Kafka: Motiv der Verwandlung

 

verwandeln, tr.: das Obj. in etwas anderes übergehen oder dazu werden lassen; rbez.: in etwas anderes übergehen oder dazu werden“ (Sanders: Handwörterbuch der deutschen Sprache, 1911 – die Abkürzungen stehen für transitiv und rückbezüglich)

verwandeln: „etwas in einen anderen Zustand versetzen, so daß es nicht mehr das ist, was es war, und ist daher verschieden von verändern und umgestalten“ (Hoffmann: Vollständiges Wörterbuch der deutschen Sprache, Bd. 6, 1861)

In mehreren Wörterbüchern der deutschen Sprache (Weigand, 1910; Paul, 1908) fehlt das Lemma „verwandeln“.

verwandeln: etw., jmdn. v. ♦ einer Sache, jmdm. eine andere Gestalt, ein anderes Aussehen geben, etw., jmdn. (völlig) ändern [dwds]

Die Verwandlung ist ein Wandel des Wesens durch Veränderung seines Äußeren oder Inneren, in der Mythologie zumeist durch Magie. [Wikipedia: Verwandlung]

Metamorphose in der Mythologie bezeichnet den Gestaltenwechsel oder die Verwandlung einer Gottheit, eines mythischen Wesens oder eines Menschen, seltener von Tieren oder Objekten. Diese kann vorübergehend oder dauerhaft sein. Häufig verläuft die Verwandlung einer Gottheit oder eines Menschen in ein Tier – besonders die Vogelmetamorphose ist ein beliebtes Thema – aber auch in eine Pflanze oder ein Gewässer. Eine besondere Form der Verwandlung ist die Versteinerung. Eine Verwandlung kann auch einen Geschlechtswandel beinhalten. Die Verwandlung von Tieren in Menschen ist seltener.

Fast alle Kulturen kennen die Metamorphose. Sie kann ein Zeichen göttlicher Macht sein, aber auch die Folge einer magischen Handlung. Im Schamanismus spielt die Verwandlung in ein Tier eine besondere Rolle. In der Neuzeit sind Metamorphosen beliebte Sujets in Märchen und in Literatur. Während aber in Mythen und Sagen Verwandlungen häufig einen Nutzen erbringen, ist diese in Märchen meist die Folge von Verwünschungen und Bestrafungen. In der Volkssage ist das Bild der Hexe, die sich in eine Katze verwandelt, ebenfalls verbreitet. [Wikipedia: Metamorphose (Mythologie)]

Die Kategorie der Identität verknüpft mehrere separat wahrnehmbare Phänomene zu dem Eindruck, dass es sich bei ihnen um ein und dasselbe handelt und dass daher alle Assoziationen, die mit dem Wesenskern des einen verbunden sind, auf das andere übertragen werden können. (S. 182)  Gleichheit bedeutet Übereinstimmung des Eigenschaftsprofils, während das keineswegs kontraintuitive Konzept der Verwandlung die Möglichkeit unterstellt, Identität auch bei Wechsel des Erscheinungsbildes zu bewahren. (S. 183, in Norbert Bischof: Moral. Ihre Natur, ihre Dynamik und ihr Schatten, Wien/Köln/Weimar 2012)

 

Auf die Frage, warum Kafka Märchenmotive (wie die Verwandlung) verwendet, hat in einem Forum ein „booster1965“ geantwortet:

Das Groteske entwickelt sich in Kafkas Umformungen zu dem eigentlichen Pendant des Märchenhaften. […]

Kafkas Erzählungen und Romane stimmen nicht mit der Welt überein, die wird durch unsere Sinne wahrnehmen. In seinen Werken treten sprechende und sich verwandelnde Tiere in Erscheinung. […]

Kafkas märchenhaft anmutende Erzählungen rücken jedoch von der etablierten und nach Jolles benannten einfachen Form des Märchens ab. Sie stimmen ausnahmslos nicht mit der naiven Moral des Märchens überein. Denn in den Kafkaschen Märchen wird der Protagonist am Ende nicht erlöst. Es findet keine Rückverwandlung statt. Nach Jolles werden demnach die Erwartungen und Anforderungen, die der Leser an eine gerechte Welt gemäß dem Märchen stellt, nicht erfüllt. […]

Das Motiv der Verwandlung ist so alt wie die Märchen selbst. Am berühmtesten sind die ‚Metamorphosen’ des Ovids. Dieser schildert den Akt der Verwandlung an sich, Kafkas Erzählungen setzen erst nach der Verwandlung des Helden ein und es werden im Laufe der Erzählung Leben und Schicksal des Verwandelten geschildert. Gemeinsam ist beiden aber das Muster der Bestrafungsverwandlung. In der Antike sind es die Götter, die die erniedrigenden Mächte darstellen, in den Märchen oft unbekannte Schicksalsmächte, bei Kafka ist es ebenfalls stets eine anonyme Macht.

