Schiller: Wilhelm Tell – Inhalt, Aufbau, Analysen

Situation im Tell-Drama:

I 1 spielt am 28. Oktober 1307. Der König von Österreich will die freien Kantone der Schweiz unterwerfen. Der König von Österreich bekleidet gleichzeitig das Amt des Kaisers des deutschen Reiches; als Kaiser müsste er den Kantonen gegen das Königreich Österreich beistehen. Die Situation ist rechtlich verfahren; dadurch ergibt sich das Problem, ob ein Volk sich in Notwehr selber helfen darf, politisch gesprochen: einen Aufstand machen darf.

Im 1. Aufzug (Akt) werden von Baumgarten, Stauffacher und Melchtal aus allen Kantonen Übergriffe der kaiserlichen Vögte vermeldet; Tell und Stauffacher beobachten den Bau von „Zwing Uri“. Deshalb verabreden die drei Freunde (in I 4), Vertreter der drei Kantone zu einem Treffen zum Rütli einzuladen (-> II 2); sie schließen jetzt schon stellvertretend einen Bund. Tell hält sich zurück.

„Erläuterungen und Dokumente“ (Reclam 8102) bieten Worterklärungen. Der Kommentar von Rudolf Ibel (Diesterweg) ist für Oberstufenschüler geeignet. – Es gibt natürlich viele weitere Kommentare und Hilfen von mehr oder weniger großem Wert – da muss jeder selber zusehen. Nützlich ist das Kindler Literatur Lexikon (für Schüler der Sek II).

Informiere dich über das Heilige Römische Reich deutscher Nation, über die Geschichte der Schweiz in den Anfängen (um 1300), über die Landschaft am Vierwaldstättersee (Atlas!)

Wilhelm Tell – Überblick über das Drama

I 1 spielt am 28. Oktober 1307. Der König von Österreich will die freien Kantone der Schweiz unterwerfen. Der König von Österreich bekleidet gleichzeitig das Amt des Kaisers des deutschen Reiches; als Kaiser müsste er den Kantonen gegen das Königreich Österreich beistehen. Die Situation ist rechtlich verfahren; dadurch ergibt sich das Problem, ob ein Volk sich in Notwehr selber helfen darf, politisch gesprochen: einen Aufstand machen darf.

Im 1. Aufzug werden von Baumgarten, Stauffacher und Melchtal aus allen Kantonen Übergriffe der kaiserlichen Vögte vermeldet; Tell und Stauffacher beobachten den Bau von „Zwing Uri“. Deshalb verabreden die drei Freunde (in I 4), Vertreter der drei Kantone zu einem Treffen zum Rütli einzuladen (-> II 2); sie schließen jetzt schon stellvertretend einen Bund. Tell hält sich zurück.

Sind sich die Vertreter der Bürger einig (1. Aufzug), so ist der Schweizer Adel gespalten und teils auf Seiten der Österreicher (II 1: Sprechweisen in der Auseinandersetzung untersuchen). Die Bürger schließen den Bund am Rütli (II 2: Bedeutung der Natur): Melchtal berichtet von der Zustimmung aller Schweizer; Stauffachers Erzählung zeigt das Recht der Schweizer auf ihr Land  und ihre Freiheit, wozu das Recht auf Notwehr gehört; Konrad Hunns Bericht beweist, dass vom Kaiser keine Gerechtigkeit zu erwarten ist (-> V 1).

Beim Abschied erzählt Tell von einer Begegnung mit Geßler, in der dieser wehrlos war; seine Frau ahnt Böses (-> III 3). In einer Waldszene gewinnt Berta Rudenz für die Sache der Schweizer (vgl. II 1; -> IV 2 und V 3). Tell wird in Altdorf ergriffen, als er den Hut nicht grüßt, und muss einen Apfel vom Kopf des Sohnes schießen, um sein Leben zu retten. Geßler nimmt ihn gefangen (III 3): Höhepunkt der Auseinandersetzung; ab IV (in gewisser Weise schon in III 2?) setzt mit Tells Rettung der Umschwung ein!

Das Unwetter hat doppelte Bedeutung (V. 2130 ff. und 2140 ff.); Tell kann sich befreien (IV 1). Attinghausen nimmt vor seinem Tod zum Verhältnis von Bürgern und Adel Stellung (V. 2417 ff.; -> V 3) und mahnt die Schweizer zur Einheit (V. 2448 ff.). Rudenz bittet die Bürger um Hilfe (IV 2) – Planung des Aufstandes. Tell überdenkt sein Vorhaben, Geßler zu töten, und rechtfertigt es in einem Monolog (IV 3). Geßler tritt unbarmherzig gegen Armgard auf, wird von Tell erschossen. Harras erkennt sofort die Bedeutung des Mordes.

