Benn: Untergrundbahn – Analyse

Die weichen Schauer. Blütenfrühe. Wie…

Text

http://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/347466_0047.pdf

http://books.google.de/books?id=WJ7uMlY9-ogC&pg=PA32&lpg=PA32&dq=benn:+untergrundbahn&source=bl&ots=VSHTYvwA-R&sig=Ahbp0kbN3Up4IQv33MGgNL7yOlg&hl=de&sa=X&ei=-M_wUriXHMGxywOe3oL4DQ&ved=0CFsQ6AEwCjgK#v=onepage&q=benn%3A%20untergrundbahn&f=false

Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass der Text des Gedichtes im Netz oft unsauber zitiert wird.

 

Vom Himmel 

In sich muss man ihn suchen, er blüht am liebsten im Menschen. Und wer ihn gefunden hat, ganz zart noch ein blaues Verwundern, ein seliges Aufblicken, der sollte seine Blüte Himmel pflegen. Von ihr gehen Wunder aus; unzählige Wunder ergeben Jenseits.
Könnte ich immer um mich sein, der himmlischen Beete möchte ich ziehen. Wie man versöhnt mit sich selber sein kann, und Eigenes sein Ewiges küsst. Hätte ich je einen Menschen so unumstößlich erlebt wie ich mich!
Zweitönig Pochen, vertrautes Willkomm. Rundeilen meine Gedanken um mich, um alles Leben – das ist die große Reise um aller Herzen Schellengeläute und Geflüster, über Wälle, die der Jubel aufwarf, über Gründe der Versunkenheit; und falle in Höhlen, die der Schreck grub – und immer seine Herzstapfen wiederfinden, seinen Blutton, bis man den ersten Flügelschlag in sich vernimmt, sein Engelwerden – und auf sich herabblickt – süße Mystik.
Und irrig ist, den Himmelbegnadeten einen Träumer zu nennen, weil er durch die Ewigkeit wandert und dem Mensch entkam. Aber mit Gott lächelt.
(E. Lasker-Schüler; sie stellt in diesem Essay die selig aufblickenden Künstler gegen „die Enthimmelten, die Frühblauberaubten“, die Zweifler; denn „ihr Leben ist ohne Ausblick, ihr Herz ohne Ferne“.)

Auf Lasker-Schülers Essay „Vom Himmel“ antwortet Benn mit Gedichten, die 1913 unter dem Titel „Söhne“ erscheinen. Er fleht seine „Madonna“ an: „Gib mich noch nicht zurück! / Ich bin so hin gesunken / an dich.“ In diesen Zusammenhang passt das Gedicht „Untergrundbahn“ nicht, auch wenn es in ihn hineingehört – einige Germanisten lesen es als Benns Antwort auf den Essay „Vom Himmel“.

„»Untergrundbahn« ist ein Kampfprotokoll, in dem der Militärarzt beschreibt, wie er, langsam von Lasker-Schüler verführt (»Durch all den Frühling kommt die fremde Frau.«), nach der erotischen Entdeckung seiner »Blüte Himmel« zu ihr, dem »Rosenhirn, Meer-Blut, […] Götter-Zwielicht, […] Erdenbeet« wandern will wie der Hoffnungsfrohe im biblischen Psalm 23: »Und ob ich schon wanderte in finsterem Tal, fürchte ich kein Unglück; denn Du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.«“ (Jan Drees, a.a.O. S. 187)

Wenn dieser Zusammenhang einigermaßen klar ist, kann man sich dem Aufbau des Gedichts zuwenden: Ein lyrisches Ich beschreibt, wie es die Begegnung mit einer attraktiven Frau erlebt (V. 1-13) und wie es darauf in seiner Selbsteinschätzung reagiert (V. 14 ff.). Die Frau wird als sexueller Impuls erlebt: weiche Schauer, wie aus warmen Fellen. Das Rot des Blutes wird gegen das Blau des Himmels (Lasker-Schüler) gesetzt. „Das große Blut steigt an.“ – der Mann hat eine Erektion (V. 1-3). Er sieht das Bein und den Gang der fremden Frau (V. 4 ff.), alles im Bild von Frühling und Blüte (Blütenfrühe, V. 1; Frühling, V. 4; laues Geblühe, V. 7). F- und Sch-Alliterationen bestimmen die 2. Strophe, das Ich spricht gebunden: regelmäßig alternierend. Es sieht das Bein, den Strumpf und stellt sich vor, wo das alles endet: „fremde Feuchtigkeiten“ (V. 7) der begehrenden Frau.

In der 3. Strophe spricht das Ich bewundernd vom Mund der Frau (V. 8), mit l-Alliteration; es wendet sich unmittelbar an sie, spricht sie (für sich) an: „Du Rosenhirn…“ (V. 9 f.) Die Attribute der Frau binden den Himmel Lasker-Schülers ans Irdische zurück: „Götter-Zwielicht“ statt „Götterglanz“, „Erdenbeet“, bezogen auf die wiegenden Hüften und den aufreizenden Gang (V. 10 f.).

