Dostojewski: Der Idiot – Inhalt

Erster Teil

1) Im Zug nach Petersburg lernen sich Fürst Myschkin (M) und Rogoschin kennen, beide ca. 27 Jahre alt; bei ihnen sitzt Lebedew, ein Beamter, der alle Leute kennt; sie sprechen u.a. über die schöne Nastasja Filippowna (N); Rogoschin lädt M zu sich ein.

2) General Jepantschin (J) wird vorgestellt: klug, reich, erfolgreich; seine Frau ist eine geborene Myschkin, er hat drei schöne Töchter; M spricht im Vorzimmer mit einem Diener (u.a. über die Todesstrafe) und wird dann zum General vorgelassen.

3) Audienz beim General, der zuerst reserviert ist, dann M eine Schreiberstelle (wegen dessen schöner Handschrift) und eine Wohnung in seinem Haus besorgt. Zwischendurch spricht J mit seinem Sekretär Ganja (G), der offensichtlich die schöne N heiraten soll. M sieht ihr Bild, ist verzaubert.

4) Gegen 12.30 begibt sich der General zum „Frühstück“ der Familie. Einschub: Familie J; Tozkij (T) wirbt vorsichtig um die älteste Tochter; Geschichte N.s vom Waisenkind zur Geliebten T.s; der will sie endgültig loswerden und an G verheiraten (mit 75.000); dessen Familie sträubt sich, er selbst ist zwiespältig – an diesem Abend (N.s 25. Geburtstag, der 27.November) will N sich entscheiden; Komplikation: J hat anscheinend ein Verhältnis mit ihr, will ihr Perlen schenken.

5) Man lädt M zum Frühstück ein, der General verschwindet; M gefällt der Mutter, er muss von der Schweiz erzählen, u.a. von der nicht vollzogenen Hinrichtung eines Sträflings und vom Bild (Kopf) eines zum Tod verurteilten (mit der Vorstellung der Hinrichtung); er soll erzählen, wie er verliebt war – war er aber nicht, war so glücklich.

6) Monolog M.s über sein gutes Verhältnis zu den Kindern in der Schweiz als Quelle seines Glücks; über seine Offenheit ihnen gegenüber, seine Zuneigung zur verfemten Marie, den Widerstand der Erwachsenen und die Meinung, dass er selbst ein Kind sei; er beurteilt die Damen nach ihren Gesichtern.

7) Die Mutter ist begeistert, die Mädchen halten sich zurück; er muss von G N.s Bild holen, die er so schön findet; G gibt ihm geheimen Brief für Aglaja mit, die ihn ohne Antwort an G zurückgeben lässt; M geht mit G zur Wohnung, der ist wütend; M verbittet sich, Idiot genannt zu werden.

8) G zeigt ihm Haus und Zimmer, M lernt dessen Schwester Warwara und Bruder Kolja kennen; Ptizyn ist Warwaras Verlobter, Ferdystschenko stellt sich vor, danach General Iwolgin, der sich als Bekannter von M.s Vater ausgibt; Frau Nina bittet M zu sich, der General kommt hinterher und redet von M.s totem Vater; Nina fragt M nach seinem Verhältnis zu G – der kommt mit Ptizyn, Streit G.s mit Schwester Warja; M geht und öffnet N die Haustür, die ihn gleich als Idioten beschimpft.

9) Gequälter Empfang N.s, G ist gegen M zornig, der wird als Fürst vorgestellt; M sagt, woher er N kennt; der General kommt hinzu und erzählt eine Geschichte (Hund zum Fenster rausgeworfen), warum er mit J zerstritten sei; N kennt die Geschichte aus der Zeitung – G führt den Vater hinaus.

10) Rogoschin kommt mit einem Haufen angetrunkener Leute, beschimpft G und fragt N nach der Heirat; G soll für 3.000 zurücktreten, N 18.000 bekommen oder 40.000; Streit zwischen G und Warja, M hält einen Schlag G.s auf und bekommt eine Ohrfeige; er beschämt alle, N geht, ebenso Rogoschin und Begleiter.

11) M spricht mit Kolha, Warja und G, der sich bei M entschuldigt; längeres Gespräch der beiden, u.a. über N, das Heiraten und G, den M für einen normalen Menschen hält, was diesem zu wenig ist; Kolja bringt eine Einladung des Vaters.

12) Kolja und M gehen zum General ins Kaffeehaus; M gibt ihm sein Geld (wartet vergeblich auf die Rückzahlung von 15 Rubel), der General betrinkt sich, redet viel dummes Zeug, gibt das Geld einer Witwe, der er mehr schuldet; M möchte von ihm bei N eingeführt werden, Kolja bringt ihn hin; die beiden gefallen einander; Kolja urteilt über seine Familie.

