Morgenstern: Das Böhmische Dorf – Interpretation

Palmström reist, mit einem Herrn v. Korf…

Text: http://www.textlog.de/17433.html

http://de.wikisource.org/wiki/Das_B%C3%B6hmische_Dorf

http://christian-morgenstern.de/dcma/index.php?title=Das_B%C3%B6hmische_Dorf

Das Gedicht geht von der Redewendung aus: „Das sind für mich böhmische Dörfer.“ In der 2. Strophe wird erklärt, was diese Redewendung bedeutet; sie wird dort auf dieses Dorf (auf die eigene Metapher) angewandt. Der Witz besteht darin, dass Korf und Palmström in ein solches Redewendungs-Dorf reisen. Der zweite Witz ist, dass die bekannte schwache Technik des Dichtens: Wahl eines Wortes „nur um des Reimes willen“ (V. 5), offen benannt wird.

Die Reise endet dann auch glücklich mit dem schön-sinnlosen Eintrag in die Wochenchronik: „Wieder ein Erlebnis, voll von Honig!“ (V. 12) Das ist so ähnlich wie das Schlusswort des Prof. Stein in „Der Gaul“: „Das war ein unerhörtes Erlebnis!“ Damit ist die Reise sinnvoll abgeschlossen – ein Kriterium dafür, dass das Gedicht gelungen ist.

Böhmische Dörfer: http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6hmisches_Dorf

http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~boehmische%20Doerfer&suchspalte%5B%5D=rart_ou