Schiller: Don Karlos – Inhalt, Aufbau

Garten des Königs in Aranjuez
I 1  Carlos – Domingo: D. wirbt um Carlos´ Vertrauen, dieser fühlt sich umstellt; er offenbart als Problem, dass er seine Braut an den Vater verloren hat.
I 2  Carlos – Marquis von Posa: Geschichte ihrer Jugend erzählt; Marquis Posa kommt als Gesandter der Niederlande um Hilfe; Carlos´ Bekenntnis: Ich habe „keinen Vater“ (193 f.) und liebe meine „Mutter“ (271); er vertraut sich ganz dem Marquis an.
Hof der Königin
I 3  Königin und Hofdamen im Gespräch; die Eboli muss den um sie werbenden Grafen nicht heiraten.
I 4  dieselben (ohne Olivarez) – Marquis Posa: Posa deutet die Verhältnisse im Königshaus in einer Geschichte an; die Königin schickt die Damen weg.
I 5  Königin – Carlos: Carlos wirbt um sie; Königin rät, sich dem Schicksal zu fügen und Spanien zu lieben.
I 6  Königin – König – Granden: König straft die Mondecar, Elisabeth belohnt sie; König klagt über Carlos, Alba empfiehlt sich ihm als getreu; Strafe für Aufständische wird angekündigt.
(in der Nähe)
I 7  Carlos – Marquis: Carlos kündigt an, er werde an Albas Stelle das Amt des Statthalters der Niederlande fordern.
I 8  dieselben – Graf Lerma: Lerma bittet Carlos zum König.
I 9  Carlos – Marquis: schließen einen Bruderbund.

Palast zu Madrid
II 1 Philipp – Carlos – Alba: Carlos setzt durch, dass Alba sich während seines Gesprächs vom König entfernt.
II 2 Philipp – Don Carlos: Carlos wendet sich an den Vater, Philipp reagiert im Wesentlichen als König und verweigert ihm das Amt des Gouverneurs in Flandern.
II 3 Philipp – Alba: Alba erhält das Amt.
Vorzimmer der Königin
II 4 Carlos – Page: Carlos erhält einen Brief und den Schlüssel für ein Geheimzimmer vom Pagen der Königin.
II 5 Alba – Carlos: Alba will (muss) sich mit Carlos versöhnen, der hat keine Zeit für Alba; Beleidigungen, Streit, Duell.
II 6 dieselben – Königin: Die Königin beendet das Duell.
Kabinett der Eboli
II 7 Eboli – Page: Der Page berichtet von seinem Auftrag und kündigt Carlos an; Überlegungen der Eboli, was dieser weiß.
II 8 Eboli – Carlos: Eboli wirbt um Carlos, der sich zurückhält, was diese als Schüchternheit deutet; er bewundert ihre edle Seele, erfährt vom Liebesbrief des Königs. Beide erkennen, dass sie die Liebeszeichen missverstanden haben; Carlos nimmt den Brief mit, Eboli ist verzweifelt.
II 9 Eboli: Sie erkennt, dass Carlos sich von der Königin eingeladen glaubte, vermutet Liebe und will dies dem König sagen.
Zimmer im königlichen Palast
II 10 Alba – Domingo: Sie schmieden einen Plan, mittels der Eboli die im Palast fortschrittliche Königin und den gleichgesinnten Carlos zu entmachten.
II 11 Domingo – Eboli: Die Eboli lässt dem König ausrichten, sie sei seinen Wünschen nicht mehr abgeneigt, und teilt Domingo mit, dass die Königin Philipp betrügt.
II 12 dieselben – Alba: Absprache der drei.
II 13 Alba – Domingo: Sie frohlocken siegesgewiss.
In einem Kartäuserkloster
II 14 Carlos – Prior: Prior verspricht dem Carlos Gelegenheit für ein absolut vertrauliches Gespräch.
II 15 Carlos – Marquis Posa: Carlos bittet Posa, für ihn ein Gespräch mit Elisabeth zu arrangieren, und zeigt ihm des Königs Brief an die Eboli; Posa durchschaut die Situation, zerreißt den Brief, wirft Carlos Egoismus vor, lobt die Tugend der Königin und deutet einen wilden, kühnen Plan an (mit Königin). – Info, dass die Post nach Flandern kontrolliert wird.