13) M geht in die Wohnung, etwas unschlüssig; N begrüßt ihn freudig und weist Ferdystschenko gleich in seine Schranken; der Fürst muntert die Gesellschaft auf, dazu gibt es Sekt; Ferdystschenko schlägt vor, reihum solle jeder seine böseste Tat erzählen; N, die Fieber hat, unterstützt den Vorschlag; Ferd. soll anfangen.

14) Ferd erzählt vom Diebstahl von 3 Rubel, worauf ein Dienstmädchen entlassen wurde; der General erzählt, wie er wütend von einer alten Frau eine Suppenterrine zurückverlangte, die gerade im Sterben lag; T erzählt, wie er aus einer Laune einem anderen rote Kamelien vor der Nase wegschnappte, worauf dieser Mann zusammenbrach und später als Soldat fiel; als N erzählen soll, fragt sie M, ob sie G heiraten soll – M sagt nein – damit ist die Frage entschieden; sie vertraut M – sie gibt G die 75.000, dem General J die Perlen zurück, will am nächsten Tag ihre Wohnung aufgeben, ein neues Leben beginnen – es klingelt.

15) Rogoschin kommt mit seiner angetrunkenen Truppe; er legt 100.000 verpackt auf den Tisch; N verhöhnt die Männer, die meinten, sie mit Geld kaufen zu können, sagt sich von ihnen los (hat einen Schwips) – M nähme sie „als ehrbares Weib“ zur Frau; M liebt N und hat eine große Erbschaft in Aussicht (Brief dazu).

16) Ptizyn bestätigt, dass die Erbschaft juristisch einwandfrei ist; N stimmt dem Antrag zu – alle sind erstaunt; dann rückt sie davon ab – sie will keinen „Säugling“ zugrunde richten; sie hält M für einen Schwärmer, auch wenn sie von so einem Mann geträumt habe; sie wirft das Paket mit den 100.000 ins Feuer – allein G darf es herausholen (Test); der weigert sich und bricht zusammen; sie holt mit der Zange das Paket heraus und gibt es G; sie fährt mit Rogoschin ab, M in einer Droschke hinterher; Schlussbemerkungen des Generals und T.s.

Zweiter Teil

1) M reist zwei Tage später nach Moskau (Erbschaft) – G hat M das Geld gegeben, sich mit ihm angefreundet, N ist ebenfalls dort, aber Rogoschin durchgebrannt trotz Eheversprechen – M ihr hinterher? M ist bei Fürstin Belonkonskaja gut angeschrieben; Warja hat Ptizyn geheiratet und sich mit den Töchtern J angefreundet; T hat sich eine Französin zugelegt, Fürst Sch. will Adelaida J heiraten, ein Leutnant bewirbt sich um Aglaja J, General Iwolgin sitzt im Schuldgefängnis; Kolja freundet sich mit den Töchtern J an, gibt Aglaja einen Brief M.s (er brauche sie, wünsche sie glücklich).

2) J ziehen im Juni ins Landhaus, zwei Tage später kommt M aus Moskau an; er fährt zu Lebedew; der hat Streit mit seinem Neffen, M solle entscheiden; beide giften sich an – M sucht Kolja; M spricht mit Lebedew über N und deren Flucht vor Rogoschin; man plant, dem Fürsten einen Teil des Lebedew-Hauses in Pawlowsk zu vermieten und gemeinsam hinzuziehen – viele Andeutungen.

3) M geht zu Rogoschin (R), R ist verlegen; sie sprechen auch über N – M.s Liebe zu ihr sei Mitleid – sie solle ins Ausland gehen und sich erholen, die Hochzeit mit R werde böse enden; R und M verstehen sich jetzt gut, R berichtet über das absurde Verhältnis zu N – er hatte sie in Moskau verprügelt und dann um Verzeihung gebeten, dann hat sie den Hochzeitstermin gemacht, dann ist sie wieder geflohen; sie hat ihn in seinem Haus besucht und voll Achtung von ihm gesprochen; R sagt, dass sie in Wahrheit M liebe, aber fürchte, ihn zugrunde zu richten; M geht verworren.

4) Sie betrachten im Gehen Bilder an den Wänden; R fragt, ob M an Gott glaubt – der erzählt daraufhin vier Episoden und als Konsequenz daraus, dass das Wesen des religiösen Empfindens von keinem Verbrechen berührt und vom Atheismus nicht erfasst wird; auf R.s Vorschlag tauschen sie ihre Kreuze; R führt ihn zu seiner Mutter, die M segnet; mit sich ringend tritt er N an M ab, sie umarmen sich.

5) M sucht (15 h) Kolja vergeblich; M geht unruhig umher – wie vor einem Anfall; der kennt einen Moment höchster Harmonie und dann den Absturz; gegen 19 h geht er los, Gewitterluft; er denkt wirr, über Mord und R; er kommt zu N.s Haus, sie ist nach Pawlowsk gefahren; M sieht wieder „diese Augen“ (R.s), die ihn mehrfach beobachtet haben; R verfolgt ihn weiter – er stellt ihn auf einer Treppe, R zückt ein Messer: ein epileptischer Anfall, R rennt weg, ohne zuzustechen. Kolja bringt M zu Lebedew, der ihn nach Pawlowsk.

