Matthias Claudius: Kanon seiner Gedichte

Matthias Claudius (1740–1815) – Kanon seiner Gedichte

Dieser Kanon kommt ganz pragmatisch zustande: Ich nehme drei Gedichtsammlung, Reich-Ranickis Kanon, Die Freiburger Anthologie und Der Neue Conrady (2000). Was in zwei von diesen drei Sammlungen steht, gehört in den Kanon; was nur in einer Sammlung steht, gilt hier als private Vorliebe des jeweiligen Herausgebers. So ergibt sich als Bestand des Kanons:

Ein Wiegenlied bei Mondschein zu singen (So schlafe nun du Kleine)

Abendlied (Der Mond ist aufgegangen)

Kriegslied (’s ist Krieg! ’s ist Krieg!)

Der Mensch (Empfangen und genähret)

Der Tod (Ach, es ist so dunkel)

Die Liebe (Die Liebe hemmet nichts)

Ein Lied hinterm Ofen zu singen (Der Winter ist ein rechter Mann)

An – als ihm die – starb (Der Säemann säet den Samen)

Rheinweinleid (Bekränzt mit Laub den lieben vollen Becher)

Täglich zu singen (Ich danke Gott, und freue mich)

Urians Reise um die Welt (Wenn jemand eine Reise tut)

P.S. Angeregt duch Hans-Peter Kraus‘ Buch über Freund Hain möchte ich noch weitere Gedichte für den Kanon vorschlagen:

Anselmuccio

Frau Rebekka

An Frau Rebekka

(Auf O–o R–s Grab)

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ASMUS omnia sua SECUM portans,

oder

Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen

https://archive.org/stream/asmusomniasuase02claugoog#page/n7/mode/2up I und II, 1775

https://archive.org/stream/asmusomniasuase06claugoog#page/n6/mode/2up III, 1777

https://archive.org/stream/asmusomniasuase04claugoog#page/n7/mode/2up IV, 1782

https://archive.org/stream/asmusomniasuase03claugoog#page/n7/mode/2up V, 1789

https://archive.org/stream/asmusomniasuase05claugoog#page/n7/mode/2up VI, 1797

https://archive.org/stream/asmusomniasuase01claugoog#page/n7/mode/2up VII, 1802

https://archive.org/stream/asmusomniasuase00claugoog#page/n8/mode/2up VIII, 1812

 

bzw. (sorgfältiger digitalisiert)

http://catalog.hathitrust.org/Record/008672016, nämlich:

http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=nyp.33433074956388;view=2up;seq=6 (I und II)

http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=nyp.33433074956396;view=2up;seq=6 (III)

http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=nyp.33433074956404;view=2up;seq=6 (IV)

http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=nyp.33433074956412;view=2up;seq=6 (V)

http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=nyp.33433074956420;view=2up;seq=6 (VI)

http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=nyp.33433074956438;view=2up;seq=6 (VII)

http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=nyp.33433074956446;view=2up;seq=6 (VIII)

 

bzw. die 12. Auflage, 1882 besorgt von Dr. C. Redlich (mit Angabe, wann der betreffende Titel im „Wandsbecker Boten“ erschienen ist):

https://archive.org/stream/matthiasclaudius01clau#page/n7/mode/2up 1. Band (I-V)

https://archive.org/stream/matthiasclaudiu02clau#page/n7/mode/2up 2. Band (VI ff.)

 

bzw. für alle, die nicht die Frakturschrift lesen können:

http://www.zeno.org/Literatur/M/Claudius,+Matthias oder http://gutenberg.spiegel.de/autor/matthias-claudius-103

One thought on “Matthias Claudius: Kanon seiner Gedichte

  1. Dazu eine Ergänzung: Hans Braam hat für sein Buch „Die berühmtesten deutschen Gedichte“ 200 Lesebücher und Anthologien aus den letzten Jahrhunderten ausgewertet und kam zu dem überraschenden Ergebnis, dass nicht Goethe das berühmteste deutsche Gedicht schrieb (obwohl er natürlich kräftig in der Rangliste mitmischte), sondern eben jener Matthias Claudius mit seinem Abendlied alle abgehängt hat (siehe auch http://www.gedichte-hoch-drei.de/gedichte-thema-4-99.php).

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