Statt Licht nun „Dunkel“ (V. 12, 4. Str.): In Gedanken fährt das Ich ihr unter die Röcke, sieht dort „nur weißes Tier“; „stummer Duft“ der Sekrete erregen das Ich (V. 13) – es ist weit vom Himmel entfernt.

Im folgenden zweiten Teil des Gedichts reflektiert das Ich sein Erleben, leidet es an seiner Geistigkeit: „Ein armer Hirnhund, schwer mit Gott behangen.“ (V. 14) „Hirnhund“ ist ein Hund, ein Tier, dem leider („armer“) ein zu großes Hirn verpasst worden ist; „Gott“ steht für alles Geistige, für Ideen und Moral. Statt der Stirn, dem Produktionsort des Geistigen, wünscht sich das Ich „ein Gerüste von Blütenkolben“ (V. 15 f.), das dem Gesetz des Penis folgte: Es „schwölle mit und schauerte und triefte“ (V. 17). In der sch-Alliteration hört man noch etwas von dem Schauern und Triefen.

„Ich bin“ wird in den Ellipsen der 6. Strophe ausgelassen. Losgelöst ist das Ich von sich selbst (V. 18), in der Ermattung nach dem Akt; es will nicht bei sich sein und bleiben, sondern „wandern“ (V. 18). Die Welt ist ihm blutlos und Schatten (V.19 f.), in der Ferne erahnt es ein Glück: „ein Sterben / hin in des Meeres erlösend tiefes Blau“ (V. 20 f.). Untergang, Ende des Ich – dafür steht das Meer, das unbestimmte Wasser, die Erlösung: Goethes Fischer lässt grüßen. Und dort ist dann auch das Blau zugegen (V. 21), nicht im Himmel, wie es im Essay der Lasker-Schüler heißt.

Das Gedicht erinnert an „D-Zug“; für das Verständnis des Hirnhundes möchte ich noch aus dem zeitnahen „Fleisch“ zitieren:

„Wer wüßte eine Zukunft?

Das Gehirn ist ein Irrweg. Stein fühlt auch das Tier.

Stein ist. Doch was ist außer Stein? Worte! Geplärr!

(langt sich sein Gehirn herunter)

Ich speie auf mein Denkzentrum.

Worte haben wir hervorgehurt.

Mich ekelt die Blutschande.“

Die Blutschande des Denkens: ein Gefühl des Überdrusses. Die Besucher der Swinger-Clubs fühlen heute vermutlich nicht einmal mehr den Überdruss; sie ficken sich fröhlich durchs Leben, nehme ich an.

http://www.lesenmitlinks.de/wp-content/uploads/Herzens_B%C3%BChne.pdf (Jan Drees über das Gedicht)

http://sofa.digitalien.org/sofatest/buch/benn.html (salopper Kommentar zum Gedicht)

Sonstiges

http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000005029/LiJiang.pdf?hosts=See (über die konzeptuelle Metapher bei Benn – Diss. 2008)

http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/volltexte/2009/4373/pdf/SchroederBennPoesieundSozialisation.pdf (Jürgen Schröder: Gottfried Benn. Poesie und Sozialisation)

http://www.grafikliebhaber.de/GiebeHubertus-_Zu_Gottfried_Benn-Untergrundbahn/topic/Shop_Detailseite/shop_art_id/90836/tpl/koenitz_detail (Bilder zu „Untergrundbahn“)

http://www.berneburg.de/berlinlyrik/content/3-analyse/A-frauen.htm (Frauen in der expressionist. Berlinlyrik)

http://www.berneburg.de/berlinlyrik/content/2-gedichte/G-frauen.htm (Texte dazu, mit dem Gedicht „Untergrundbahn)

http://www.zeit.de/1986/19/benn-einsamer-nie/seite-1 (Benn zum 100. Geburtstag, 1986)

http://www.planetlyrik.de/gottfried-benn-einsamer-nie/2011/10/ (über G. Benn)

Lasker-Schüler: Gebet – Analyse

Ich suche allerlanden eine Stadt…

Text

http://www.oocities.org/wellesley/garden/6745/Lasker.html (3. Gedicht)

http://poemsforalifetime.wordpress.com/category/frauen-dichten-anders/else-lasker-schuler/ (2. Gedicht)

http://www.ekir.de/ekir/dokumente/Literarische_Texte.pdf (2. Gedicht)

Wir haben ein „Gebet“ vor uns (Überschrift): Das lyrische Ich wendet sich Gott zu und eröffnet sein Herz. Das Gedicht wurde 1919, also bald nach dem Ersten Weltkrieg in „Das junge Deutschland“ veröffentlicht; nach Conrady ist das Gedicht 1917 entstanden – ob es eine Antwort auf Leiderfahrungen des Weltkriegs ist, kann ich nicht beurteilen: Sehnsucht nach einer anderen Welt.