Es wird von der Erstürmung der Burgen und der Ermordung des Kaisers berichtet (V 1); niemand will seiner Witwe beistehen. Tell begegnet dem verkleideten Johannes Parricida und sagt sich von ihm als einem gemeinen Mörder los, ohne ihm Hilfe zu verweigern (V 2). Zum Schluss ordnet Berta sich in die Reihe der Bürger ein (vgl. II 1 und IV 2), Rudenz gibt seinen Knechten die Freiheit (vgl. II 1).

Frage: Wie nimmt Schiller (1804) zur Revolution (1789) Stellung? (Beachte auch die Bundesformel des Rütli-Eides!)

1. Aufzug (Akt)

1. Szene: idyllisches Landschaftsbild (Unterwalden),

Fischer, Hirt und Jäger im Gespräch – Gewitter droht (analog): Baumgarten berichtet von Verbrechen des Vogts und dessen Strafe, Tell erscheint und rettet selbstlos und spontan den Bedrohten; die Reiter fügen dem Hirten neues Unrecht zu.

2. Szene: in Steinen, vor Stauffachers Haus (Schwyz),

nach der Einleitung folgt ein großes Gespräch zwischen Stauffacher und seiner Frau Gertrud, die ihm des Vogtes Neid erklärt und den Zögernden zum Widerstand aufruft; dramatische Wechselrede in Vers 312 ff. (Stichomythie).

3. Szene: Platz in Altdorf (Uri),

Bau der Zwingburg, Errichtung des Hutes, Tell verweigert sich dem planmäßigen Vorgehen (Vers 435 ff.); anlässlich eines Unfalls wird Berta eingeführt.

4. Szene: Walter Fürsts Wohnung in Altdorf (Uri),

Melchtal berichtet von seiner Demütigung und seinem Vergehen, Stauffacher u.a. von der schrecklichen Rache an Melchtals Vater; Melchtal möchte die Burg des Vogtes in Sarnen erstürmen und begründet das Recht auf Notwehr (Vers 640 ff.); Walter Fürst, der Schwiegervater Tells, rät zum Zusammengehen der drei Länder und möchte auch den alten Adel befragen; auch er begründet das Recht auf Notwehr (V. 701 ff.) und trägt den Plan vor, Abgesandte aus allen Kantonen zu versammeln, und zwar am Rütli; Stauffacher greift den Vorschlag auf und fordert zum symbolischen Bundesschluß durch Handschlag auf (V. 738 ff.), dem alle zustimmen; Melchtal spricht prophetisch vom Sturz der Burgen.

Die drei Männer repräsentieren nicht nur die drei Kantone, sondern auch drei Lebensalter (der junge Mann ist Melchtal, der alte W. Fürst, der reife Mann in der Lebensmitte Stauffacher).

Die Bürger wehren sich gegen den Landesherrn und wollen vielleicht auch den alten Adel um Hilfe bitten: Siehst du eine Parallele zur Situation am Ende des 18. Jahrhunderts?

Moral und Politik in „Wilhelm Tell“ I

1. Ein freier Mann wie Baumgarten hat bestimmte Rechte (V. 81 f.), z.B. das Hausrecht – dass er also in seinem Haus der Herr ist; als solcher hat er den Wolfenschießen erschlagen, als jener dieses Recht verletzt hat (V. 79 ff.).

* Als ein ähnliches Recht muss das Recht des Hausbaus gelten, das Geßler Stauffacher streitig macht (V. 230 ff.);

* ähnlich gilt das Recht, sein Eigentum zu verteidigen, welches Melchtal ausgeübt hat (V. 464 ff.).

2. Es scheint so, als ob diese Rechte als alte Freiheit(en) beim Deutschen Reich gesichert gewesen wären (V. 186 ff., vgl. 244 f.). Diese Rechte zu besitzen bedeutet: keinen Herrn außer dem Kaiser über sich anzuerkennen (V. 262 ff.).

3. Diese Rechte werden von Vögten Österreichs willkürlich bestritten und beschnitten; wenn sich jemand zu Recht gegen diese Übergriff wehrt, setzt der Terror gegen Hütte und Herden (V. 178 f.) sowie gegen Verwandte (V. 575 ff. – eine Art Sippenhaft) ein.

* Als Motiv Geßlers wird dabei vermutet: der Neid des Abhängigen (V. 260 ff.)

* Die Situation ist also die, dass ursprüngliche Rechte bedroht sind (s.o.) und dass die Tyrannen sich sogar die Hände reichen (V. 497 ff.) und eine Burg als Grab der Freiheit (V. 530; vgl. die Analyse V. 531 ff.) bauen wollen.

4. Dagegen scheint es nur eine Möglichkeit zu geben, um die eigenen Freiheitsrechte zu sichern: nicht auf Besserung hoffen, auch nicht auf einen Retter (V. 182), sondern selber sich mit anderen Bedrohten beraten (V. 286 ff.) und auch der Gefahr des Kampfes nicht auszuweichen (301 ff.).