Schlafzimmer des Königs
III 1 König: glaubt sich von seiner Frau betrogen (Medaillon und Papiere liegen ihm vor).
III 2 König – Graf Lerma: Lerma bestätigt die Tugend der Königin, der König bleibt mißtrauisch.
III 3 König – Herzog Alba: Alba bekennt, mehr gewußt zu haben, und erzählt die Episode von Aranjuez; König später reserviert.
III 4 König – Domingo: Domingo erzählt das Gerücht, der König sei nicht der Vater seiner Tochter; König bleibt skeptisch und droht ihm und Alba mit öffentlichem Gerichtsverfahren.
III 5 König: sucht jemand, der ihm die Wahrheit sagt, und verfällt auf Marquis Posa.
Audienzsaal  
III 6 die Granden: Info, dass der König schlecht gelaunt ist und Medina Sidonia eine Flotte verloren hat.
III 7 König – die Granden: König ist gnädig gegen Medina Sidonia und lässt sich über Marquis Posas Verdienste informieren.
Kabinett des Königs
III 8 Posa – Alba: Überleitung zu
III 9 Marquis Posa: besinnt sich vor dem Gespräch mit dem König.
III 10 König – Posa: Posa erklärt, warum er den Dienst aufgekündigt hat (“kann nicht Fürstendiener sein”); er zerstreut des Königs Bedenken, dies sei bloß ein Trick, entwirft das Bild einer freien Welt, klagt über die Lage in Flandern. Der König warnt ihn vor der Inquisition und gibt ihm den Auftrag, das Vertrauen der Königin und Carlos´ zu erwerben.

Saal bei der Königin  
IV 1 Königin – Damen: Eboli ist wieder da, Anspielungen der anderen der Königin Damen; Überleitung zu IV 2 und 3:
IV 2 dieselben – Posa: Posa will Königin allein sprechen.
IV 3 Königin – Posa: Posa deutet ein Doppelspiel an und entwirft den Plan, Carlos solle zu den Aufständischen gehen und von der Königin dazu verleitet werden; diese spielt nach anfänglichem Zögern mit.
Galerie
IV 4 Carlos – Lerma: Lerma warnt Carlos vor Posa.
IV 5 Carlos – Posa: Carlos ist zerstreut, wird durch Posa zu Königin bestellt; Posa bittet ihn um seine Brieftasche, er fürchtet einen Hinterhalt des Königs.
IV 6 Posa: Er reflektiert sein Verhältnis zu Carlos.
Kabinett des Königs
IV 7 König – Tochter: Er isteruhigt und dann beunruhigt über seine Ähnlichkeit mit seiner Tochter.
IV 8 König – Lerma: Lerma kündigt Elisabeth an.
IV 9 König – Elisabeth – Infantin: Elisabeth zeigt ihm den Diebstahl an und erblickt das Medaillon; Gespräch über ihr Verhältnis zu Carlos; König rast, Königin fällt um.
IV 10 dieselben – Alba, Domingo u.a.: König wünscht Alba und Domingo zum Teufel.
IV 11 dieselben – Posa: Alba wird entlassen.
IV 12 König – Posa: Posa gibt Carlos´ Brieftasche dem König, der findet den Brief der Eboli; Posas Intrige: Königin habe den Prinzen veranlasst, nach Flandern zu gehen; er erhält einen Haftbefehl gegen Carlos (für alle Fälle).
Galerie
IV 13 Carlos – Lerma: Lerma informiert den Prinzen, dass der König den Inhalt seiner Brieftasche kennt; Carlos glaubt sich verraten und will Elisabeth warnen.
Ein Zimmer der Königin
IV 14 Königin – Alba – Domingo: Königin weist die beiden zurück, die ihr ihre Dienste anbieten wollen.
Zimmer der Eboli  
IV 15 Eboli – Carlos: Carlos bittet Eboli um eine Gelegenheit, Elisabeth sprechen zu können.
IV 16 dieselben – Posa, Wache: Posa lässt Carlos verhaften.
IV 17 Eboli – Posa: Posa will wissen, was die Eboli weiß, tötet sie dann aber nicht.
Ein Zimmer der Königin
IV 18 Königin: bemerkt Unruhe im Palast, Überleitung zu
IV 19 Königin – Eboli: Eboli gesteht den Diebstahl und einen Ehebruch mit dem König.
IV 20 Eboli – Olivarez: Eboli wird ins Kloster geschickt.
IV 21 Königin – Posa: Posa gesteht seine Niederlage ein; er spricht über sein Verhältnis zu Carlos und bekennt, sich für ihn geopfert zu haben, aber seine Liebe zu Elisabeth aus politischen Gründen nicht gedämpft zu haben. Königin verachtet ihn.
Vorzimmer des Königs
IV 22 Alba u.a.: Don Raimond von Taxis will zum König, weil er einen Brief Posas nach Flandern abgefangen hat.
IV 23  dieselben – weitere Granden: große Unruhe, Posa soll zum König, der König hat geweint.
IV 24 Granden – Eboli: Eboli will dem König die Wahrheit sagen, wird nicht vorgelassen, Alba hat gesiegt.