In der 1. Strophe stellt das Ich sich vor: Ich suche eine Stadt, ich trage einen Flügel und einen Stern. Die Feinheiten kommen erst noch: eine Stadt, „Die einen Engel vor der Pforte hat“ (V. 2). Aufgabe des Engels wäre es vermutlich, die Stadt als Stadt Gottes zu schützen (und nicht: den Zugang zu ihr zu verwehren, wie es die Aufgabe der Cherubim am Rande des Gartens war, Ex 3,24). Dieser erste Satz erinnert mich an einen Satz aus dem Hebräerbrief: «Wir haben hier keine bleibende Stätte [Stadt], sondern wir suchen die zukünftige.» (Hebr 13,14) Da wird ein ähnlicher Wunsch zuversichtlich ausgesprochen. Im „Gebet“ geht es dann aber sonderbar weiter: Das lyrische Ich bezeugt, dass es den Flügel des Engels selbst trägt, allerdings „gebrochen“, und dass es „schwer“ daran trägt (V. 4); seine Zugehörigkeit zum Engel geht noch weiter, es trägt seinen Stern „als Siegel“. Unklar ist, wer dem Ich das Siegel aufgedrückt hat: War das der Engel? War es Gott, der den Stern als Siegel gegeben hat? Das Siegel erinnert mich an des Paulus Wort von Gott, „der uns [in der Taufe] sein Siegel aufgedrückt und als ersten Anteil (am verheißenen Heil) den Geist in unser Herz gegeben hat“ (2 Kor 1,22) – in der „jüdischen“ Sprache des lyrischen Ichs hören wir die gleiche Heilserwartung wie in der christlichen Sprache des Paulus. In der Bibel werden alle Diener Gottes mit seinem Siegel gezeichnet (Jes 44,5; Apk 7,2 u.ö.). Wenn das Ich den Flügel trägt, hat es vielleicht auch einen Teil der Aufgaben des Engels aufgetragen bekommen; vielleicht ist der gebrochene Flügel aber auch eine Art Siegel wie der Stern in der Stirn. Da das Ich „allerlanden“ besagte Stadt sucht (V. 1), darf man sie nicht mit Jerusalem identifizieren – man darf sie mit keiner vorhandenen Stadt identifizieren, weil sie ja in den Worten des Hebräerbriefs erst die zukünftige ist.

Die Sprache des Ichs ist gehoben, ist biblisch; das Ich spricht ruhig in Jamben, vier oder fünf pro Vers. Wichtiger als der Wechsel in der Anzahl der Jamben ist, dass in V. 1, 2, 4 eine männliche Kadenz vorliegt, in V. 3 und 5 eine weibliche, was eine Pause hervorruft, auch wenn der Satz in V. 3 noch weitergeht. Es reimen sich V. 3/5 sowie V. 1/2/4; das kann man als eine Art Kreuzreim ansehen, wobei allerdings der 1. Vers verdoppelt wird. Hierdurch wie auch durch den Wechsel der Kadenz wird das Sprechen etwas bewegter, als es bei einem völlig starren Strophenschema der Fall wäre.

In V. 6 setzt das Ich mit einer Konjunktion die Aussage von V. 1 fort: Ich suche allenthalben „Und wandle immer in die Nacht …“ (V. 6), gehe also bei meiner Suche ins Dunkel hinein. Hinter den drei Punkten (= Pause) folgen zwei Aussagen, mit denen das Ich auf seinen Lebensweg zurückblickt: „Ich habe Liebe in die Welt gebracht“ (V. 7) „Und hab ein Leben müde mich gewacht“ (V. 9). Die erste Aussage ist konventionell (einschließlich V. 8), in der zweiten gibt es das überraschende Paradox „sich müde wachen“, also bis zur Erschöpfung wachen. Das erinnert an Jesu Gleichnis von den zehn Jungfrauen, die in der Nacht auf den Bräutigam wachend warten sollen (Mt 25,1-13), und an Jesu Mahnung zur Wachsamkeit (Legt euren Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen! Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten, der auf einer Hochzeit ist, und die ihm öffnen, sobald er kommt und anklopft. Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt!…, Luk 12,35 ff.); in einem anderen Bild haben wir hier die gleiche Hoffnung wie in V. 1 vor uns. Dass das Ich mit seinem Atem (Atemschlag = Atemzug) „In Gott gehüllt“ war (V. 10), ist unanschauliches Bild seiner Geborgenheit.

