/Der+Richter+und+sein+Henker?page=0%2C0
http://www.klassenarbeiten.de/klassenarbeiten/klasse9/deutsch/klassenarbeit246_charakteristick.htm
http://www.kastelbergschule.de/projekte/richter/richter.htm (Projekt einer Klasse)

Dürrenmatts Roman spielt in der Gegend um den Bieler See in der Schweiz; es ist ratsam, sich auf google maps die Gegend anzuschauen, damit man die Bewegungen der Figuren versteht: zwei Routen von Bern nach Twann und Lamboing, die Lage von Biel und Grindelwald – und wer Lust hat, findet in Bern auch die Straßen, wo Schmied gewohnt hat und Bärlach wohnt.
Der Roman umfasst 21 kurze Kapitel, auch wenn sie vom Autor nicht gezählt sind; ich werde bei meinen Belegen zuerst die Nummer des Kapitels und dann die Seitenangabe der alten Ausgabe rororo 150 (Ausgabe April 1983) nennen.
Wenn man den Roman vom Ende her verstehen, ihn also analysieren will, ist er zunächst eine Kriminalgeschichte (vgl. http://wiki.zum.de/Kriminalliteratur): Es gibt eine Leiche (Opfer), den Polizisten Schmied, sowie einen Detektiv Bärlach; dessen Aufgabe besteht darin, den Täter (und sein Motiv) zu finden, der Hergang des Mordes zu klären und den Täter der Justiz zu überstellen. In dieser Dimension wird bis Kap. 7 erzählt; ab Kap. 8 taucht dann die Figur Gastmann in einer neuen Beleuchtung auf, und in Kap. 11 wird die erste Begegnung Gastmanns mit Bärlach erzählt, wodurch das Geschehen eine neue Dimension bekommt. Auch der Besuch beim Schriftsteller (Kap. 13) und beim Arzt (Kap. 15) sowie die zweite Begegnung Bärlachs mit Gastmann (Kap. 17) gehören in diese neue Dimension. Sie wird durch den Titel als Hauptgeschehen ausgewiesen: „Der Richter und sein Henker“.
Dieser Titel wird im Kap. 17 verständlich. Gastmann hat Bärlach hereingelegt (in sein Auto als „Taxi“ gelockt) und warnt ihn davor, ihm weiter nachzuspüren. Nach einem Disput sagt Bärlach zu Gastmann: „Ich habe dich gerichtet, Gastmann, ich habe dich zum Tode verurteilt. Du wirst den heutigen Tag nicht mehr überleben. Der Henker, den ich ausersehen habe, wird heute zu dir kommen.“ (17/S. 100) Im Kontext ist von einem „Spiel“ der beiden die Rede (S. 99, zweimal), in dem es um Sieg/„Niederlage“ geht, und von einer alten Wette, die die beiden in der Türkei gemacht haben; beide seien sie damit schuldig geworden, sagt Bärlach (S. 99 – das ist noch zu bedenken). Damit greift Bärlach auf die Kap. 11 erzählte Begegnung zurück.
In Kap. 11 wird erzählt, dass Gastmann in Bärlachs Wohnung gegangen ist, ohne eingeladen zu sein (S. 64); es wird deutlich, dass beide in einen Kampf verwickelt sind. Bärlach verfolgt Gastmann, er will diesem seine Verbrechen nachweisen (S. 64); er muss sich dem Kampf stellen, weil er nicht mehr lange zu leben hat (S. 65). Gastmann erzählt dann, wie sie vor über 40 Jahren aus Übermut (mit besoffenem Kopf, aus Gründen der Weltanschauung, S. 65 und 67) eine Wette abgeschlossen haben. Er habe darauf gesetzt, „in deiner Gegenwart ein Verbrechen zu begehen, ohne dass du imstande sein würdest, mir dieses Verbrechen beweisen zu können“ (S. 67 und 69). Bärlach erzählt darauf, wie Gastmann dieses Verbrechen begangen hat (S. 69), und Gastmann setzt fort, wie er immer weitere Verbrechen begangen hat, ohne dass Bärlach ihn greifen konnte (S. 69 f.). – Zum Verständnis Gastmanns dient eine Bemerkung des Schriftstellers: „Bei ihm ist das Böse nicht der Ausdruck einer Philosophie oder einer Triebes, sondern seiner Freiheit: der Freiheit des Nichts.“ (13/S. 83) Gastmann wird als Nihilist (S. 82) qualifiziert, der meint tun zu dürfen, was ihm beliebt: in unbeschränkter Freiheit (vgl. 11/S. 70: aus Übermut oder Laune das Gute oder das Schlechte tun, sagt Gastmann selbst). [Diese philosophische Position wird aber nur angedeutet, nicht theoretisch wie in Dostojewskijs Romanen entfaltet.]
Damit wird aus den weltanschaulichen Positionen klar, in welchem Verhältnis Bärlach und Gastmann stehen: Es geht um einen Kampf auf Leben und Tod, wo nur einer den anderen „besiegen“ kann (11/S. 70). Es geht um den Kampf, ob es Recht und Gerechtigkeit geben soll (Bärlach), oder ob dem Geschickten letztlich alles erlaubt ist: ob also der Naturzustand fortbestehen soll (Gastmann) oder nicht (Bärlach). Damit steht dieser Kampf außerhalb der Sphäre des Rechts – der Naturzustand wird nur durch Zustimmung aller beendet. Wenn Bärlach Gastmann tötet bzw. töten lässt, handelt er sozusagen in Notwehr – das zeigt auch der Messerwurf Gastmanns (11/S. 70). Deshalb kann Bärlach sogar ein Verbrechen, das Gastmann nicht begangen hat, als Anlass nehmen, dass dieser zu Tode kommt (17/S. 100). Damit hat er die Wette verloren, aber den Kampf gewonnen – richtig ist jedoch, dass auch er „schuldig“ ist, weil man solche Wetten nicht schließen darf (11/S. 67: Gotteslästerung; teuflische Versuchung des Geistes; 17/S. 99: schuldig geworden).
Die beiden sprechen zwar von „Wette“ (S. 67); aber dieser Ausdruck führt in die Irre. Es gibt ja keinen Preis, den man bei Gewinn der Wette bekäme; sondern es geht für die Personen um ein Messen der Kräfte und in der Sache um das, was als Letztes gelten soll: quasi um Gott. Bärlach führt einen heiligen Krieg um seinen Gott; das ist dann ein Kampf auf Leben und Tod, ein Zweikampf. Vgl.
http://de.wikipedia.org/wiki/Duell
http://www.peter-hug.ch/lexikon/Zweikampf
http://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtskampf
http://www.bgbedia.de/zweikampf/
http://de.wikipedia.org/wiki/Kampf
Kampf auf Leben und Tod:
http://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_und_Knechtschaft
http://de.wikipedia.org/wiki/Naturzustand
Wenn Bärlach sich als Richter bezeichnet (17/S. 100; ähnlich Tschanz, 20/S. 117), ist das missverständlich: Richter gibt es nur in der Rechtsordnung. Bärlach nimmt ein Verbrechen, das Gastmann nicht begangen hat, als Anlass zur Hinrichtung durch Tschanz. In der Rechtsordnung, in der er als Kommissar steht, ist (wäre?) das ein Verbrechen.