Zimmer im  Palast, vergittert
V 1 Carlos – Posa: Posa klärt Missverständnisse des Prinzen auf, dessen Geist sich wieder aufhellt.
V 2 dieselben – Alba: Alba will den Prinzen freilassen; der besteht darauf, dass der König selber kommt.
V 3 Carlos – Posa: Posa erkennt, dass er sich verrechnet hat, und will den Prinzen nach Brabant schicken; dieser will mit seinem Freund zum König gehen. Posa wird erschossen.
V 4 König – Carlos – viele Granden: Carlos weigert sich, den Vater zu umarmen; er preist die Freundschaft des Toten und sagt sich vom Vater als dessen Mörder los.
V 5 dieselben – Offizier: Offizier meldet den Aufstand in Madrid; König ist verzweifelt, gibt sich auf.
V 6 Mercado – Carlos: Der Leibarzt der Königin bestellt Carlos für die nächste Mitternacht zur Königin.
V 7 Carlos – Lerma: Lerma informiert Carlos, dass die Königin den Aufstand veranlasst hat; er informiert ihn über einen Fluchtplan, gibt ihm Waffen und verehrt ihn als den künftigen besseren König Spaniens.
Vorzimmer des Königs
V 8 Alba – Feria: Alba will zum König gehen, um ihn über Posas Pläne zu informieren (Aufstand in Flandern, Eingreifen der Türken), die ein Kartäusermönch verraten hat.
V 9 dieselben – König: Der König trauert um Posa, an dessen Achtung ihm gelegen wäre; er ermannt sich wieder, läßt den Inquisitor Kardinal rufen und gibt Auftrag, den im Palast wandelnden „Geist“ des Kaisers zu stellen.
V 10 König – Großinquisitor: König möchte den Rat des Inquisitors einholen; der weiß bereits alles über Posa und wirft dem König vor, nicht loyal gehandelt zu haben. Philipp bekennt, menschliche Schwäche gezeigt zu haben, und übergibt schließlich seinen Sohn der Inquisition.
Zimmer der Königin
V 11 Königin – Carlos: Die Königin deutet an, dass sie jetzt alle der Königin Rücksicht auf Menschen fallen und ihr Herz sprechen lassen wolle; Carlos hat sich von seiner Liebe zu ihr frei gemacht und bekennt sich zu seinem königlichen Beruf. Elisabeth bewundert ihn. Der König erscheint; Elisabeth fällt in Ohnmacht, Carlos wird der Inquisition übergeben.