* Grundsatz ist dabei, dass es ein Recht auf Notwehr gibt (V. 643), das bereits die Tiere besitzen, das also wirklich Natur-Recht ist (V. 645 ff.), und das man auch rechtlich begründen kann im Fehlen des Rechtsweges (V. 701 ff.).

* Wenn man dieses Recht selber ausübt, kann der Tag der Freiheit beim Untergang der Tyrannen erscheinen (V. 745 ff.).

5. Mir fällt auf, dass alle Bedrohungen des einzelnen Schweizers nur von außen, von Knechten Österreichs ausgehen; kein Schweizer bestiehlt einen anderen.

* Später wird sich das Problem der Schweizer zeigen, die im Dienst Österreichs ihr Geld verdienen (Wachen beim Hut; auch die anfängliche Argumentation Rudenz‘).

* Später wird sich auch das Problem zeigen, wie denn alter Adel und Bürgertum sich zusammentun sollen.

6. Moral regelt die Beziehungen der anständigen Schweizer zueinander:

– dem Nächsten muss man helfen (Gedanke der Reziprozität, also der Goldenen Regel, V. 107 f.);

– Wo‘s not tut… (V. 136);

– Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt (V. 139).

Tells Denken wird also von Moral geleitet, nicht von politischen Erwägungen; er will nicht mit beraten, wird sich aber dem erforderlichen Tun nicht verweigern (V. 438 ff.). – Die Politik ist insofern „moralisch“ fundiert, als sie auf verbrieften Naturrechten beruht.

2. Aufzug
1. Szene: Hof des Freiherrn von Attinghausen
Der alte Attinghausen und sein junger Neffe repräsentieren den Adel der Schweizer. Der Alte (im Pelzwams) vertritt die Sache der Schweizer, der Junge (in Ritterkleidung) schlägt sich auf die Seite der Österreicher. Vergeblich versucht der Alte, seinen Neffen Rudenz für die Freiheit der Schweizer zu gewinnen.
Zuerst erweist der Alte seinen Knechten die Ehre des gemeinsamen Frühtrunks: Standesunterschiede treten zurück (V. 753 ff.).
Dann wirft er Rudenz vor, jener sei nur noch ein Fremder in der Heimat, den der allgemeine Schmerz der Schweizer nicht berühre (V. 777 ff.).
Rudenz anwortet mit einem Gegenvorwurf (V. 796 ff.) und dem Hinweis auf die bescheidene Rolle seines Onkels als Pair der Knechte.
Er rechtfertigt sich gegen den Vorwurf, verführt zu sein (V. 820/22), indem er die große Welt des Ruhms dem armseligen Bauernland gegenüberstellt (V. 823 ff.).
Attinghausen bittet ihn, bei den Seinen zu bleiben (V. 839 ff.), mit verschiedenen Begründungen.
Rudenz weist auf die politische Realität: Der König von Österreich ist mächtig, man kann ihm nicht widerstehen (V. 869 ff.). Attinghausen kontert mit dem Hinweis auf die Erfahrung der Menschen um Luzern (V. 892 ff.).
Als Rudenz die Hirten mit den Heeren des Königs vergleicht (V. 907 f.), verweist Attinghausen auf seine Erfahrung als Anführer dieser Hirten (V. 909 ff.). Er fährt mit einer großen Grundsatzmahnung fort (V. 921/26, mussten wir früher auswendig lernen), und bittet Rudenz, einen Tag nur probeweise zu bleiben. Der lehnt ab: Er ist gebunden, und zwar an das Fräulein Berta, wie der Alte enthüllt (V. 932 ff.).
Schön ist hier die Symbolik des Handergreifens und -loslassens (nach V. 930/31).
Der Alte ist verzweifelt, er wünscht wohl seinen Tod herbei, um die neue Zeit des Unglücks nicht mehr zu sehen (V. 943 ff.).

Es zeigt sich in dieser Szene, dass vom Adel angesichts der Gefahren nichts zu erwarten ist; ganz anders ist das gemeine Volk, wie in II 2 zu sehen ist. In diesem Kontrast Adel/Volk diskutiert Schiller 1804 Probleme der Französischen Revolution (1789 und die folgenden Jahre), wo viele Adelige einen Kopf kürzer gemacht wurden, was Schiller gar nicht gut fand: Wie etabliert man (neue) Freiheit, ohne Feinde der Freiheit zu köpfen?