Vor diesem Hintergrund ergeben sich folgende Konstellationen der Personen – eine bloße Charakterisierung der Figuren führt in die Irre, denke ich:

Zweikampf:

Bärlach                      <->                       Gastmann
-> Schmied: Agent Bärlachs (Dr. Prantl)
-> Tschanz: Bärlachs Werkzeug (Henker)
-> Arzt: setzt Bärlach mit OP-Termin unter Handlungszwang

Kriminalgeschichte:

Schmied: Opfer

Bärlach: Kommissar         <->         Vorgesetzter Lutz: behindert den Kommissar

->             Tschanz, Gastmann: Verdächtige

-> Tschanz: Helfer des Kommissars, später als Täter entlarvt

-> Clenin, Blatter: Polizisten

–                Frau Schönler: Schmieds Wirtin

–                Anna: Schmieds Braut

– weitere Statisten (Diener Gastmanns u.a.)

Die Kriminalgeschichte zeigt auch die Unfähigkeit und Korruptheit des Herrn Dr. Lutz, der Gastmann schützen will/muss, weil er politisch unter Druck gesetzt wird.
Die „Schwierigkeiten“ des Verstehens bzw. einer Klassifizierung des Romans ergeben sich daraus, dass Bärlach, Gastmann und Tschanz in zwei Geschichten eine Rolle spielen – Tschanz nur in der Kriminalgeschichte als Täter, in der Kampfgeschichte als Werkzeug; Gastmann steht in der Kriminalgeschichte nur im Hintergrund, Bärlach in beiden Geschichten im Vordergrund: Es ist sein Kampf, er besiegt Gastmann und überführt Tschanz des Mordes, wenn er den Mörder auch laufen lässt – eine ironische Pointe der Kriminalgeschichte, ein Kontrapunkt zur Kampfgeschichte, wo er umgekehrt handelt. Im Gespräch mit Tschanz erklärt Bärlach, warum er sich entschlossen hat, Gastmann durch Tschanz töten zu lassen: Durch die Ermordung Schmieds hat Tschanz Bärlachs letzte Chance, Gastmann zu überführen (Mappe!), zunichte gemacht: „Da habe ich dich genommen, dich den Mörder, und habe dich in meine furchtbarste Waffe verwandelt …“ (20/S. 116). Dies hat er mit dem dunklen Satz getan: „Du mußt dir selber helfen.“ (S. 87)