Dass das Ich sich abschließend noch mit einer Bitte an Gott wendet, überrascht nach dem Bekenntnis der totalen Geborgenheit von V. 10: „O Gott, schließ um mich deinen Mantel fest“ (V. 11). Dieses Bild vom umhüllenden, schützenden Mantel ist fest in der religiösen Sprache verankert; katholisch kennt man die Schutzmantelmadonna, unter deren Mantel Platz für alle Bedrängten ist. Es folgt in V. 12 ff. eine Begründung der Bitte um Gottes Schutz in einer kommenden Endzeit: Wenn ich die Bilder richtig verstehe, wird hier die Erde als Kugelglas gesehen, die wie ein Aquarium vom letzten Menschen ausgeschüttet (vergossen) wird. Dieses Bild vom Weltende steht im Wissen (V. 12) des lyrischen Ichs: dass Gott auch dann das Ich nicht verlässt („nicht wieder“, V. 14: auch dann nicht), sondern dem Ich einen neuen Erdball erschafft. Das grenzt an die christliche Hoffnung von der neuen Welt Gottes: „Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde [Zitat aus Jesaja 65,17]; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr. Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem [vgl. Jes 65,19], von Gott her aus dem Himmel herabkommen…“ (Apk 21,1 f.) Das lyrische Ich bekennt hier als eigene Glaubensgewissheit, was jüdische Endzeithoffnung und christlicher Erlösungsglaube lange zuvor formuliert haben.

Die Form der beiden letzten Strophen gleicht der der ersten Strophe, nur dass jetzt immer männliche Kadenz vorliegt: Jeder Vers ist ein Satz für sich. Bis auf V. 6 bestehen alle Verse aus fünf Takten; in V. 6 sind es nur vier, die drei Punkte stehen für einen ganzen Takt (große Pause – Überleitung zu einer neuen Sicht, nun auf die eigene Vergangenheit).

Christliche Prediger zitieren gelegentlich die Verse des „Gebets“ als Dichterstimme, wenn sie über Hebräerbrief 13 predigen; sie zitieren damit eine Stimme, die im gleichen Traditionszusammenhang wie sie selber steht. Während die christlichen Kirchen inzwischen ihren Platz in der Welt gefunden haben, ist das Wachen auf dem Wachtturm eine sektiererische Angelegenheit geworden.

 

Vortrag

http://www.youtube.com/watch?v=2rv-O8ZD6j8 (F. Stavenhagen)

Sonstiges

http://www.zeit.de/2007/52/Engel-Raetsel (Engel-Gedichte)

http://www.poetry.de/showthread.php?p=268520 (Ich-Sätze in Gedichten)

http://www.themen-der-zeit.de/content/Else_Lasker-Schueler.255.0.html (Biografie L-S)

http://www.planetlyrik.de/else-lasker-schuler-ich-suche-allerlanden-eine-stadt/2013/07/ (dito)

http://www.kj-skrodzki.de/Dokumente/Text_025.htm (Stationen ihres Schaffens)

http://project.arts.ubc.ca/els-bib/links.htm (Links, 2008)

https://openlibrary.org/works/OL6875579W/Menschheitsd%C3%A4mmerung (bzw. https://archive.org/stream/menschheitsdmm00pintuoft#page/n5/mode/2up (Anthologie „Menschheitsdämmerung“, 1920)

http://www.zeit.de/1956/06/ehemals-prinz-von-theben/seite-1 (Würdigung der L-S, 1956)

http://www.g.eversberg.eu/DUpdf/FrauenLyrik.pdf (u.a. Würdigung der L-S)

http://www.else-lasker-schueler-gesellschaft.de/ (E-L-S-Gesellschaft)

Lasker-Schüler: Ein alter Tibetteppich – Text, Analysen

Deine Seele, die die meine liebet…

Text

http://www.kj-skrodzki.de/Dokumente/Text_004.htm (mit Erläuterungen)

http://www.literaturwelt.com/werke/lasker-schueler/tibetteppich.html

http://www.deutschelyrik.de/index.php/ein-alter-tibetteppich.html (mit Vortrag: F. Stavenhagen)

http://www.lyrik-und-lied.de/ll.pl?kat=typ.show.poem&ds=2615 (Übersicht über alle Ausgaben, Kommentare zur Editionsgeschichte usw.)

http://www.slm.uni-hamburg.de/ifg2/Archiv_KVV/KVV_IfG2_WiSe0304/Unterrichtsmaterial/Gedichte_Texte_Schoenert.pdf (Text, u.a. mit Anleitung zur Analyse von Liebesgedichten)

Das Gedicht von 1910 wird viel zitiert und ist hinreichend erläutert und analysiert, siehe die verschiedenen Links.

Analysen

http://www.hoegy.de/wiki2/index.php/Liebeslyrik2010/Lasker-Sch%C3%BCler_Tibetteppich

http://lyrik.antikoerperchen.de/else-lasker-schueler-ein-alter-tibetteppich,textbearbeitung,145.html (schülerhaft)

http://literatur-community.de/forum/gedichte/2243-elke-lasker-sch%C3%BCler-ein-alter-tibetteppich-lyrikrunde/ (Beispiel: Rezeption)

Swanthe Ehlers: Ein Spiel von Form und Inhalt. Zu Else Lasker-Schülers Ein alter Tibetteppich, in: Gedichte und Interpretationen 5, hrsg. von Harald Hartung, 1983, S. 108 ff.