2. Szene: auf dem Rütli (Bergwiese oderhalb des Sees, in Unterwalden)
Vertreter der drei Kantone treffen sich und erneuern den alten Freiheitsbund; sie vereinbaren zum Schluss, vorerst noch stillzuhalten, um zu einem günstigen Zeitpunkt den Aufstand zu machen.
Es dauert eine Weile, bis die Vertreter aller drei Kantone eingetroffen sind (- V. 1098); derweil werden Reden gehalten, wobei auffällt, dass privater Streit hinter politischer Einigkeit zurücktritt (V. 1087 ff.).
Als erster agiert Pfarrer Rösselmann, der vorträgt, was Gott ihm eingegeben hat (was also richtig ist, V. 1108 ff.). Er organisiert den Ritus des Bundeschwurs. Reding wird zum Chef der Versammlung gewählt (V. 1143 ff.) und vereidigt.
Stauffacher erzählt dann den Gründungsmythos der Schweiz (V. 1155 ff.); weil die Schweizer alte Rechte haben (erworben haben), haben sie jetzt dieses Recht auf Freiheit. Man reicht sich die Hände (! V. 1203). Am Ende seiner langen Rede zieht er die Konsequenz daraus: Das Recht auf Notwehr ist gegen die Tyrannenmacht gegeben (ewige Rechte, Urstand der Natur, V. 1275-1288, mussten wir ebenfalls auswendig lernen).
Auf den methodischen Einwand Rösselmanns, ob man sich nicht vor dem Kaiser einigen könnte (V. 1290 ff.), beschwören alle das erste Landgesetz: Wer zu Österreich geht, sei rechtlos. [Rösselmanns Äußerung V. 1311 verstehe ich nicht.]
Als Reding noch einmal fragt, ob man sich vielleicht doch mit dem König von Ö. verständigen könne (V. 1314 ff.), widerlegt der Bericht Konrad Hunns solche Hoffnungen: Vom Österreicher ist nichts zu erwarten. (V. 1324 ff.).
Nach einigem Hin und Her plädiert Walter Fürst dafür, nicht unnötig Blut zu vergießen (V. 1353 ff.); es wird gestritten, ob man den Aufstand verschieben soll (V. 1376 ff.). Winkelried (V. 1400 ff.) und andere entwickeln die Pläne, am Fest des Herrn (Weihnachten, V. 1400) loszuschlagen – jetzt ist Herbst (vgl. I 1).
Bei aufgehender Sonne wird dann der Eid des neuen Bundes geschworen (V. 1448/53, mussten wir ebenfalls lernen).
Stauffacher mahnt zum Schluss zur Geduld: Niemand solle durch Voreiligkeit den gemeinsamen Plan gefährden (V. 1454 ff.).
Beglaubigt und ins Hoffnungsvolle wird das Geschehen durch „das Schauspiel der aufgehenden Sonne“ gewendet (Regie hinter V. 1465). Eingeleitet war die Versammlung durch das Wunderzeichen des Mondregenbogens, vgl. Regie vor V. 959 und V. 975 ff.).

Das Volk hat sich in II 2 ohne den Adel geeinigt: Der Bund ist geschlossen, der Aufstand geplant – wie wird es weitergehen, wenn Geßler sich als der befürchtet hartnäckige Feind (V. 1428 ff.) erweist? Mit Tell, der in III erneut auf die Bühne kommt, kommen neue Probleme und ein starker Mann in den Vordergrund.

3. Aufzug
Dieser Aufzug bringt eine Zuspitzung des Geschehens, indem Tell auf Geßler trifft und von diesem verhaftet wird. Zuvor ist Rudenz jedoch von Berta auf die Seite der Schweizer gezogen worden, was für einen guten Ausgang der Ereignisse spricht: Der Umschwung setzt ein.
1. Szene (Tells Haus)
Tell wird hier als Vater, Mann und Gatte gezeigt:
– voller Selbstbewusstsein gegenüber seiner verzagten Frau,
– erzieht die Kinder zur Selbstständigkeit,
– erzählt von einer Begegnung mit Geßler, den er im Gebirge verschonte (1548 ff.);
– Hedwig warnt ihn, dass Geßler ihm nicht nachsehen werde, dass er jenen schwach gesehen (Vrogriff auf III 3!).
2. Szene (wilde Waldgegend)
Berta zieht Rudenz auf die Seite der Schweizer, beiderseitiges Liebesgeständnis;
Mahnung Bertas: „Seid, wozu die herrliche Natur euch machte!“ (1650 f.)
Rudenz entsagt der weiten Welt (= Österreich, 1675 ff.), um mit Berta in der Heimat zu leben;
wechselseitiges Lob der Heimat (1694 ff.).

Wichtig ist, dass man den Begriff Natur (V. 1623, 1651) in III 2 versteht: Damit ist gemeint, was natürlich und damit richtig ist; so gewinnt Berta einen Maßstab für das, was Rudenz tun soll: ein echter Schweizer sein, weil er als Schweizer geboren ist [sachlich problematisch, aber früher so üblich].

