Hofmannsthal: Der Kaiser von China spricht – zum Verständnis

In der Mitte aller Dinge…

Text

http://gutenberg.spiegel.de/buch/1003/59

http://www.gedichte.xbib.de/Hofmannsthal_gedicht_Der+Kaiser+von+China+spricht:.htm

http://aladinrc.wrlc.org/bitstream/handle/1961/9166/Barron,%20Andrew%20-%20Spring%20’10.pdf?sequence=1 (dort S. 12, mit engl. Übersetzung)

Ankündigung eines Seminars:

„Lange Zeit ist China aus europäischer Perspektive ein Inbegriff und Topos des Fremden, Unverständlichen gewesen – was nicht nur mit der geografischen Ferne und Unvertrautheit des kulturellen Raums, sondern auch mit der ‚Unlesbarkeit’ seiner Zeichen zu tun hat. Neuerdings beginnt sich diese Fremdheit jedoch in einer verstärkten Aufmerksamkeit auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklungen aufzulösen, die in China die heraufkommende ‚Weltmacht’ erblickt. Lange Zeit haben auch chinesische Schauplätze in deutschsprachigen literarischen Texten vor allem der ästhetischen Distanzierung und Verfremdung gedient (vgl. etwa Paul Weidmanns klassizistisches ‚Originaltrauerspiel’ Usanquei, oder die Patrioten in Sina, 1771, und noch Bertolt Brechts Der gute Mensch von Sezuan, 1953). Aber in den Ansichten Chinas, die literarische Texte entwerfen, wird auch eine ‚Imagologie’, werden Topoi und Stereotype ausgebildet, die nur selten auf Erfahrung gegründet sind. Das Seminar will solche ‚Chinabilder’ anhand von Texten und Textproben vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart untersuchen. Zur Sprache kommen [in diesem Seminar des KIT, WS 2007/08, N.T.] Texte von Goethe (Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten), Georg Forster, Heinrich Heine (Der Kaiser von China), Hugo von Hofmannsthal (Der Kaiser von China spricht), Franz Kafka (Beim Bau der chinesischen Mauer), Karl Kraus (Die chinesische Mauer), Alfred Döblin (Die drei Sprünge des Wang-lun), Max Frisch (Die chinesische Mauer), Hermann Kinder (Kina, Kina) und Christian Kracht (1979).“

Es fällt mir schwer, etwas zur Interpretation des 1897 entstandenen Gedichtes zu sagen; es ist ein Stück historischer China-Rezeption – vergangene Rezeption eines vergangenen China. Ich verweise auf einen Beitrag aus dem Programm des Deutschlandfunks sowie auf die folgenden Links:

http://www.deutschlandfunk.de/balsam-fuer-die-europaeische-kultur.1184.de.html?dram:article_id=185465 (Dagmar Lorenz: Hugo von Hofmannsthal und die Ruhe des Chinesen)

http://www.digitale-schule-bayern.de/dsdaten/18/587.pdf (Klabund: Geschichte der Weltliteratur in einer Stunde, 1922)

http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_1687.html („Chinoiserie“)

http://www.zeit.de/1973/40/chinoiserien-in-preussen/seite-1 (Chinoiserien in Preußen)

http://users.ox.ac.uk/~oaces/conference/papers/Bob_Lemon.pdf (Eastern Empires an Middle Kingdoms: Austria and China in Hofmannsthal and Kafka’s Orientalist Fictions)

http://www.stumpfeldt.de/hcn/hcn28/dct.html (Hamburger China-Notizen)

http://rep.adw-goe.de/bitstream/handle/11858/00-001S-0000-0007-5EB4-F/Article%20-%2028.pdf?sequence=1 (Anfänge einer modernen China-Rezeption in deutschen Kulturzeitschriften um 1900)

http://www.hhesse.de/media/files/01_china.pdf (Hermann Hesse und China)

Bilder

http://www.grassimuseum.de/ausstellungen/staendige-ausstellungen/antike-bis-historismus/raum-21-rokoko-chinoiserien.html

http://www.tapeten.de/wissenswertes/geschichte-der-tapete/

http://www.thegildedstag.com/wp-content/uploads/2013/02/Chinoiserie-Painting.jpg

http://www.hennydonovanmotif.co.uk/images/chinoiserie2small-large1.jpg

http://cmcdesignstudio.com/wp-content/uploads/2009/07/chinoiserie-landscape-on-bombe-chest1.jpg%3Fw%3D300

http://www.essential-architecture.com/STYLE/STY-Chinoiserie.htm

(weitere Bilder unter „Chinoiserie“ bei google-Bilder)