Vortrag

http://www.youtube.com/watch?v=O-cX1StCses (Oliver Steller, mit Musik untermalt)

http://www.youtube.com/watch?v=60On_8x_MHQ (Dagmar Manzel; siehe auch oben: Fritz Stavenhagen)

http://www.rezitator.de/gdt/492/ (Lutz Görner)

http://www.rezitator.de/gdt/534/ (noch einmal: Lutz Görner)

Sonstiges

http://www.themen-der-zeit.de/content/Else_Lasker-Schueler.255.0.html (Biografie L-S)

http://www.planetlyrik.de/else-lasker-schuler-ich-suche-allerlanden-eine-stadt/2013/07/ (dito)

http://www.kj-skrodzki.de/Dokumente/Text_025.htm (Stationen ihres Schaffens)

http://project.arts.ubc.ca/els-bib/links.htm (Links, 2008)

http://www.zeit.de/1956/06/ehemals-prinz-von-theben/seite-1 (Würdigung der L-S, 1956)

http://www.g.eversberg.eu/DUpdf/FrauenLyrik.pdf (u.a. Würdigung der L-S)

http://www.tememento.de/kb.php?mode=article&k=29 (das Gedicht im Kontext des Expressionismus)

http://www.berlinerliteraturkritik.de/index.php?id=26&tx_ttnews[tt_news]=9475&cHash=6fc562ae47 (Rezension von Liebesgedichten der L-S)

http://www.else-lasker-schueler-gesellschaft.de/ (E-L-S-Gesellschaft)

Lasker-Schüler: Versöhnung – Analyse

Es wird ein großer Stern in meinen Schoß fallen…

Text

http://www.gedichte.vu/?versoehnung.html

http://www.kj-skrodzki.de/Dokumente/Text_019.htm (mit wichtigen Erläuterungen)

http://petereicher.de/?p=224

Die Struktur des 1910 veröffentlichten Gedichts ist eigenwillig: In den ersten drei Strophen scheint der jüdische Versöhnungstag bevorzustehen, der von einem lyrischen Ich erwartet und begrüßt wird. Danach wird unter dem gleichen Stichwort „Versöhnung“ die Liebessituation eines Paars erwartet und begrüßt (also die Versöhnung „säkularisiert“, wenn man so will). Diese beiden teile sind durch zwei Verse miteinander verbunden, die in beiden Teilen vorkommen: „Es wird ein großer Stern in meinen Schoß fallen“ (V. 1, 15) und „Wir wollen uns versöhnen die Nacht“ (V. 5, 13).

Es spricht ein lyrisches Ich (V. 1), das sich an ein Du wendet (V. 10 explizit, sonst ab V. 2). Es spricht davon, was „wir“ tun „wollen“ (V. 2) – vielleicht einfach im Sinn von „tun werden“, vielleicht auch im Sinn von „tun wollen“, das ist nicht auszumachen. Jedenfalls ist die angekündigte Versöhnung im Rahmen eines Versöhnungstages geplant. Eingeleitet wird diese Passage durch die Ankündigung (Hoffnung), dass „ein großer Stern in meinen Schoß fallen“ wird (V. 1), dass also ein Himmelslicht zu mir kommt – in V. 6 heißt es entsprechend: „So viel Gott strömt über.“ Der Gott mag vom Himmel strömen, mag von dir zu mir und umgekehrt strömen. [Zum Verständnis der ersten 6 Verse sollte man Skrodzis Erläuterungen lesen, s.o., und sich über den Versöhnungstag informieren.]

Ab V. 7 spricht das lyrische Ich von unseren „Herzen“ (V. 7, Subjekt), die es als „Kinder“ (V. 7, Prädikativ bzw. Gleichsetzungsnominativ) bezeichnet, womit es ihr Bedürfnis nach Ruhe erklärt (V. 8). Damit taucht ein anderer Bereich ins Blickfeld auf: Herzen, Lippen, sich küssen, sich herzen (V. 7-14). Die erwünschte erotische Begegnung der beiden wird wiederum als geplante Versöhnung beschrieben (V. 13), wörtlich genau wie bei der Versöhnung des Versöhnungstages (V. 5). Weshalb ist diese Versöhnung nötig? Das wird vom Ich angedeutet, als es fragt: „Was zagst du?“ (V. 10) „zagen“: ‚aus Ängstlichkeit, Unsicherheit zögern, unentschlossen sein’ (DWDS) Diesem Zögern des Du setzt das Ich die Wünsche der Herzen und der Lippen entgegen, die bereits mehr wollen als das zagende Du (V. 7-9), setzt es die Nähe seines eigenen Herzens beim Du entgegen (V. 11 f.), setzt es die Pflicht zur Versöhnung entgegen (V. 13) – und knüpft daran seine Verheißung: „Wenn wir uns herzen, sterben wir nicht.“ (V. 14) Dieses Gefühl einfachen Seins (nicht sterben) macht das Glück aus, den Moment des Glücks, eine Vorahnung von Ewigkeit, die man natürlich nicht zeitlich zu denken hat.

