Penzoldt: Die Powenzbande – statt einer Rezension

„In den Fuß getretene Nägel oder Spreißel ließ man einfach herausschwären, und Blut stillte man durch Auflegen von Schnupftabak.“ (S. 43) „Daß sie zuweilen Katzenbraten aßen, ist ihnen mit ziemlicher Sicherheit nachgewiesen.“ (S. 46) – Das sind zwei Beispiele für den Humor von Ernst Penzoldts Roman „Die Powenzbande“ (1930); das mag man nun einen Schelmenroman nennen, das mag man lustig finden oder nicht – wer es lesen möchte, soll es ruhig lesen; ob es für „Familienromane“ bei der neuen ebook-Sammlung der SZ aber nichts Besseres gibt, bezweifle ich.

Praktisch gibt es als Sekundärliteratur im Netz nur den Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Powenzbande; unter Analyse, Inhalt, Rezension sucht man vergebens nach einem Beitrag (außer 5 Zeilen bei lovelybooks.de). Damit ist alles gesagt. Nach 40 Seiten habe ich die Lektüre eingestellt.

Bei Suhrkamp ist das Buch noch 2002 in der Reihe „Die Romane des Jahrhunderts“ erschienen – zu viel der Ehre.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s