6) Kolja umsorgt M, Lebedew hält Iwolgin möglichst fern; Frau J und die Töchter kommen; Gespräche der Gäste; Anspielung auf den „armen Ritter“ reiner Liebe, den Aglaja malen wollte, im Zusammenhang mit G oder M – sie will die Ballade vortragen.

7) Aglaja blickt bei ihrem Vortrag M an, trägt intensiv vor; J kommt mit Radomskij; Lebedew verkauft der interessierten Frau J seinen Puschkin, von dem das Gedicht stammt; es kommen vier junge Gäste mit Iwolgin, aufrührerische Leute, für die G zuständig war.

8) Sie treten frech auf; Kolja liest einen Zeitungsartikel vor, in dem ein angeblich illegitimer Sohn die Erbansprüche M.s moralisch bestreitet und ihn verunglimpft; Burdowskij hat den Artikel gebilligt (verfasst hat ihn Keller), nennt sich „Sohn Pawlistschews“; Lebedews Neffe trägt „Forderung“, nicht Bitte um Geld vor – Appell an M.s Anstand; M klärt die Vorgeschichte, hinter der Anwalt Tschebarow steht; M will Geld geben, aber beklagt die Verleumdungen des Artikels – Burdowskij ist nicht Pawlistschews Sohn! Die Aktion ist reine Erpressung.

9) G hat die wahre Vorgeschichte Burdowskijs erforscht; der war irrtümlich der Meinung …. ist kein Gauner, auch der Anwalt in diesem Fall nicht – Burdowskij gibt M Geld zurück, M entschuldigt sich wegen seines voreiligen Verdachts; Frau J trumpft gegen die vier jungen Leute auf und gegen die Naivität M.s; der todkranke Ippolit, der sich ebenfalls aufgespielt hatte, appelliert an Frau J.s Mitgefühl; Entspannung, es gibt Tee, 23 h.

10 ) Es kommt heraus, dass Lebedew den verleumderischen Aufsatz teilweise korrigiert hat; er hat auch „Tatsachen“ dazu geliefert; Gespräche – Ippolit lädt J zu seinem Begräbnis ein; er philosophiert angesichts des Todes; man sorgt sich um ihn und M; eine Droschke holt die vier jungen Männer an; Fam. J reist teils zornig ab; es kommt eine Kutsche, aus der eine Frau Radomskij wegen dessen Wechsel anspricht.

11) Verstimmung mit J; Adelaida und Fürst Sch. kommen zu Besuch, man spricht über die Dame in der Kutsche = N; G kommt, ebenso Warja; M überlegt kurz, sich völlig zurückzuziehen – Keller besucht ihn, beichtet seine Übeltaten und pumpt ihn an (25 Rubel); Lebedew soll M über den Vorfall mit der Kutsche aufklären, kann aber nicht ausreden; Kolja informiert M über Streit bei J: Warja hat totales Hausverbot, Aglaja hat Streit – M ist anscheinend auf G (wegen Aglaja) eifersüchtig. Am nächsten Tag trifft M in der Bahn J, am dritten Tag findet die Versöhnung mit Fam. J statt.

12) Frau J kommt und fragt nach dem alten Brief M.s an Aglaja: ob M in Aglaja verliebt sei (nein) und ob er N heiraten werde (nein); was er von dem Vorgfall mit der Kutsche wisse (nichts) – Aglaja werde nicht verheiratet; G habe ein Verhältnis mit ihr; M erzürnt sie, sie will mit M brechen – als sie hört, Aglaja habe sich den Besuch M.s verbeten, schleppt sie ihn sofort ab; sie versteht Aglajas Verbot als Einladung an M, der das bloß nicht verstanden habe.

Dritter Teil

1) Fam. J ist nicht so tranig wie die meisten Russen – ironische Reflexionen des Erzählers; die Sorgen der Frau J (völlig überzogen) – M wird in eine Diskussion hineingeschleppt, über das Russische und die Sozialisten; Radomskij führt das große Wort gegen die Liberalen; verworrene Diskussion um M.s Einschätzungen und das Verhältnis zu Ippolit.

2) M wendet sich an Rodomskij; dann stellt er sich vor der Versammlung als Sonderling dar – Aglaja ereifert sich für ihn gegen die anderen, M distanziert sich von Heiratsplänen bezüglich Aglaja, er führt mit Aglaja den Spaziergang an; sie zeigt ihm eine Bank, wo sie früh um 7 allein sitzt; Konzert in der Vauxhall, M fühlt sich fehl am Platz; N taucht mit einem Schwarm auf, sehr auffällig – M ist beeindruckt; sie spricht Radomskij direkt an, sein Onkel habe sich erschossen und Schulden hinterlassen. J gehen, ein Offizier stürzt sich auf N, sie schlägt ihn, M hält seinen Arm zurück, der Boxer mischt sich ein, R holt N ab – Aglaja hat die Szene beobachtet; Polizei kommt.