Zum Abschluss wiederholt es die zu Beginn geäußerte Erwartung vom großen Stern, der „in meinen Schoß fallen“ wird (V. 15). Damit bindet es die religiöse Hoffnung an die erotische Begegnung; zugleich bekommt diese Erwartung im erotischen Kontext eine spezielle Bedeutung: „in meinen Schoß fallen“, damit spielt das Ich, wenn man es als Frau denkt, darauf an, dass der Mann in sie eindringen wird.

Die Sprache des lyrischen Ichs ist ruhig und einfach, wenn auch gehoben (Harfen, überströmen, zagen, sich herzen). Bis auf V. 3 besteht jeder Vers aus einem Satz, sodass am Versende eine Pause entsteht; das bringt Ruhe in das werbende Sprechen des lyrischen Ichs: Es lebt auf eine erwartete Erfüllung hin. – Wie wichtig dieses Gedicht der Dichterin war, kann man bei K.J. Skrodzki nachlesen.

http://qspace.library.queensu.ca/bitstream/1974/7061/1/Allen_Sonja_M_201204_PhD.pdf(dort S. 110 ff.: etwas „freie“ Interpretation)

Versöhnungstag

http://de.wikipedia.org/wiki/Jom_Kippur

http://wegedeslebens.info/Literatur/JomKippur.html

http://www.bibelwork.de/file.php?s=1&file_id=29

http://www.hopechannel.de/mediathek/beitrag/ml/die-bibel-das-leben/der-grosse-versoehnungstag/ (Film)

http://www.borisogleb.de/lev16.htm (altoriental. Kontext)

Vortrag

http://www.youtube.com/watch?v=Es8kciU7xaY (Claudia Gahrke)

Sonstiges

http://www.themen-der-zeit.de/content/Else_Lasker-Schueler.255.0.html (Biografie)

http://www.planetlyrik.de/else-lasker-schuler-ich-suche-allerlanden-eine-stadt/2013/07/ (dito)

http://www.kj-skrodzki.de/Dokumente/Text_025.htm (Stationen des lyrischen Schaffens)

http://project.arts.ubc.ca/els-bib/links.htm (Links, 2008)

http://www.zeit.de/1956/06/ehemals-prinz-von-theben/seite-1 (Würdigung der L-S, 1956)

Lasker-Schüler: Siehst du mich – Analyse

Zwischen Erde und Himmel?…

Text

http://www.bachlund.org/Siehst_du_mich.htm

http://www.alb-neckar-schwarzwald.de/poetas/lasker/

http://www.magyarulbabelben.net/works/de/Lasker-Sch%C3%BCler,_Else-1869/Siehst_du_mich?interfaceLang=en

Das Gedicht ist 1909 in „Die Fackel“ erschienen. Die Überschrift geht in den ersten Vers über und bildet eine Frage des lyrischen Ichs an ein geliebtes Du – ein rätselhafte Frage, weil die adverbiale Bestimmung „zwischen Erde und Himmel“ lokal sehr unbestimmt ist und grammatisch sowohl Adverbial zu „siehst du“ wie Attribut zu „mich“ sein könnte. In der zweiten Lesart schwebte das Ich zwischen Erde und Himmel, vielleicht auch zum Himmel empor; in der ersten Lesart würde es fragen, ob du „mich“ überall siehst. Wenn man V. 2 als Erläuterung zur Eingangsfrage liest, würde man eher die zweite Lesart wählen und dann verstehen, wieso dort nie einer über meinen Pfad ging: Das ist ein wegloses Gelände.

In den beiden nächsten Strophen spricht das Ich von einer Du-Erfahrung, die im Gegensatz („Aber“, V. 3) zur Erfahrung der vielen Nichtbegegnungen (V. 2) steht: Dein Blick lässt mich leben, wärmt meine Welt (V. 3), macht mein Herz süß (V. 6), ruft den Frühling herauf (V. 4).

Es folgt abschließend eine Beschreibung dessen, was das Ich in dieser Du-Erfahrung erlebt: Ich-Erfahrung in der Du-Erfahrung. „Ich liege… Und lerne.. Immer spiele ich das eine Spiel.“ (V. 7-10). „Ich liege unter deinem Lächeln“ (V. 7) beim Liebesspiel, das ist recht einfach zu verstehen; was das Ich dabei lernt, ist dagegen nicht so klar. „[dir] Tag und Nacht und bereiten“ (V. 8), „Dich hinzaubern und vergehen lassen“, das deutet gegensätzlichen Zustände an, in welche das Ich mit seiner Liebe das Du versetzt; vielleicht darf man Tag/hinzaubern und Nacht/vergehen einander zuordnen – die Bandbreite der Liebeserfahrung, die das Ich dem Du zu bereiten lernt.

