Kästner: Das letzte Kapitel – kritische Anmerkungen

Am zwölften Juli des Jahres zweitausenddrei…

Text

http://www2.informatik.hu-berlin.de/~hstamm/kapitel.html

http://www.kultur-netz.de/literat/lyrik/kaestner/kapitel.htm (mit Vertonung)

http://www.politaia.org/umwelt-und-gesundheit/erich-kastnerdas-letzte-kapitel-chemtrails/

http://phys-merger.physik.unibas.ch/~aste/kaestner.html

Das 1930 veröffentlichte Gedicht ist eine negative Utopie, in der im Rückblick auf den Juli 2003 erzählt wird, wie die ganze Menschheit ausgerottet wurde, weil „der Plan, endgültig Frieden zu stiften / Sich gar nicht anders verwirklichen lässt“ (V. 6 f.).

Dieses Szenario ist weder originell – man kann es in Gen 6 ff. nachlesen – noch intellektuell auf hohem Niveau: Die Weltregierung hätte mit ihrem Befehl auch die eigene Vernichtung beschlossen, was unglaubwürdig ist, und es gäbe danach keinen mehr, der es erzählen könnte. Was die technische Realisierung des Plans betrifft, kommen wir heute mit Wasserstoffbomben viel schneller voran als mit Giftgas. 

Die auf den 1. Weltkrieg zurückblickenden Gedichte Kästners sind besser als dieses utopische Gedicht, etwa „Stimmen aus dem Massengrab“ (1928):

http://erinnerungsort.de/stimmen-aus-dem-massengrab–28rezitation-29-_279.html

http://www.commonwood.de/SPIRIT/kaestner.htm

http://www.deutschelyrik.de/index.php/stimmen-aus-dem-massengrab.html (mit Vortrag: Fritz Stavenhagen)

Analyse

http://www.deutschstunde.info/media/lyrikmappe.pdf (dort S. 21 ff.)

Vortrag

http://www.deutschelyrik.de/index.php/das-letzte-kapitel-1930.html (Fritz Stavenhagen, mit Text)

Sonstiges

http://de.wikipedia.org/wiki/Apokalypse (Apokalypse)

http://de.wikipedia.org/wiki/Weltuntergang (Weltuntergang)

http://dystopischeliteratur.org/was-ist-ein-weltuntergang/ (Weltuntergang)

http://deu.anarchopedia.org/Utopie (Utopie)

http://www.logo.at/barrierefrei/index_bfrei.php?id=471&cmd=s (Weltuntergang)