3) Aufregung im Haus J; Aglaja beauftragt M, sich eine Pistole und Pulver zu besorgen; J spricht mit M über den Selbstmord usw. – Radomskij habe sich vor einem Monat eine förmliche Absage von Aglaja geholt; sie habe gesagt, man wolle sie mit M verheiraten … Abschied, tröstliche Worte. M liest einen Zettel Aglajas, mit dem sie ihn nächsten Tag um 7 h zur grünen Bank bestellt; Keller (Boxer) hat ihn abgepasst – er bietet sich als Sekundant für das drohende Duell an; M allein im Park, rechnet nicht mit der Möglichkeit, dass Aglaja ihn liebt – R kommt gegen 23.30: N bestelle ihn direkt zu sich; sie sprechen über ihr Verhältnis und über N – die korrespondiere mit Aglaja und wolle ihn mit dieser verheiraten, damit M glücklich werde; M lädt R ein, gleich beginne sein Geburtstag und ein neues Leben.

4) In der Wohnung M.s erwarten ihn fröhliche Gäste und gratulieren; Radomskij sucht seine Freundschaft; Diskussion über alles mögliche Moderne und Bedrohliche, über Kannibalismus im Mittelalter u.a.

5) Der schlafende Ippolit erwacht und will etwas vorlesen; man lost – er soll vorlesen: „Meine notwendige Erklärung. Après moi le déluge!“ (Gedanken, Träume; Erfahrungen in der Situation vor dem nahen Tod)

6) (u.a. eine Begegnung mit dem Bild der Kreuzabnahme bei R und mit R selbst – es geht u.a. darum, wie er zu seiner endgültigen Entscheidung gekommen ist)

7) (Er will sich erschießen und erkennt keinen Richter über sich an. Er sei in der schönen Welt überflüssig.) teilweise ablehnende Reaktionen; Ippolit erschießt sich, aber ohne Zündhütchen versagt die Pistole; Gelächter, die Gäste gehen; M spricht noch mit Radomskij über Ippolit und geht dann in den Park, gegen 3.30, er ist unruhig; er schläft ein – bis vor ihm Aglaja steht und lacht.

8) M erzählt von Ippolit, Aglaja will dessen Abhandlung sehen; sie streiten ein bisschen – da bittet Aglaja ihn, ihr Freund zu werden; Verlegenheit – sie will aus dem Elternhaus fliehen, er soll ihr helfen; sie will nicht länger bevormundet werden, will mit ihm Erzieherin werden – andernfalls heirate sie G; M rät ihr energisch von der Flucht ab; sie sei nicht in M verliebt, sondern liebe G; der habe aus Liebe zu ihr seine Hand ins Feuer gehalten – was gelogen ist, wie M weiß; sie wirft ihm seine Liebe zu N vor – er erklärt ihr seine Sorge um N und dass diese wisse, dass M nur noch Mitleid für sie habe; Aglaja sagt, N liebe nur M, der solle sich opfern und N heiraten; Verwirrung in den Beziehungen – Aglaja will N durch M deren Briefe zurückgeben und notfalls ihren Vater einschalten – da kommt Frau J und nimmt M mit ins Haus, um alles von ihm zu erfragen.

9) Sie fragt M nach dem Treffen mit Aglaja, der antwortet diskret und kurz; Aglaja taucht auf, M verabschiedet sich, ist gegen 9 h zu Hause. Kolja kommt und spricht über Ippolit; dann Lebedew, dem 400 Rubel abhanden gekommen sind – man einigt sich auf Ferd als potenziellen Dieb (der von Iwolgin systematisch schlecht gemacht worden ist).

10) Ein Traum M.s – Kommentar über Träume; die Briefe N.s zu lesen wirkt wie ein Traum; Zitate aus den Briefen, in denen N. v.a. Aglaja verehrt und mit M verbinden will; M geht bei J vorbei, trifft 0.30 nur Alexandra, die ihn heimschickt; er hat eine Vision, dann kommt N wirklich und fragt, ob M glücklich ist – verabschiedet sich; R kommt allein zurück und verabschiedet sich ebenfalls.

Vierter Teil

1) Erzählerkommentar zu literarischen Figuren als Typen / Alltagsmenschen (ebenfalls „Typen“); Warja, Ptizyn und G als Durchschnittsmenschen; die beschränkten Alltagsmenschen seien die glücklicheren, z.B. Gogols „Pirogow“; die klügeren Alltagsmenschen jagen der verpassten Leistung hinterher; G gehört zur zweiten Sorte – er hat seine Stelle aufgegeben und lebt bei und von Ptizyn; über Warjas beharrliches Wirken – eine Woche nach M.s Geburtstag berichtet sie von der bevorstehenden Verlobung M.s mit Aglaja; Iwolgin scheint als Dieb identifiziert zu sein; Ippolit wohnt bei Ptizyn und kompliziert das Geflecht der Beziehungen.