„Immer spiele ich das eine Spiel.“ (V. 10) Die Spiel-Metapher taucht auch im Gedicht „Giselheer dem Tiger“ auf, wo das Skalpspiel den Lebensinhalt des Ichs ausmacht. Es ist das eine Spiel, das Liebesspiel, ohne welches das Ich nicht mehr sein kann.

Die Sprache ist poetisch-gehoben und bildhaft, aber nicht metrisch gebunden. Die fünf Zweizeiler hängen an der Frage der Überschrift; jeder Vers bildet einen eigenständigen Satz, was zur Ruhe des Sprechens beiträgt; nur V. 8 gehört noch zum Subjekt „Ich“ in V. 7. Es ist ein kleines Gedicht inniger Liebeserfahrung, das öfter vertont wurde und auch heute noch zitiert wird.

Sonstiges

http://www.youtube.com/watch?v=4Nz2KfuDqjY (Text mit Bildern unterlegt)

http://mellow-melange.de/ingo/docs/doc_112.pdf (Vertonung: Ingo Höricht)

http://vddb.library.lt/fedora/get/LT-eLABa-0001:J.04~2009~ISSN_1392-561X.N_14.PG_76-88/DS.002.2.01.ARTIC (Metaphorik des Herzens bei L-S)

http://www.themen-der-zeit.de/content/Else_Lasker-Schueler.255.0.html (Biografie)

http://www.planetlyrik.de/else-lasker-schuler-ich-suche-allerlanden-eine-stadt/2013/07/ (dito)

http://www.kj-skrodzki.de/Dokumente/Text_025.htm (dito)

http://project.arts.ubc.ca/els-bib/links.htm (Links, 2008)

http://www.zeit.de/1956/06/ehemals-prinz-von-theben/seite-1 (Würdigung der L-S, 1956)

Lasker-Schüler: Giselheer dem Tiger – Analyse

Über dein Gesicht schleichen die Dschungeln…

Text

http://seriealfa.com/tigre/tigre6/lasker.htm

Das Gedicht ist ein begeistertes Liebesbekenntnis an ein lyrisches Du, welches biografisch im Liebesverhältnis der Lasker-Schüler (Jg. 1869) mit Gottfried Benn (Jg. 1886) in den Jahren 1912/13 fundiert ist. Es ist 1913 veröffentlicht worden.

Im Titel ist es „Giselheer dem Tiger“ gewidmet, was ihr Name für Benn war. Als Tiger wird das Du in den ersten drei Strophen angesprochen, auch das Ich schlüpft in die Rolle einer Tigerin (V. 5 f.). Im Wesentlichen preist das Tiger-Ich die Schönheit des anderen Tigers: die schleichenden Dschungel im Gesicht (V. 1), was man im Bildkontext (V. 3 f.) vielleicht als wanderndes Schattenspiel sich vorzustellen hat; die süßen Augen. Direkt verzückt ist der Ausruf „O, wie du bist!“ (V. 2) – unaussprechlich im absoluten „wie“, unaussprechlich in der Tiger-Bildlichkeit. In der 3. Strophe wird dem Du die Rolle des hilflosen Tigerjungen zugeschrieben, welches die Tigermutter mit sich herumträgt.

Dieser Liebeshymnus ist in reimloser Prosa gehalten; die Verse stehen für sich, die Ergänzungen V. 4 und V. 6 stellen nur kleine Präzisierungen, aber keine wesentlichen Ergänzungen dar.

In der 4. Strophen wechselt das Ich in den Bildbereich des Indianischen, ohne dass dies dem Liebesbekenntnis Abbruch täte. Die 4. Strophe ist ein Sammlung von drei bewundernden Ausrufen („Indianerbuch“ bis „Siouxhäuptling“ – das liest man vielleicht als „Du bist das Feld und der Held meiner großen Abenteuer“), jeder ein Vers für sich.

Es folgen drei Strophen aus jeweils einem Satz, die jeweils ein echtes Enjambement aufweisen. Es wird das Bild eines Skalpspiels entfaltet: Skalpieren heißt die Siegestrophäe gewinnen; wenn es ein Spiel ist, dann bereitet es Lust und ist nicht tödlich. So malen die Messer ja auch nur „Rote Küsse“ auf die Brust der Besiegten, die ich hier im traditionellen Bedeutungsfeld von lieben-„besiegen“ als Frau verstehe. Spiel ist es auch, weil die Gebundene schmachtet (V. 10): auf die Fortsetzung des Skalpspiels, und zwar „Bis mein Haar an deinem Gürtel flattert“, bis das Spiel ans Ende gekommen bist, bis du mich völlig besiegt hast.