Eine zentrale Stellung nimmt das Verwandlungsmotiv im Märchen ein. Häufig verwandelt sich ein Mensch in ein Tier und die Rückverwandlung findet durch eine menschliche Erlösung statt. Man denke z.B. an die Rückverwandlung des verzauberten Prinzen im Froschkönig: Die Prinzessin gibt ihre Ablehnung dem väterlichen Wunsch gegenüber auf und nimmt das Tier an. Die von außen ausgelöste Rückverwandlung eines zum Tier verwandelten Menschen findet sich auch in dem Märchen ‚Die Schöne und das Biest’.

Kafka kannte die Grimmschen Märchen gut. Gelegentlich benutzte er auch Märchen, Volkssagen oder E.T.A. Hoffmanns Nachtstücke als Quellen, durch die er auch einen Anschluss an Ovids Metamorphosen gewann. Nach Max Brods Erinnerung habe Kafka eine Neigung zu „phantastischen Märchen“ besessen. Dies ist jedoch kritisch aufzunehmen, denn Kafka stand dem Märchen auch sehr skeptisch gegenüber. Dies geht aus seiner Tagebucheintragung hervor, die er sich infolge seiner Urlaubsbekanntschaft mit einer jungen Schweizerin in Riva notierte: „Gerne wollte ich Märchen (warum hasse ich das Wort so?) schreiben, die der W. gefallen können.“ Wichtige Ideen für seine märchenhaften Erzählungen könnte Kafka auch aus der religiösen Tradition und der Volkskultur des Ostjudentums erhalten haben. Durch seine Begegnung mit dem jiddischen Theater in Prag in den Jahren 1910-1912 erhielt Kafka, vor allem durch den Schauspieler Jizchak Löwy, wichtige Einblicke in ihre Mythen und Märchen.

‚Die Verwandlung’, die zu den berühmtesten übernatürlichen Erzählungen des 20. Jahrhunderts zu zählen ist, in Bezug zum Märchen zu setzen liegt nahe, wenn man die groben Handlungspunkte dieser Erzählung betrachtet. Eine einzelne Person wird von einem schweren Schicksal getroffen und muss versuchen, sich so gut wie es nur geht, mit dieser Situation zu arrangieren. Aber im Sinne der Märchenstruktur wird Gregor Samsa nicht von seiner Metamorphose erlöst, weshalb man die Verwandlung auch als Antimärchen betrachtet hat. Aber der Begriff ‚Antimärchen’ ist nur in Bezug auf die bekannten Grimmschen Märchen sinnvoll, denn viele außereuropäischen Volksmärchen, wie etwa die auch Kafka bekannte chinesischen, kennen auch das tragische Ende des Helden.“ (http://www.gutefrage.net/frage/warum-maerchen-motive-in-die-verwandlung-) – Vgl. auch meine Untersuchungen: https://norberto42.wordpress.com/2016/02/19/kafka-die-verwandlung-wie-gregor-sie-in-i-erlebt/ und https://norberto42.wordpress.com/2016/02/19/kafka-die-verwandlung-warum-gregor-ein-ungeziefer-wird/ und https://norberto42.wordpress.com/2016/02/27/verwandlungen-als-kafkas-kernmotiv/!

In seinem „Kommentar zu sämtlichen Erzählungen“ Kafkas (1977, 2. Aufl.) äußert sich Hartmut Binder über mögliche literarische Vorlagen zur „Verwandlung“: Es bestehe kein direkter Zusammenhang mit Ovids Metamorphosen oder vergleichbaren Verwandlungsvorgängen im Märchen – gegen C. Heselhaus, 1952 – sondern mit Dostojewskijs Roman „Der Doppelgänger“ (so M. Spilka, 1959), aus dem Kafka viele Einzelmotive übernommen habe (S. 156). 1983 hat H. Binder auf Johannes Vilhelm Jensens Mythen und Jagden und Exotische Novellen, in denen Verwandlungen in Tiere und von Tieren eine zentrale Rolle spielen, hingewiesen man sieht, dass sich die „Quellen“ Kafkas fix ändern können. Zu Dostojewskijs Roman:

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Doppelg%C3%A4nger_%28Dostojewski%29

http://gutenberg.spiegel.de/buch/-7090/1 (Text)

http://www.dostojewski.eu/02_WERK/18461_Der_Doppelgaenger.htm (Links und Literatur)

Monika Schmitz-Emans: Poetiken der Verwandlung, Innsbruck 2008, untersucht das Motiv der Verwandlung als ein in der europäischen Literatur verbreitetes Motiv. Nicht nur Ovids „Metamorphosen“, sondern auch der Apuleius Roman „Der goldene Esel“ (170) seien seit der Antike bekannt: S. http://www.heinrich-tischner.de/50-ku/marchen/marchen/eselsrom.htm oder https://de.wikipedia.org/wiki/Apuleius; http://www.symbolon.de/downtxt/esel.htm (Text) oder http://www.zeno.org/Literatur/M/Apuleius/Roman/Der+goldene+Esel (Text)

Auch in der deutschen Literatur habe es lange vor Kafka Verwandlung gegeben, so etwa im 17. Jh. die Figur des „Baldanders“ bei Grimmelshausen (Der abenteuerliche Simplicissimus. Continuatio des abenteuerlichen Simplicissimi oder Der Schluß desselben), 9. Kapitel). Ein großer Repräsentant des Motivs sei E.T.A. Hoffmann: Nachricht von den neuesten Schicksalen des Hundes Berganza (1814); Lebens-Ansichten des Katers Murr (1819/21); Meister Floh (1822) Sie nennt auch Wilhelm Busch; aber das zählt nur eingeschränkt: Wilhelm Busch: Die Verwandlung (1868, märchenartig, erinnert an „Hänsel und Gretel“). Sie verweist auf die großen Namen Darwin – Nietzsche – Freud, die stehen r Verzeitlichung und Dissoziation des Menschen, dessen Wesen sich aufzulösen scheint (S. 45 ff.)

Allgemein sagt Monika Schmitz-Emans über die Literatur des 19. Jahrhunderts: „Zum Grundprinzip ästhetischer Darstellung wird damit die Verfremdung des Vertrauten. Anders gesagt: Ästhetische Darstellung stellt sich nicht mehr in den Dienst der Identifikation dessen, was schon gewusst und bekannt ist, sondern sie betont die Abhängigkeit aller Gegenstände der Erfahrung vom Blick und von Prozessen der interpretierenden Darstellung. Sie macht die Wandelbarkeit aller so genannten Gegenstände des Wissens und der Erfahrung deutlich – und damit die Kontingenz dessen, was in einem bestimmten Moment als ‚Welt‘ erfahren wird.“ (S. 23) Bekannt sei auch Lewis Carrolls Buch „Alice im Wunderland“ (1865). – Kafka stehe also mit „Die Verwandlung“ in einer großen Tradition, die auch nach seinem Tod weitergeführt wird: Italo Calvino, Christoph Ransmayr, Yoko Tawada u.a.

Märchenartige Verwandlungen scheint es in der expressionistischen Literatur öfter gegeben zu haben. Ich bin auf Döblins Märchen „Vom Hinzel und dem wilden Lenchen“ (vor 1915) gestoßen: „Im schlichten Gang der Handlung ereignet sich eine Metamorphose: Hinzel wird zu einem molch. Diese Verwandlung ist Sinnbild der Rückführung eines Menschen in kreatürliche Natur; unter dem Schwarzwaldboden sind Sand und Wasser, ein Reich des Zaubers, der sich von der rationalistischen Oberwelt und von der bürgerlichen Nützlichkeit Lenchens absetzt.“ (Wilfried F. Schoeller: Alfred Döblin. Eine Biographie, München 2011, S. 133)

 

Das Motiv des Käfers taucht bereits in Kafkas Erzählung „Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande“ ( 1907/09, postum veröffentlicht) auf:

„Da schien es Raban, er werde auch noch die lange schlimme Zeit der nächsten vierzehn Tage überstehn. Denn es sind nur vierzehn Tage, also eine begrenzte Zeit, und wenn auch die Ärgernisse immer größer werden, so vermindert sich doch die Zeit, während welcher man sie ertragen muß. Daher wächst der Mut ohne Zweifel. ›Alle, die mich quälen wollen und die jetzt den ganzen Raum um mich besetzt haben, werden ganz allmählich durch den gütigen Ablauf dieser Tage zurückgedrängt, ohne daß ich ihnen auch nur im geringsten helfen müßte. Und ich kann, wie es sich als natürlich ergeben wird, schwach und still sein und alles mit mir ausführen lassen und doch muß alles gut werden, nur durch die verfließenden Tage.