Das erzählte Geschehen spielt von Donnerstag, 3. November 1948, bis zum folgenden Montag. Unmittelbare Vorgeschichte ist der Mord in der Nacht zum 3. 11., die bedeutsame Vorgeschichte die Begegnung der Hauptakteure in der Türkei vor über 40 Jahren (11/S. 65). Nachgeschichte ist die Operation Bärlachs am nächsten Dienstag – auf sie wird nur vorausgeschaut.

Um das erzählte Geschehen würdigen zu können, muss man noch die Rolle des Erzählers untersuchen; die schweizkritischen Aspekte lassen wir unbeachtet. Der Erzähler ist allwissend, aber er sagt nicht alles, was er weiß oder wissen könnte; so verschweigt er die Gedanken des Kommissars Bärlach, deren Kenntnis schon früh zeigen würde, wie der gegen Tschanz als Verdächtigen vorgeht. An zwei Stellen möchte ich untersuchen, inwiefern der Erzähler sich nicht auf neutrales Beobachten beschränkt, auch wenn er selber sich nicht in ein zeitliches oder persönlich wertendes Verhältnis zum erzählten Geschehen setzt.

Die erste ist der Beginn von Kap. 6 (S. 32), wo erzählt wird, wie die beiden Polizisten zum ersten Mal vor Gastmanns Haus stehen. Zuerst beschreibt der Erzähler, was jeder sehen und hören kann. Im 3. Absatz weiß er, dass Bärlach den schweren Druck auf dem Magen fühlt (S. 32); er weiß auch, dass Bärlach „feststellte“ (also erkannte), dass jemand Bach spielt (S. 32). Ebenso kennt er Bärlachs Überlegung zum Umfang des Grundstücks („Er musste nun nach seiner Berechnung auf Tschanz stoßen …“, S. 32). Die überraschende Begegnung mit dem Hund wird jedoch kaum nach der Seite des Erlebens beschrieben: Bärlach ist „unerschrocken, aber gebannt“ (S. 33), ist nicht von der kühlen Vernunft verlassen, aber vergisst zu handeln – sagt der Erzähler. [Ganz nebenher berichtet er später, dass Bärlach sich offenbar gegen den Angriff des Hundes gewappnet hatte und Tschanz somit getäuscht hat, S. 44; aber der Erzähler hat das bei seiner Beschreibung von Bärlachs Erleben unterschlagen, also seine Zuhörer (und damit die Leser) „getäuscht“: wohl um der kriminalistischen Dunkelheit willen, aber auch um so die Täuschung des Tschanz deutlich zu machen, ohne sie zu erwähnen – ein Werk des Autors, wenn man nicht eine weitere Erzählerinstanz neben dem Erzähler einführen will).] – Wie gut der Erzähler Bärlach kennt, zeigt er in einer kleinen Erklärung: „So hatte ihn das Böse immer wieder in seinen Bann gezogen …“ (S. 33). Dass der Alte nicht schreit, erklärt der Erzähler damit, dass jenem das Geschehen „natürlich und in die Gesetze der Welt eingeordnet“ erscheint (S. 33). Danach beschränkt der Erzähler sich wieder auf das, was jeder Anwesende sehen und hören könnte (S. 33 f.).

