Schmitt: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran – kurz vorgestellt

Ein herzerwärmendes Buch, das man in knapp einer Stunde liest, etwas bodenständiger als „Der kleine Prinz“, aber doch mit der Gefahr, ins Kitschige abzugleiten: Ein jüdischer Junge wird von einem Nachbarn, einem moslemischen Händler, ins Leben geführt und adoptiert…

http://www.papyrus-magazin.de/archiv/2002_2003/maerz/3_4_2003_monsieuribrahim.html (positiv, leicht kritisch)

http://www.talmud.de/artikel/rezension/monsieuribrahim.htm (sehr kritisch, jüdische Sicht)

http://www.lesekost.de/westeu/HHLWE05.htm (neutral)

https://de.wikipedia.org/wiki/Monsieur_Ibrahim_und_die_Blumen_des_Koran

http://www.dieterwunderlich.de/Schmitt_Ibrahim.htm (i.W. Inhaltsangabe)

http://www.lehrer-online.de/monsieur-ibrahim-deutsch.php (für die Schule)

https://www.youtube.com/watch?v=YwpC5Fm-FTg (die ersten 22 Seiten, vorgelesen)

https://www.youtube.com/watch?v=HBLUKqo-PlM (Fortsetzung)

https://www.youtube.com/watch?v=YvTVtzTGCp4 (auf Französisch, Film)

P.S. Was die Frage des sogenannten Plagiats angeht (Schmitt habe von Emil Ajar = Romain Gary: Du hast das Leben noch vor dir, 1975, abgeschrieben), möchte ich nach der Lektüre des älteren Buchs sagen, dass ich mit dem Werturteil „Plagiat“ sehr vorsichtig wäre: Bei Schmitt wird ein Junge ins Leben eingeführt, bei Gary ist der 14jährige Momo vom Leben der Pariser Subkultur zum altklugen, weithin zynischen, aber auch zärtlichen Jungen erzogen worden – es gibt bei ihm keine Entwicklung, und die Religionen taugen alle nicht viel. Zu Romains großartigem Roman, der einen wirklich aufwühlen kann und zwei Klassen besser als Schmitts Buch ist:

http://www.die-leselust.de/buch/gary_romain_leben.htm (Rezension)

http://www.lesekost.de/westeu/hhlwe08.htm

http://forum.die-leselust.de/viewtopic.php?f=5&t=2384&start=0

https://norberto42.wordpress.com/2015/10/29/gary-du-hast-das-leben-noch-vor-dir-momos-perspektive/ (Momos Perspektive)

http://www.sandammeer.at/rezensionen/schmitt-monsieuribrahim.htm (zur Frage des Plagiats)

https://de.wikipedia.org/wiki/Romain_Gary (Biografie Romain Gary)

„Es war das erste Mal, daß ich Interesse erweckt habe, und daß man mich sogar auf Tonband aufgenommen hat. Ich habe nie gewußt, was man tun muß, um Interesse zu erwecken, jemand umbringen mit Geiseln oder was weiß ich. Olala, glauben Sie mir, es gibt eine solche Menge mangelnde Aufmerksamkeit in der Welt, daß man wählen muß wie für die Ferien, wenn man nicht gleichzeitig in die Berge und ans Meer fahren kann.“ (S. 212 – man sollte auch den großartigen Übersetzer Eugen Helmlé nicht vergessen!)

2 thoughts on “Schmitt: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran – kurz vorgestellt

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