Und überdies kann ich es nicht machen, wie ich es immer als Kind bei gefährlichen Geschäften machte? Ich brauche nicht einmal selbst aufs Land fahren, das ist nicht nötig. Ich schicke meinen angekleideten Körper. Wankt er zur Tür meines Zimmers hinaus, so zeigt das Wanken nicht Furcht, sondern seine Nichtigkeit. Es ist auch nicht Aufregung, wenn er über die Treppe stolpert, wenn er schluchzend aufs Land fährt und weinend dort sein Nachtmahl ißt. Denn ich, ich liege inzwischen in meinem Bett, glatt zugedeckt mit gelbbrauner Decke, ausgesetzt der Luft, die durch das wenig geöffnete Zimmer weht. Die Wagen und Leute auf der Gasse fahren und gehen zögernd auf blankem Boden, denn ich träume noch. Kutscher und Spaziergänger sind schüchtern und jeden Schritt, den sie vorwärts wollen, erbitten sie von mir, indem sie mich ansehn. Ich ermuntere sie, sie finden kein Hindernis. Ich habe, wie ich im Bett liege, die Gestalt eines großen Käfers, eines Hirschkäfers oder eines Maikäfers, glaube ich.‹

Vor einer Auslage, in der hinter einer nassen gläsernen Scheibe auf Stäbchen kleine Herrenhüte hingen, blieb er stehn und schaute, die Lippen gespitzt, in sie. ›Nun, mein Hut wird für die Ferien noch reichen‹, dachte er und ging weiter, ›und wenn mich niemand meines Hutes halber leiden kann, dann ist es desto besser. Eines Käfers große Gestalt, ja. Ich stellte es dann so an, als handle es sich um einen Winterschlaf, und ich preßte meine Beinchen an meinen gebauchten Leib. Und ich lisple eine kleine Zahl Worte, das sind Anordnungen an meinen traurigen Körper, der knapp bei mir steht und gebeugt ist. Bald bin ich fertig – er verbeugt sich, er geht flüchtig und alles wird er aufs beste vollführen, während ich ruhe.‹“ (http://gutenberg.spiegel.de/buch/franz-kafka-erz-161/3)

Vgl. auch die Käferbilder:

https://turmsegler.net/img/2007/Luis_Scafati-Kafka.gif

http://www.goldini.com/muestras/kafka.jpg

https://norberto42.wordpress.com/tag/die-verwandlung/ (Bilder zu Die Verwandlung)

 

Motiv (Verwandlung OR Metamorphose OR Gestaltwandel):

http://de.academic.ru/dic.nsf/pierer/5725/Metamorphose (Begriff der Metamorphose)

http://www.kallerkunst.de/atelier/text/metamorphose/ (Prinzip der Metamorphose, M. in der Kunst)

http://www.jugendliteratur.net/download/gasperi.pdf Die immer mögliche Verwandlung (im Märchen)

http://www.brg-schoren.ac.at/wiki/5i/index.php/Verwandlung_als_Symbol

http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=3205&ausgabe=200012 (Besprechung einer Diss.)

http://www.maerchenlexikon.de/texte/archiv/derungs01.htm (Märchen und Totemismus)

http://www.cornelsen.de/bgd/97/83/06/06/02/08/7/9783060602087_x1SE_005.pdf (Motiv Verwandlung in der Literatur)

https://de.wikipedia.org/wiki/Metamorphosen_%28Ovid%29 (ein Klassiker der Literatur)

http://www.hellenica.de/Griechenland/Mythos/Metamorphosen.html (zu Ovid)

http://www.perikopen.de/Lesejahr_A/2Fast_A_Mt17_1-9_Wussow.pdf (Zur Verklärung = Verwandlung Jesu)

https://www.historicum.net/themen/hexenforschung/lexikon/alphabetisch/p-z/artikel/Zauber_und_Hexentiere/ (Verwandlung in Tiere, in Zusammenhang mit dem Hexenglauben)

http://www.judith-sixel.de/reviews/ (Judith Sixel: Roman: Verwandlung einer Frau in eine Ratte)

http://www.rpgworld.de/wiki/themes/vampire_masquerade/gestaltwandel (Gestaltwandel in Rollenspielen)

6 thoughts on “Kafka: Motiv der Verwandlung

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