Dramatische Situation am Ende von I
Als Herr und Lenker des Geschehens hat sich Posa gezeigt:
– Er hat sein politisches Ziel zunächst zurückgestellt und Carlos menschlich aufgefangen (I 2);
– er hat der Königin auch Briefe aus den Niederlanden übergeben und so seine Befugnisse überschritten (I 4);
– er hat das Treffen Elisabeths mit Carlos arrangiert und darauf vertraut, dass die Königin seinen Ball „Briefe aus den Niederlanden“ weiterspielt (I 4);
– er schließt den Freundschafts- und Bruderbund mit Carlos, dem künftigen König Spaniens (I 9, vgl. I 2).
Carlos, der an der „unmöglichen“ Liebe zu Elisabeth, der Frau seines Vater Philipp, leidet, hat zunächst kein Ohr für Posas politisches Anliegen. Die Annäherungen Carlos‘ werden von Elisabeth energisch abgewiesen; sie verweist ihn auf Spanien als seine zweite Liebe – als Mensch bleibt ihm die Freundschaft seiner Mutter (I 5). Sie übergibt ihm die Briefe aus den Niederlanden. Dadurch und durch den Freundschaftsbund mit Posa gestärkt ist Carlos entschlossen, sich beim König für die Niederlande einzusetzen (I 7; I 9).
Elisabeth hat Posas allegorische Erzählung von den unglücklich Liebenden verstanden, sich über die Etikette hinweggesetzt und so indirekt das Treffen mit Carlos ermöglicht (I 4). Sie spielt Posas Spiel mit, hält Carlos jedoch auf freundschaftliche Distanz. Mit der Übergabe der Briefe greift sie in das politische Spiel ein (I 5).
Der König hat sich als eifersüchtiger Gatte, als argwöhnischer Vater und als unerbittlicher König eingeführt (I 6); Elisabeth leistet ihm Widerstand, was seine Kritik an ihr und der Mondecar betrifft – sie hat gegenüber Carlos nur Grenzen der Etikette, nicht der Moral überschritten.
Die erste Frage am Ende von I ist die, ob Carlos‘ (noch unklarer Wunsch) beim König Erfolg haben wird. Die latente Frage ist die, wie Posa sich als Gegenspieler des Königs und als Lenker der (potenziell instrumentalisierten) Figuren bewähren wird. Die dritte Frage ist die, ob Carlos sich mit der „Freundschaft“ Elisbeths begnügen wird. Der König ist noch nicht als handelnd in Erscheinung getreten.

Dramatische Situation am Ende von II
Carlos hat seinen Vater gesprochen, aber nicht den König erweichen können, ihm das Heer nach Flandern anzuvertrauen; seinen Teilerfolg beim König erkennt er nicht (II 3). Er hat auch nicht der Liebe zu Elisabeth entsagt und missversteht das Angebot der verliebten Prinzessin Eboli als Angebot Elisabeths. Dadurch kränkt er die verschmähte Eboli, die sich jetzt entschließt, aus Rache mit Domingo zusammenzuarbeiten, sich dem König hinzugeben und das vermeintliche Verhältnis Elisbeth-Carlos aufzudecken.
Carlos wendet sich im Kartäuser-Kloster an seinen Freund Posa, um diesen dazu zu bewegen, ein Treffen mit Elisabeth zu arrangieren, weil er diese jetzt von ihrer Ehe frei glaubt. Posa stimmt ihn jedoch um, dass er wieder Flanderns Rettung als sein Hauptziel ansieht. Posa deutet an, einen großen Plan gefunden zu haben (V. 2452 f., V. 2457 f.), den die Königin Carlos darlegen soll.
Damit ist Carlos wieder in der Situation von I 5: Er will tun, was man ihm gebietet; die Situation hat sich aber durch Philipps Entscheidung für Alba und durch das Komplott der Eboli mit Domingo für die Gruppe Posa – Elisabeth – Carlos verschlechtert. Posas Plan kann auch bloß der Entscheidung Philipps entgegenwirken, weil Posa das Komplott ja nicht kennt.
Die Fragen lauten in dieser Situation: Was wird sich aus dem Komplott Domingos ergeben? Was plant Posa? Wie wird er mit Carlos dem Komplott begegnen? (Und ist Carlos wirklich von seinem Liebeswahn geheilt?)