Die zweite Stelle, die ich untersuchen möchte, ist Kap. 7 (S. 42-44). Hier wird ganz normal erzählt, was jeder Anwesende wahrnähme, nur dass der Erzähler die Überlegungen von Tschanz kennt: seine Absicht, nicht gesehen zu werden (S. 42); seine Frage, was der Alte wohl getan habe (S. 42). Vom 4. Absatz an wird jedoch das Erleben Tschanz’ berichtet; der Erzähler rückt in seine Nähe, ohne die Distanz zu ihm aufzugeben:
– sonderbares und unheimliches Erlebnis, das ihn nachdenklich stimmte (S. 42);
– plötzlich (S. 42);
– er musste den Tatort erreicht haben (S. 43);
– unwillkürlich (S. 43);
– er bereute es (S. 43);
– die Erkenntnis (S. 43);
– beruhigte ihn (S. 43);
– vor heimlichem Entsetzen (S. 43), ohne zu wissen, woher das kommt;
– zuckte zusammen, wie er hörte, dass Bärlach ihn duzte (S. 43);
danach wird zuerst „normal“ weitererzählt, doch weiß der Erzähler,
– dass T. seine Erregung übertönen wollte (S. 43 f.).
Erst recht wenn man den Schluss des Kapitels hinzunimmt (Revolver Bärlachs, Arm vorsichtshalber verbunden) und versteht, dass Bärlach Tschanz hinters Licht führt (und also wohl verdächtigt), wird deutlich, warum der Erzähler diesmal die Nähe Tschanz’ sucht und dessen Erleben darstellt: Tschanz ist am Tatort genau so jemandem begegnet, wie Schmied die Begegnung mit seinem Mörder Tschanz erlebt haben muss – eine Andeutung auf die Auflösung der Kriminalgeschichte. Hinter diesem Erzählerverhalten steht also die Regie dessen, der die Anlage des Buches geplant hat und den ich für den Autor halte, damit ich nicht einen impliziten Erzähler als Mittler zwischen Autor und Erzähler annehmen muss (und wer vermittelte dann zwischen Autor und implizitem Erzähler?).

Wie wird der Verdacht auf Tschanz als Mörder gelenkt?
Man darf annehmen, dass Bärlach Tschanz als Assistenten angefordert hat, weil er diesen des Mordes an Schmied verdächtigt – er gesteht ihm zum Schluss, er habe mit ihm „gespielt“ (20/S. 114); diesen Verdacht berichtet der Erzähler aber nicht. Jedoch gibt es eine Vielzahl von Hinweisen, die Tschanz verdächtig aussehen lassen:
* Er ist genau wie Schmied gekleidet (S. 18);
* obwohl er am Vorabend erst spät aus Grindelwald gekommen ist, weiß er um 10.00 Uhr schon sehr viel (S. 19-21; Bärlach wirkt hier wie ein Depp);
* Bärlach verschweigt ihm, wen er verdächtigt (S. 21 f.);
* ebenso verschweigt er ihm, dass er die Mappe Schmieds hat (S. 23);
* verdächtige Bemerkung: „Das könnte Ihnen gerade so passen, dass ich zu Hause bleibe.“ (S. 25);
* sein Neid auf Schmied wird überdeutlich (S. 26, andeutungsweise schon S. 19 beim Lob Bärlachs; vgl. S. 86);
* er „beweist“ überraschend schnell und heftig, dass Schmied die ungewöhnliche Route genommen hat (S. 27 – vgl. dagegen Bärlachs Wissen, S. 113);
* er hat „Respekt“ vor dem Mörder (S. 29);
* Andeutung Bärlachs, dass „alles“ möglich ist (S. 31), auch ein Polizist als Mörder;
* Bärlach führt ihn in die Tatsituation und schaut ihn eindringlich an (S. 43);
* er verschweigt ihm seine Vorbereitung auf den Hundekampf (S. 44).
Später kommen weitere Hinweise hinzu:
* Tschanz übernimmt Schmieds Braut (S. 57 f.; 88 f.; Kap. 18);
* er übernimmt dessen Mercedes (S. 75, 88);
* Gastmann scheidet als Täter aus (S. 78, 80, 81);
* Bärlach schließt Gastmann als Täter aus (S. 85);
* Tschanz hat großes Interesse, Gastmann zu überführen (S. 86);
* Bärlach blickt ihn vielsagend an (S. 85, 97);
* Bärlach ruft ihn erst spät an (gibt ihm Zeit, sich umzukleiden) und schließt hinter ihm ab, was er sonst nie tut (Kap. 17).
Bärlach charakterisiert sich selber einmal bildhaft: „Ich bin ein großer alter schwarzer Kater, der gern Mäuse frisst.“ (3/S. 21) Dieses Wort versteht man erst zum Schluss, als er Tschanz gesteht, er habe mit diesem gespielt (S. 114) – wie ein Kater mit der Maus, weiß man da; und so ähnlich hat der Autor durch die Erzählweise seines Erzählers mit dem Leser gespielt, indem der Erzähler Bärlachs Überlegungen konsequent verschweigt, obwohl er als allwissender, nur scheinbar neutraler Erzähler sie kennt.

Zeitgerüst des erzählten Geschehens:

3. November 1948 (Do): Kap. 1-3

Freitag: Kap. 4-7

Samstag: Kap. 8-15

Nacht zum Sonntag, ab 2 Uhr: Kap. 16 und 17

Sonntag: Kap. 18 und 19

Montag: Kap. 20 und 21

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