2) Iwolgin wettert gegen Ippolit, der die Existenz einer Fantasiegestalt bezweifelt; G gegen beide; Ippolyt rechnet ab: Er hasst G als Repräsentanten der widerwärtigen Mittelmäßigkeit; Aglaja hat G zu einem Gespräch um 7 h auf die grüne Bank eingeladen; Warja freut sich – Ippolit zieht aus.

3) Vorgeschichte des gegenwärtigen Zustands Iwolgins: innige Saufkumpanei mit Lebedew, Gespräch mit M ohne Inhalt mit Verabredung eines weiteren Gesprächs; M spricht mit Lebedew, der ihm sagt, dass Iwolgin offensichtlich die Brieftasche mit den 400 zurückgelegt hat – er habe dazu noch nichts gesagt; M rät zu stillem Vorgehen.

4) M trifft Iwolgin am nächsten Tag um 12 h; Iwolgin hat sich mit Lebedew überworfen, weil der seine Lügengeschichten (Iwolgin als Page Napoleons) mit einer eigenen Lüge beantwortet habe; Iwolgin erzählt die Napoleon-Geschichte, M schaltet sich gelegentlich ein, bis ca. 14 h; am Abend trennt Iwolgin sich auch von M; Kolja findet ihn am nächsten Morgen, er hatte einen Schlaganfall.

5) Bei J hat sich der Eindruck ergeben, für Aglaja stehe eine große Entscheidung an – man ist ratlos; Frau J fragt die Belokonskaja um Rat; Aglaja hat mit M Schach und Karten gespielt, ihn beschimpft und ihm dann einen Igel geschenkt; am Abend geht M zu J, Aglaja fragt ihn, ob er um ihre Hand anhalte – nach Zögern: ja; sie fragt ihn nach Vermögen und Karriereplänen – rennt lachend weg, ist danach aufgeräumt; in den nächsten Tagen geht das Hin und Her weiter; Gespräch M.s mit Ippolit, sehr verworren – der beklagt sich über G; M sagt zu ihm: „gehen Sie an uns vorüber und verzeihen Sie uns unser Glück!“

6) M soll bei J in die große Gesellschaft eingeführt werden – man fürchtet, er könnte sich blamieren; Aglaja hält ihm eine vorwurfsvolle Predigt; am nächsten Morgen trifft M Lebedew, der einen Brief Aglajas an G bei J abgeben wollte, rausgeflogen ist und ihn M gibt, der ihn weiterleitet; am Abend ist M in der Gesellschaft bei J; kritischer Erzählerkommentar zu den Manieren der großen Welt; es sind Vertreter verschieden hoher Kreise anwesend; M ahnt nicht, wie die wahren Verhältnisse sind und wie viel bloß glänzende Oberfläche ist; Aglaja ist unzufrieden, M froh.

7) Im Gespräch stellt sich heraus, dass einer der vornehmen Gäste, Iwan Petrowitsch, mit M.s Ziehvater Pawlistschew bekannt war, M als Kind getroffen hat, worauf M in Begeisterung gerät; Pawlistschew sei katholisch geworden – M reagiert darauf heftig, die anderen versuchen ihn zu dämpfen; in seiner Rage schmeißt er die chinesische Vase um [wovor Aglaja gewarnt hatte] – man lacht; M ereifert sich erneut über die Güte und Qualität der Anwesenden, steht hysterisch begeistert auf und bekommt einen Anfall; die Gäste verschwinden, M ist als Bräutigam erledigt; Aglaja distanziert sich am nächsten Tag von ihm – Frau J widerspricht ihr.

8) Am nächsten Tag besuchen ihn viele kurz, auch die J; sie versichern ihn ihrer dauernden Verbundenheit; Aglaja lässt ihm auftragen, das Haus bis zum Abend nicht zu verlassen; Ippolyt kommt vor seinem Tod noch einmal, berichtet M vom morgendlichen Treffen Aglajas mit G plus Warja, die eine Abfuhr bekommen haben, und von einem Treffen Aglajas mit N am gleichen Abend; Ippolit geht, gegen 19.15 holt Aglaja M ab; sie treffen R und N; Aglaja und N hassen sich, Aglaja will auf N.s Briefe antworten: warum sie M verlassen hat und sich nun in sein Verhältnis zu Aglaja einmischt (und nicht einfach R heiratet); die Frauen giften sich an: N droht, M werde sich für sie entscheiden, wenn sie wolle; M hat Mitleid mit N – das ist zu viel, Aglaja rennt weg, N fällt in Ohnmacht; sie erwacht, schickt R weg, M tröstet sie.