Das Ziel des Liebesspiels bekommt als einziger Vers eine ganze Strophe.

Mit Tiger-Dschungeln und Indianerspielen setzt sich das Ich von bürgerlichen Lebenswelten ab, um die Wildheit und Intensität seiner Liebe zu preisen.

Sonstiges

http://www.themen-der-zeit.de/content/Else_Lasker-Schueler.255.0.html (Biografie)

http://www.planetlyrik.de/else-lasker-schuler-ich-suche-allerlanden-eine-stadt/2013/07/ (dito)

http://www.reinhard-doehl.de/teils5.htm (Kontext: Benn – Lasker-Schüler)

http://www.swr.de/-/id=12220596/property=download/nid=659892/1dr075a/swr2-literatur-20131119.pdf (dito)

http://www.zeit.de/1956/06/ehemals-prinz-von-theben/seite-1 (Würdigung der L-S, 1956)

Lasker-Schüler: Weltende – Analyse

Es ist ein Weinen in der Welt…

Text

http://www.gerald.huehner.org/ptuj/welt1_8.pdf

http://www.kj-skrodzki.de/Dokumente/Text_015.htm (mit wichtigen Erläuterungen zum Verständnis)

http://www.richard-dehmel.de/rdehmel/zeitgenossen/lasker-schueler.html (mit analytischen Eindrücken)

http://www.literaturwelt.com/werke/lasker-schueler/weltende.html

Zuerst wurde das Gedicht 1903 in der von Hans Benzmann im Leipziger Reclam Verlag herausgegebenen Anthologie »Moderne Deutsche Lyrik« veröffentlicht, 1905 nahm Else Lasker-Schüler »Weltende« in ihr zweites Gedichtbuch »Der siebente Tag« auf, das im »Verlag des Vereins für Kunst« erschien. […] Ein Gedicht wie »Weltende«, das sich häufig in Anthologien des Expressionismus findet, ist nicht nur Jahre früher entstanden, ihm fehlt vor allem das antibürgerliche Pathos expressionistischer Lyrik. Das »Weltende«, von dem Else Lasker-Schüler in ihrem Gedicht spricht, ist nicht ein historisches – etwa das Ende der bürgerlichen Kunstepoche –, in ihm manifestiert sich vielmehr eine menschliche Grundbefindlichkeit, die sie in zeit- und raumlos wirkenden Versen zum Ausdruck bringt.“ (Karl Jürgen Skrodzki, s.o.)

Da eine gute Analyse vorliegt (s.u.), brauche ich hier nur noch einmal auf den Aufbau des Gedichtes hinzuweisen: Es spricht ein lyrisches Ich zu einem Du; es beschreibt eine Welt-Situation der völligen Verlassenheit und Todesnähe (V. 1-4, 6 f., 9 f.). Aus dieser verzweifelten Situation heraus richtet es zwei Aufforderungen an das Du: sich gemeinsam näher zu verbergen (V. 5), sich tief zu küssen (V. 8). Die schwer verständliche Wendung „uns näher verbergen“ (V. 5) lese ich so: „uns einander näher verbergen“, was dann eine Vorstufe des tiefen Küssens ist. – Das lyrische Ich setzt also der verzweifelten Welt-Situation den Versuch entgegen, sie durch größte menschliche Nähe erträglicher zu machen. Ob dieser Versuch gelingen wird, bleibt offen.

http://www.klausuren.de/inhalt/kategorie/deutsch-1/interpretation-weltende-else-lasker-schueler.html (viele gute Beobachtungen!)

http://prezi.com/krayw1r6cthq/weltende-von-else-lasker-schuler/ (Stichworte, technisch ganz nett)

http://lehrerrichert.files.wordpress.com/2010/02/els-weltende.pdf (Stichworte)

Vortrag

http://www.youtube.com/watch?v=jImyffcFTKk (F. Stavenhagen)

http://www.deutschelyrik.de/index.php/weltende.html (F. Stavenhagen, mit Text)

http://www.rezitator.de/gdt/572/ (Lutz Görner)

http://www.youtube.com/watch?v=Xu1Be1NVUlo (gesungen: Sonja Kraushofer)

Sonstiges

http://www.youtube.com/watch?v=pLsIcRxTfuQ (Projekt Schüler)

http://www.themen-der-zeit.de/content/Else_Lasker-Schueler.255.0.html (Biografie)

http://www.planetlyrik.de/else-lasker-schuler-ich-suche-allerlanden-eine-stadt/2013/07/ (dito)

http://michaelansel.userweb.mwn.de/dateien/liebesgedichteexpressionismus.pdf (Expressionismus: Liebesgedichte – zum Vergleich)