3. Szene (in Altdorf)
Die Wächter bewachen lustlos den Hut;
Walter und Wilhelm Tell im Gespräch (1771 ff.): Lob der Freiheit in der engen Schweiz (Parallele zu III 2!);
arrogante Verhaftung Tells durch die Wächter (1817 ff.);
Vogt Geßler kommt (sein erster Auftritt), dramatisch-zynische Inszenierung des Schusses (1855 ff.);
(Rudenz probt erstmals den Aufstand gegen Geßler, 2031 ff.);
Tells Schuss, Applaus der anderen (2031 ff.);
neue Schikane Geßlers (halber Wortbruch, 2049 ff.), verbunden mit einem neuen Rechtsbruch (2224 ff. – setzt die Serie des 1. Aufzugs fort!): Er lässt Tell gefangen nehmen und auf seinem Schiff außer Landes bringen, nach Küßnacht.

Als was für ein Mensch erscheint  Wilhelm Tell in III 1?

Tell, die Hauptfigur des Dramas, tritt in III 1 erstmals im Kreis der Familie auf.

Er zeigt sich dort als ein Mensch, dessen Tun von klaren Grundsätzen bestimmt ist. Das zeigt sich an mehreren Stellen. So ist er bereit, für sein Land besonders schwere Aufgaben zu übernehmen, was er mit einem Grundsatz rechtfertigt: „Ein jeder wird besteuert nach Vermögen.“ (V. 1524) Gleichfalls zeigt es sich in der Erziehung seiner Kinder, aus denen er selbständige Menschen machen möchte (selber etwas reparie-ren, V. 1479; mit der Waffe umgehen, um sich wehren zu können, V. 1483/85). Tell hält ein Versprechen, das er gegeben hat (V. 1578); er lässt sich auch durch Bitten seiner Frau nicht von seinem Weg abbringen (v.a. V. 1573 ff.).

Seine Festigkeit im Grundsätzlichen verträgt sich aber mit seinem Mitleid mit den Schwachen oder Hilfsbedürften: So hat er Baumgarten gerettet (V. 1525 ff.) und den hilflosen Vogt verschont (V. 1548 ff.). Solche Hilfsbereitschaft ergibt sich geradzu aus seinen Grundsätzen, wie er seiner Frau erklärt (V. 1528 f.).

Als Hausvater beweist Tell die Selbstständigkeit, die er von seinen Kindern fordert; er repariert das Tor des Hauses (Regieanweisung am Anfang und V. 1513 f.). Nach außen tritt er als ein Kämpfer auf, da er sich eher als Jäger denn als Bauer versteht (V. 1486 f.). Er ist voller Selbstvertrauen (V. 1509), das mit Gottvertrauen verbunden ist; auf andere wirkt dieses selbstbewusste Handeln beinahe wie leichtsinnig (V. 1571 ff.). Er nimmt, wenn es gefährlich werden könnte, seine Waffe mit und lebt nach dem Grundatz: „Ich tue Recht und scheue keinen Feind.“ (V. 1544); er vertraut, dass der Vogt ihn „in Frieden lassen“ (V. 1547) wird.

Wenn Tell die Familie verlässt und in die gefährliche Welt geht, ist zu erwarten, dass sich nun eine Entscheidung im Freiheitskampf der Schweizer anbahnt.

Diese Textuntersuchung ist, wie du leicht erkennst, gegliedert; der neue Aspekt wird jeweils zu Beginn eines Absatzes genannt. Die Vorarbeit besteht darin, dass man den Text liest und dabei mit dem Filter der Fragestellung (Als was für ein Mensch…) Notizen macht, natürlich mit Stellenangabe. Danach stellt man zwischen den Stichworten Verbindungen her und verbindet jene unter Oberbegriffen, zum Beispiel

Charakter: Grundsätzen gehorchen – Mitleid haben;

 * Welche Grundsätze im Einzelnen?

 Typus: Kämpfer sein, nicht Bauer;

 * selbstbewusst (zuversichtlich) – unvorsichtig handeln;

 Bereiche des Handelns: zu Hause – nach außen.  

4. Aufzug
Umschwung des Geschehens: Tell wird gerettet, Geßler wird erschossen, der Aufstand kündigt sich an und beginnt.
1. Szene (östliches Seeufer)
Kunz und ein Fischer beschreiben die Situation: Tell gefangen, Attinghausen im Sterben, Sturm auf dem See: alles schlimm!
Interpretation des Sturms als Zeichen (2130 ff.);
gesichtet wird das Herrenschiff Geßlers im Sturm (2163 ff.) – eine Art „Mauerschau“;
Tell erscheint (hinter 2198), ist frei
und berichtet, wie er sich gerettet hat (2224 ff. – beinahe wie ein Botenbericht).
Tell bricht nach Küßnacht auf, zu allem entschlossen (2283 ff. – IV 3 wird vorbereitet).
2. Szene (Hof zu Attinghausen)
Hedwig tritt auf, voller Vorwürfe gegen Tell wegen seines Schusses auf das Kind und gegen die anderen, die ihm nicht geholfen haben: Verzweiflung!
Attinghausen erwacht aus seiner Ohnmacht (2372 ff.), wird über den Schweizer Bund informiert;
er hält eine Grundsatzrede über das Verhältnis Adel-Volk (2417 ff.): Jetzt ist der Adel überflüssig, soll sich den Bürgern anschließen; Vision der Freiheit, Mahnung zur Einheit (greift so unbewusst den Rütli-Schwur auf, vgl. 1448 ff.!).
——
Kommentar: Hier zeigt sich deutlich, dass Schiller in den Ereignissen von 1307 die Probleme der Französischen Revolution, also die seiner eigenen Zeit behandelt: Wie soll man mit dem Adel in Zukunft umgehen, was soll der tun?
Attinghausen spricht ein profetisches Wort:
„Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.“
(V. 2426 f.)
Dieses Wort hat Johannes R. Becher aufgegriffen und der Nationalhymne der DDR zugrunde gelegt:
1. Auferstanden aus Ruinen
Und der Zukunft zugewandt,
Laß uns dir zum Guten dienen,
Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
Und wir zwingen sie vereint,
Denn es muß uns doch gelingen,
Daß die Sonne schön wie nie |: Über Deutschland scheint. :|     —>>> ZURÜCK ZUM TEXT:

——
Rudenz kommt (2453 ff.), bittet um Aufnahme (nach seiner Verirrung),
hat aber noch Vorstellungen von des Adels Rechten und Pflichten (2491 ff.),
bittet um Hilfe und will jetzt schon den Aufstand beginnen, weil Berta abhanden gekommen ist;
sie beschließen, jetzt schon loszuschlagen und nicht bis Weihnachten zu warten (2539 ff.).
[Sie wissen nicht, dass Tell bereits gerettet ist: Typischer Fall dafür, dass der Leser bzw. Zuschauer mehr als die Figuren weiß. IV 2 und IV 3 laufen parallel nebeneinander.]
3. Szene (hohle Gasse in Küßnacht)
[Eine hohle Gasse ist ein Hohlweg, der in den Berg hineingeschnitten ist, damit der Anstieg für Fuhrwerke etwas gleichmäßiger und leichter wird.]
Tell tritt auf und reflektiert in einem großen Monolog seinen Plan und sein Recht, Geßler zu ermorden; er beruft sich auf das Recht der Notwehr, auf seinen heimlichen Eid (2585 ff.: wie du mir, so ich dir), ist nicht frei von Rachegedanken [oder ist „Feind“ nur auf die Notwehrsituation bezogen?];
Stüssi berichtet von schweren Naturkatastrophen: Zeichen des Unheils.
* Armgard tritt auf,
* Geßler diskutiert mit Harras seine Unterdrückungspolitik (2710 ff.),
* Armgard bittet Geßler um Gnade für ihren Mann, der bleibt hart, sie wirft sich vor sein Pferd: „Ich will – (da trifft ihn Tells Pfeil) – Gott sei mir Sünder gnädig!“ (2786)
Tell bekennt sich zum mörderischen Schuss;
Jubel, Widerstand gegen Harras, Freiheit! (2810 ff.),
Harras will die Burg Küßnacht retten,
die Barmherzigen Brüder singen das Lied vom Tod des Menschen (2834 ff.).

Charakterisierung Geßlers – Gliederung

(zu „Wilhelm Tell“ IV 3)

Eine Person oder literarische Figur spricht und handelt. In dem, was sie (nicht) sagt und tut, mit wem sie (nicht) spricht und handelt sowie wie, aus welchen Gründen und mit welchem Ziel dies geschieht, zeigt sich, wer sie in Wahrheit letztlich (im Wesen, im Innersten, im Kern) ist.

Die Figur erfassen heißt also, den Text zur Kenntnis zu nehmen, sich vom Textverlauf aber zu lösen und die Einzelheiten in einem Ganzen zusammenzufassen, zu einem Gesamtbild zu ordnen (d.h. zu denken!).

Im Verlauf des Geschehens sprechen zunächst Leute über Geßler (V. 2689 ff.), dann spricht Geßler mit Rudolf dem Harras über sich und sein Vorgehen gegen die Schweizer; dieses Gespräch wird durch den Auftritt Armgards unterbrochen (V. 2733-2774) und später fortgesetzt (Geßler spricht über Armgard in der 3. Person: „sie“, V. 2775, vorher „Ihr“). Schließlich wird Geßler ermordet.

Nach welchen Gesichtspunkten könnte man Geßler zu begreifen suchen? Ich versuche, einige Schemata möglicher Gliederungen zu skizzieren:

1. Schema: Geßler ist bloß ein Knecht mit Herrschergewalt.

1. Geßler als Diener des Kaisers: ohne eigene Verantwortung

– ist an seiner Karriere interessiert (V. 2710 f.),

– stellt sich mit dem Kaiser auf eine Stufe (V. 2731, vgl. 2779),

– beruft sich gern auf dessen Willen (V. 2712 f.);

2. Geßler übt als Vogt der Schweizer hemmungslos Macht aus.

(reitet zu Pferd – die Schweizer gehen zu Fuß!),

– soll und will sie unterwerfen (V. 2713 ff.),

– misschachtet ihre Rechte (V. 2727 ff., vgl. 2751 f.),

– demütigt sie absichtlich (2717 ff.),

– will ihre Unterdrückung noch steigern (2779 ff.).