9) Zwei Wochen später – Gerüchte; die Hochzeit M – N ist festgesetzt; der Erzähler bekundet mehrfach, er verstehe nicht alles; M wurde bei J nicht mehr empfangen; M spricht mit Radomskij über Aglaja und den Bruch mit ihr; Radomskij analysiert M (s.u.!) – M gesteht, dass er Aglaja liebt, aber das Gesicht N.s nicht ertragen konnte, und dass N verrückt ist; er will mit Aglaja sprechen oder ihr schreiben – es geht nicht mehr, die eine Sekunde Zögern war zu viel.

10) Iwolgin stirbt; die Hochzeit M.s wird vorbereitet; allerlei Gespräche; N wird immer bedrückter; für die Hochzeit beruft der Erzähler sich auf glaubwürdige Zeugen: Als N zur Kirche fahren will, sieht sie R, stürzt auf ihn zu und ruft „Rette mich!“. Sie fahren los und weg; die Hochzeitsgäste trinken dann Tee mit M … Am nächsten Morgen fährt M nach Petersburg.

11) Dort versucht M vergeblich, R oder N zu treffen; dann passt R ihn ab, sie gehen zu R.s Haus, ohne dass jemand das bemerken kann; N liegt hinter einem Vorhang, tot, R hat sie ermordet; R dreht durch.

12) R hat Gehirnhautentzündung und wird dann zu 15 Jahren Sibierien verurteilt; M kommt wieder zu Dr. Schneider in die Schweiz, sein Zustand verschlechtert sich; Radomskij besucht ihn gelegentlich und knüpft Beziehung zu Lebedews Tochter Wera an, die M gemocht hat; Aglaja hat einen vermeintlichen polnischen Grafen geheiratet und ist katholisch geworden, sie hat sich von der Familie abgewandt.

Wie Radomskij Myschkin analysiert:

»Die Beziehungen zwischen Ihnen beiden [Myschkin – Nastasja, N.T.]«, begann er, »hatten gleich von Anfang an etwas Unwahrhaftes; und was mit Unwahrhaftigkeit anfängt, das muß auch mit Unwahrhaftigkeit enden; das ist ein Naturgesetz. Ich erkläre mich nicht einverstanden, wenn manche (na, dieser und jener tut es) Sie einen Idioten nennen; ich bin sogar empört darüber; Sie sind zu verständig für eine solche Benennung; aber Sie haben doch soviel Seltsames, daß Sie nicht so sind wie alle Menschen; das müssen Sie selbst zugeben. Ich bin zu der Ansicht gelangt, daß die Grundlage alles Geschehenen sich aus folgenden Momenten zusammensetzt: erstens aus Ihrer sozusagen angeborenen Unerfahrenheit (beachten Sie wohl diesen Ausdruck, Fürst: ›angeborenen‹!); dann aus Ihrer ungewöhnlichen Gutmütigkeit; ferner aus Ihrem phänomenalen Mangel an Gefühl für das rechte Maß (was Sie schon mehrmals selbst zugegeben haben), und endlich aus einer gewaltigen Masse von Resultaten des Denkens, die Sie bei Ihrer außerordentlichen Ehrlichkeit noch bis jetzt für echte, natürliche, unmittelbare Überzeugungen halten! Sie müssen selbst zugeben, Fürst, daß in Ihren Beziehungen zu Nastasja Filippowna gleich von Anfang an etwas relativ Demokratisches (ich bediene mich der Kürze wegen dieses Ausdrucks), sozusagen der zauberhafte Reiz der Frauenfrage (um es noch kürzer auszudrücken) lag. Ich kenne ja genau jene ganze Skandalszene, die sich bei Nastasja Filippowna abspielte, als Rogoschin ihr sein Geld brachte. Wenn Sie wollen, werde ich Sie vor Ihren eigenen Augen sezieren, ich werde Sie Ihnen wie in einem Spiegel zeigen, so genau weiß ich, wie die Sache zusammenhing, und warum sie diese Wendung genommen hat! Sie, ein Jüngling, dürsteten in der Schweiz nach der Heimat; Sie strebten nach Rußland wie nach einem unbekannten verheißenen Land; Sie lasen viele Bücher über Rußland, Bücher, die vielleicht an sich vortrefflich, aber für Sie schädlich waren; Sie kamen mit dem ersten heißen Durst nach Tätigkeit her und stürzten sich sozusagen auf die Tätigkeit! Und siehe da, gleich an demselben Tag teilt man Ihnen die traurige, herzergreifende Geschichte einer entehrten Frau mit, Ihnen, einem ritterlich denkenden, keuschen Menschen diese Geschichte einer Frau! An demselben Tag sehen Sie diese Frau; Sie sind bezaubert von ihrer Schönheit, einer phantastischen, dämonischen Schönheit (ich gebe ja zu, daß sie schön ist). Nehmen Sie Ihre Nervosität hinzu, Ihre Epilepsie, unser Petersburger die Nerven schwächendes Tauwetter; nehmen Sie hinzu, daß Sie diesen ganzen Tag in einer Ihnen bisher unbekannten, für Sie beinah märchenhaften Stadt zubrachten, mit allerlei Menschen zusammenkamen, allerlei Szenen erlebten, unerwartete Bekanntschaften machten, einer ganz unerwarteten Wirklichkeit gegenübertraten, die drei schönen Fräulein Jepantschin und darunter Aglaja kennenlernten; nehmen Sie Ihre Ermüdung und Ihr Schwindelgefühl hinzu; nehmen Sie Nastasja Filippownas Salon und den dort herrschenden Ton hinzu, und … was meinen Sie: was konnten Sie von sich selbst in einem solchen Augenblick erwarten?«