Dramatische Situation am Ende von III
Der 3. Akt wird von der Figur des Königs bestimmt: Er zeigt sich als hilfloser Mensch (bis III 5), als kluger König (bis III 7) und als Gesprächspartner Posas, den er in seinen Dienst nimmt.
Der Ehebruch des Königs ist geschehen, die Schatulle Elisabeths ist erbrochen (vgl. IV 1 und IV 9) – der König ist vom Zweifel an Elisabeths Treue erschüttert und sucht Gewissheit; Lermas Bekenntnis
zu Elisabeths Tugend überzeugt ihn so wenig wie die Vorwürfe Albas und Domingos. Auf der Suche nach einem Menschen und Freund, der ihm die Wahrheit sagt, ist er auf den Marquis Posa gestoßen (III 5), dessen Auftritt ihn fasziniert und den er als Ratgeber einstellt.
Damit scheint das Komplott der Eboli und Domingos abgeschmettert zu sein. Die Fragen lauten jetzt: Hat Philipp seine Zweifel wirklich überwunden? Was wird aus Flandern? Was wird aus Posas Plan von II 15? Eine Wende des Geschehens zum Guten (im Sinn der Menschlichkeit) scheint möglich zu sein; Don Carlos ist in den Hintergrund getreten.

Dramatische Situation am Ende von IV
Die Situation ist verworren; viele Handlungsstränge laufen nebeneinander: Zunächst wird Posas Plan offenbart: Er möchte Carlos an die Spitze einer Revolte stellen (IV 3); er spielt aber auch gegen Carlos nicht mit offenen Karten (IV 5) und erhält vom König alle Vollmachten (IV 12). Elisabeth kann die Vorwürfe des Königs abwehren (IV 9); die Intrige der Eboli wird entdeckt (IV 9; IV 12; IV 19). Da aber Lerma Carlos über Posas Agieren informiert (IV 4 und 13), wird Carlos unsicher und hängt sich erneut an die Eboli (IV 15), was unklare Folgen hat (IV 16 f. und IV 24).
Der Königin gesteht Posa schließlich, dass sein Plan gescheitert ist, weil er zu hoch und unaufrichtig gespielt hat, dass er sich jetzt aber für Carlos opfert (IV 21); sein Brief in die Niederlande wird abgefangen (IV 22), Alba verkündet Domingo den Sieg (IV 25).
Der Verlierer des 4. Aktes ist Marquis Posa. Die Fragen nach diesem Akt lauten: Warum ist Posas Plan gescheitert? Was steht in dessen Brief? Was wird aus dem von Posa verhafteten Carlos? Was wird aus Elisabeth und ihrer Ehe? Worin besteht der von Alba und Domingo gefeierte Sieg?

Dramatische Situation am Ende von V
Am Ende des Geschehens steht, dass die Freundschaft gesiegt hat, dass Carlos reif geworden ist, dass aber die Freunde von den Realpolitikern besiegt werden.
Posa hat sich in einem letzten Täuschungsmanöver für den Freund geopfert und wird erschossen. Carlos ist hierdurch umgewandelt und stellt sich dem von Posa ihm zugedachten Auftrag, die Niederlande zu befreien; er entsagt Elisabeth gänzlich. Der König ist von Posa ebenso beeindruckt wie gekränkt; er ermannt sich zum Widerstand und bittet den Inquisitor, seinen Sohn hinzurichten. Ehe er fliehen kann, wird Carlos verhaftet; die Vision der großen Freiheit bleibt bloße Vision.

Hinweis auf zwei Lexika:
Elis. Frenzel: Motive der Weltliteratur. Kröner (versch. Auflagen), Artikel „Vater-Sohn-Konflikt“.
Elis. Frenzel: Stoffe der Weltliteratur. Kröner (versch. Auflagen), Artikel  „Philipp II“.

Eine Art Inhaltsangabe des Dramas findet man hier.

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