3. Geßler begegnet einer hilflosen Frau ohne Barmherzigkeit.

– sieht sie bloß als Hindernis an (V. 2734 f.),

– bedroht sie (V. 2764 f.),

– hat kein Mitleid mit ihr und den Kindern,

– ist auch gegen Rudolfs Bitten taub.

2. Schema: Geßler ist ein „starker“ Schwächling.

1. Wenn er sich sicher glaubt, ist er hart und unbarmherzig:

– gegen die Schweizer,

– gegen Armgards Mann,

– gegen Armgard.

2. Wenn er sich bedroht fühlt, ist er hilflos:

– ruft die Knechte gegen Armgard zu Hilfe (Stimmt das?),

– von Tell getroffen, fleht er um Gottes Gnade.

In der Einleitung könnte man auf Geßler als Tells Gegenspieler oder auf die Situation (Tells Verhaftung und Flucht; erneute Begegnung) hinweisen.

Zum Schluss könnte man vielleicht kurz die Schwarz-Weiß-Malerei Schillers bei den Charakteren oder die Bedeutung solcher herrschenden Diener für das politische Geschehen bedenken.

Frage: Gibt es eine beste Gliederung?

5. Aufzug
Die Befreiung wird vollendet.
1. Szene (Altdorf)
(Man sieht ringsum auf den Bergen Feuer den Sieg über die Vögte verkünden, vgl. V. 1385, V. 1420 f.)
Die neue unfertige Burg wird vom Volk abgebrochen.
Bericht: Rudenz hat Burg Sarnen erobert; Berta war dort – das Volk hat ihm geholfen sie zu retten, weil er Eidgenosse (nicht: Edelmann!) war.
Der Landenberg ist von Melchtal auf Bitten seines blinden Vaters nicht getötet worden: Wohl Euch, dass Ihr den reinen Sieg mit Blute nicht geschändet!“ (W. Fürst, V. 2913 f.)
[Kommentar: Man sieht bei Rudenz und Melchtal Schillers Revolutionsproblem!]
Der Hut wird gebracht, er soll „Reliquie“ werden; Widerstand gegen Österreich wird geplant. –
Info: Der Kaiser ist ermordet worden (2939 ff.), von seinem Neffen Johann. Seine Tochter Agnes wolle den Tod des Vaters rächen.
Stauffacher grenzt den Aufstand der Schweizer gegen diesen Mord ab: 3016/23.
Reichsbote bringt Agnes‘ Brief mit ihrer Bitte um Unterstützung – wird abgelehnt, da der Kaiser nichts für die Schweizer getan hat.
2. Szene (Hausflur bei Tell in Bürgelen)
Freude über die Rettung
Ein Mönch kommt (3099 ff.) – Hedwig ist skeptisch.
Tell kommt – seine Tat wird gerühmt (3126 ff.).
Begegnung Tell – Mönch (3148 ff.): Tell grenzt sich gegen den Mörder Johann ab (3176/85), hat aber Erbarmen mit ihm (3191 ff.).
Er schickt ihn nach Rom, seine Tat zu büßen (3233 ff.), gibt ihm zu essen und zu trinken mit und schickt ihn fort.
3. Szene (Talgegend vor Tells Wohnung)
„Es lebe Tell!“
Berta wird Bürgerin der Schweizer, Rudenz entlässt seine Knechte in die Freiheit.
[Kommentar: wieder Schillers Revolutions- und Adelsproblem – aber was macht man, wenn die Adeligen nicht Bürger werden und ihre Knechte nicht freilassen wollen? – Ist allen klar, was ein Eidgenosse ist? Jemand, der den Eid auf dem Rütli mitgeschworen hat: Das geht, weil die 33 Mann dort alle Schweizer repräsentierten!]

Zum Aufbau des Dramas:

Gustav Freytag hat sich im 19. Jahrhundert ein Schema gemacht, mit dem er den normalen Aufbau von Dramen erfassen wollte: Es geht einigermaßen harmlos los, wird dann bis zum 3. Akt immer heftiger (Höhepunkt); danach kippt das Geschehen (Peripetie: Wende), entweder zur Rettung oder zum Untergang. Hier ist das Schema:
http://www.teachsam.de/deutsch/d_ubausteine/drama_ub/drama_strukt_ub/drama_2_txt_1_ub_1.htm
Dieses Schema trifft auf „Wilhelm Tell“ aus mehreren Gründen nicht zu:
1. Es gibt keine einheitliche Handlung, die in III kippen könnte; es gibt mehrere Handlungsstränge: die Volkshandlung, die Rudenz-Handlung, die Tell-Handlung. Das Volk schwört am Rütli (II 2) und plant den Aufstand, Rudenz wird von Berta auf die Seite der Schweizer gezogen (III 2), Tell befreit sich selbst (IV 1) und erschießt den Vogt (IV 3).
2. Die Gegenhandlung gegen die Unterdrückung setzt bereits in I ein: Frau Stauffacher rät ihrem Mann, sich mit anderen zusammenzuschließen und sich gemeinsam gegen die Österreicher zu wehren (V. 286 ff.). Stauffacher ist dann auf dem Rütli (II 2) einer der Wortführer der Verschwörer (Eidgenossen). Dass der Freiherr Rudenz umschwenkt und Tell sich befreit, sind ebenfalls Momente der Gegenbewegung.
Die Unterdrückung hatte in I mächtig begonnen: Baumgarten (I 1), Stauffacher (I 2), Bau der Burg in Altdorf (I 3), Melchtal (I 4). Der Abfall Rudenz‘ in II 1 war nicht ganz so schlimm, aber Tells Verhaftung und Verschleppung in III 3 war der Höhepunkt der Gefährdung, weil Tell halt so ein starker Kämpfer war. Schließlich befreit das Volk sich selbst (in V); Tell und Rudenz sind trotz aller Jubelrufe nicht so wichtig, wie man gedacht hatte: Rudenz löst Schillers Problem, was man mit dem Adel machen soll, Tell „löst“ das Problem, wie man mit dem Tyrannen fertig werden kann, indem er ihn aus persönlicher (!) Notwehr erschießt, wie er meint.

P.S. Literarische Tradition

Johann Kaspar Lavater hat 1767 ein Gedicht „Wilhelm Tell“ (in „Schweizerlieder“, Bern 1767) veröffentlicht, eine Art Ballade, in der der Apfelschuss und der Tyrannenmord erzählt werden:

Nein! vor dem aufgestekten Hut,

Du Mörderangesicht!

Bükt sich kein Mann voll Heldenmuth,

Bükt Wilhelm Tell sich nicht! …

P.S. Das Motiv „Apfelschuss“

In dem Buch „Märchen aus Schottland“ (hrsg. von Frederik Hetmann, Fischer Taschenbuch Verlag 1996) steht die Geschichte „Adam Bel, Clym of the Clough und William von Cloudesley“ (S. 132-141, eher eine Sage): Nach mancherlei Verwicklungen stehen die drei Outlaws vor dem König und erweisen sich als herausragende Schützen. Nachdem Cloudesley auf 200 Schritt zwei Haselruten mit einem Pfeil gespalten hat, bietet er dem König an, mit einem Pfeil seinem eigenen siebenjährigen Sohn auf 120 Schritt einen Apfel auf dem Kopf in zwei Teile zu spalten. Er bindet seinen Sohn, mit Rücken ihm zugewandt, an einen Pfosten, legt an „und im nächsten Augenblick fiel der Apfel in zwei Hälften geteilt zu Boden, ohne daß dem Kind ein Haar gekrümmt worden wäre“ (S. 140). Der König ist davon überwältigt und nimmt die ganze Familie Cloudesley in seinen Dienst. (Hetmann nennt als Quelle W. Carew Hazlitt: National Tales and Legends, o.J., vgl. hier)

Trotz einiger Unterschiede in der Situation ist das Motiv des Apfelschusses das gleiche wie in der Tell-Sage. 

Links zum Drama:

http://www.nzz.ch/2004/03/13/li/article9GNZ8.html (Inszenierung 1989)

http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/berendsohn_willhelmtell/berendsohn_schillers-wilhelm-tell.pdf (große Analyse)

http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/guthke_tell/guthke_tell.pdf (Interpretation Guthkes)

http://www.mediaculture-online.de/index.php?id=1276 (Material der LMZ – zeigt zugleich, wie man dort suchen muss: mit Klammern)

Vierwaldstätter See: http://www.globeholidays.net/Europe/Switzerland/Central_Switzerland/Lake_Lucerne/Maps4.htm

http://www.planet-wissen.de/laender_leute/schweiz/schweizer_demokratie/schweiz_demo_tell.jsp (ein kritischer Blick auf den Mythos „Tell“, ähnlich:)

http://wilhelm-tell.geschichte-schweiz.ch/index.html

http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/salis_tellmythos/salis_tellmythos.html = http://www.mediaculture-online.de/Autoren-A-Z.253+M5cafd677285.0.html

http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/inschmid/files/2010/08/Wilhelm-Tell.pdf (eine Magisterarbeit)

http://www.arsrhetorica.ch/Abstimmungsplakate_Gemeinplatz.htm (Bild-Rhetorik)

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2004-15/artikel-2004-15-toll.html (ein Kommentar, wäre zur Erörterung für Sek II geeignet)

2 thoughts on “Schiller: Wilhelm Tell – Inhalt, Aufbau, Analysen

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