»Ja, ja; ja, ja«, sagte der Fürst, nickte wieder mit dem Kopf und begann zu erröten; »ja, so ist das ungefähr gewesen; und wissen Sie, ich hatte wirklich die ganze vorhergehende Nacht im Waggon nicht geschlafen, und ebenso die zweitletzte nicht, und war sehr zerstreut …«

»Nun ja, gewiß; das ist es ja eben, worauf ich ziele«, fuhr Jewgeni Pawlowitsch eifrig fort. »Es ist klar, daß Sie sozusagen in einem Wonnerausch sich auf die Möglichkeit stürzten, öffentlich eine hochherzige Anschauung zu äußern, nämlich die, daß Sie, ein geborener Fürst und ein reiner Mensch, eine nicht durch eigene Schuld, sondern durch die Schuld eines abscheulichen, vornehmen Wüstlings entehrte Frau nicht für ehrlos halten. O Gott, das ist ja so begreiflich! Aber darum handelt es sich nicht, lieber Fürst, sondern darum, ob dieses Ihr Gefühl wahr und echt und natürlich oder nur ein auf einem Denkprozeß beruhendes Entzücken war. Was meinen Sie: im Tempel ist einst einer Frau verziehen worden, einer ebensolchen Frau; aber es wurde ihr nicht gesagt, daß sie recht handle und aller Ehren und aller Achtung wert sei. Hat Ihnen selbst denn nicht nach drei Monaten Ihr gesunder Verstand zugeflüstert, wie die Sache zusammenhing? Mag sie auch jetzt schuldlos sein (behaupten werde ich das nicht; denn soweit will ich nicht gehen), aber kann denn alles, was ihr widerfahren ist, ihren unerträglichen, dämonischen Stolz und ihren frechen, gierigen Egoismus rechtfertigen? Verzeihen Sie, Fürst, ich lasse mich hinreißen; aber …«

»Ja, alles das ist vielleicht richtig; vielleicht haben Sie recht …«, murmelte der Fürst wieder. »Sie ist wirklich sehr reizbar, und Sie haben recht, gewiß; aber …«

»Sie verdient Mitleid? Das wollten Sie sagen, lieber Fürst? Aber durften Sie denn aus Mitleid mit ihr und zu ihrem Vergnügen ein anderes, hochgesinntes, reines Mädchen schmählich kränken und vor den Augen jener hochmütigen, haßerfüllten Nebenbuhlerin erniedrigen? Da geht denn doch das Mitleid zu weit! Das ist denn doch eine arge Überspannung! Durften Sie denn ein Mädchen, das Sie liebten, so vor seiner eigenen Rivalin demütigen und sich um der andern willen und vor den Augen eben dieser andern von ihm abwenden, nachdem Sie ihm schon selbst einen ehrlichen Antrag gemacht hatten … und das hatten Sie doch getan, und zwar in Gegenwart der Eltern und Schwestern! Gestatten Sie die Frage, Fürst: sind Sie bei einer solchen Handlungsweise noch ein ehrenhafter Mensch? Und haben Sie nicht das herrliche Mädchen betrogen, als Sie ihr versicherten, daß Sie sie liebten?«

»Ja, ja, Sie haben recht; ich fühle, daß ich eine Schuld auf mich geladen habe!« sagte der Fürst in unbeschreiblichem Gram.

»Aber genügt denn das?« rief Jewgeni Pawlowitsch ganz entrüstet. »Genügt denn das, einfach auszurufen: ›Ach, ich habe eine Schuld auf mich geladen‹? Sie sind schuldig und bleiben dabei doch hartnäckig! Und wo hatten Sie denn damals Ihr Herz, Ihr christliches Herz? Sie haben ja ihr Gesicht in jenem Augenblick gesehen: was meinen Sie, hat sie etwa weniger gelitten als jene andere, um derentwillen Sie sich von ihr trennten? Wie konnten Sie nur das alles mitansehen und zugeben? Wie war es nur möglich?«

»Aber … ich habe es ja gar nicht zugegeben …«, murmelte der unglückliche Fürst.

»Wie meinen Sie das?«

»Ich habe bei Gott nichts zugegeben. Ich weiß bis auf den heutigen Tag noch nicht, wie das alles so gekommen ist … ich … ich lief damals Aglaja Iwanowna nach, und Nastasja Filippowna fiel in Ohnmacht; und nachher hat man mir bis jetzt den Zutritt zu Aglaja Iwanowna verwehrt.«

»Ganz gleich; Sie hätten hinter Aglaja herlaufen sollen, wenn auch die andere in Ohnmacht lag!«

(http://www.zeno.org/Literatur/M/Dostoevskij,+F%C3%ABdor+Michajlovi%C4%8D/Romane/Der+Idiot/Vierter+Teil/9., S. 309 ff.)

Wenn man ehrlich ist, muss man sagen, dass der Roman sich in der Mitte deutlich in die Länge zieht, während es am Schluss rasant zugeht: Myschkin ist krank, hat ein gutes Herz und ist naiv – dadurch hat er Chancen bei schönen Frauen, dadurch kann er diesen Frauen aber auch nicht gerecht werden, genau wie sie ihm nicht gerecht werden: Geschichte eines notwendigen Scheiterns aller Liebesversuche. Was darüber hinaus alles zum Wesen Russlands und von der Verderbnis der Sozialisten, Nihilisten und Liberalen gesagt wird, ist nicht mehr relevant; nur die „Frauenfrage“ schwirrt auch heute noch durch die Luft …

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Fjodor_Michailowitsch_Dostojewski (F.D.)

http://universal_lexikon.deacademic.com/229922/Dostojewskij (F.D.)

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Idiot („Der Idiot“)

http://deutsch-daten.de/der_idiot (dito, kurz)

http://www.artikel33.com/deutsch/1/der-idiot.php (dito)

http://www.theaterhaus-jena.de/blog/dostojewski-fur-eilige-der-idiot-in-sieben-punkten-zusammgefasst/ (Inhalt – ganz kurz)

https://buchweltennotizen.wordpress.com/2012/10/09/der-idiot/ (Leseerfahrungen)

http://litteratur.ch/index.php?topic=16.0 (Leseerfahrungen)

http://www.gss.ucsb.edu/projects/hesse/Idiot-mit-Dostobild.pdf (Hesse zu: Der Idiot)

http://xmartin.lima-city.de/DateienBlogKK/20131014_Dostojewskij/Dostojewskij.pdf (zu „Der Idiot“ und „Schuld und Sühne“ – schöne Einführung!)

http://www.blauenarzisse.de/index.php/rezension/item/2234-schmerz-kunst-politik-ueber-dostojewskis-idioten-und-tolstojs-kreutzersonate

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/6938/1/LuegengeneralIwolgin.pdf (Der Lügengeneral Iwolgin in „Der Idiot“)

http://www.walter-altvater.de/wordpress/wp-content/Myschkin_f0.4.pdf (Wir Myschkins. Anmerkungen zu Dostojewskis ‚Idiot’ aus der Sicht eines Idioten)

http://lesekreis.org/2007/12/10/der-schoenste-erste-satz-von-fjodor-michailowitsch-dostojewski/ (der 1. Satz – verschiedene Übersetzungen)

http://www.qucosa.de/fileadmin/data/qucosa/documents/7147/Totale_ted.pdf (dort S. 5 ff.)

http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-idiot-2098/1 (Übersetzung des Romans von Hermann Röhl)

http://www.zeno.org/Literatur/M/Dostoevskij,+F%C3%ABdor+Michajlovi%C4%8D/Romane/Der+Idiot (nach der Übersetzung von Hermann Röhl – nicht besser als diese, aber mit Anmerkungen versehen)

Daneben gibt es noch die Übersetzungen von E.K. Rahsin (= Elisabeth Kaerrick), Klara Brauner, Reinhold von Walter, Rose Herzog, Arthur Luther (habe ich gelesen), R. Candreia, Hartmut Herboth und Swetlana Geier (mindestens – ohne Anspruch auf Vollständigkeit und die richtige chronologische Reihenfolge!)

http://agonfilosofia.es/index.php?option=com_content&view=article&id=80:mordost&catid=8 („Der Idiot“ bei Nietzsche und Dostojewski)

http://www.imgwf.uni-luebeck.de/_data/Epilepsie_zwischen_Ph_nomen_und_Symbol_im_Werk_Dostojewskijs.pdf (Epilepsie zwischen Phänomen und Symbol im Werk Dostojewskijs)

https://archive.org/stream/Dostojewski-SkizzeZuSeinerPsychoanalyse/4_Neufeld_1923_Dostojewski#page/n5/mode/2up (Jolan Neufeld: Dostojewski. Skizze zu seiner Psychoanalyse, 1923)

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