Goethe: Heidenröslein – Analyse

Man kann sich nicht mit Goethes „Heidenröslein“ befassen, ohne zu bedenken, dass dieses Gedicht in zwei Vertonungen vorliegt (Schubert und Heinrich Werner), dass es in Werners Vertonung ein Volkslied geworden ist (geblieben ist, sollte man sagen) und selbst in Japan vorgetragen wird – ein Blick in „Heidenröslein“ bei youtube belehrt einen über die Verbreitung des Gedichts. Text: http://www.textlog.de/18345.html oder in der Freiburger Anthologie und öfter!
Ein Volkslied also: Die Elemente des Strophenliedes sind stark ausgeprägt; jede der drei Strophen endet mit dem Refrain
„Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.“
In der dreifachen Wiederholung von „Röslein“ zeigt sich, wie einfach der Refrain gebaut ist, mit Alliteration „Röslein rot“ für das Attribut „rot“ und der Ortsangabe „auf der Heiden“. Der zweite Vers des Refrains ist bereits in jeder Strophe als zweiter Vers gesprochen worden, zweimal als Attribut zu „Röslein“ (V. 2 und V. 9), einmal mit dem abgekürzten Artikel ‘s als Objekt (V. 16).
Wiederholt werden auch die Reimwörter nach dem Schema a b a a b x b; dabei bleibt der b-Klang in allen drei Strophen erhalten, und das x ist das Rosenkennzeichen „rot“; ausgetauscht wird a gegen c und d. Wiederholt wird auch die Entsprechung von „brechen / stechen“: In der zweiten Strophe wird diese Abfolge angekündigt, in der dritte Strophe wird sie berichtet. – Fasst man die ersten Ergebnisse zusammen, sieht man: Ganz viele Elemente im Klang, im Wortlaut, in den sinntragenden Wörtern des Geschehens (brechen / stechen) werden wiederholt. Das Gedicht weist die Merkmale des Strophenliedes in erhöhtem Maß auf.

Das erzählte Geschehen ist ebenfalls höchst einfach: Ein Knabe sah und lief; der Knabe sprach, das Röslein sprach; der Knabe brach, das Röslein stach. Es gibt einen einzigen Erzählerkommentar, in der dritten Strophe:
„Half ihr doch kein Weh und Ach,
Mußt‘ es eben leiden.“
In diesem Kommentar wird einmal das Verb „leiden“ wiederholt (V. 19 zu V. 12), es wird dabei aber auch der Gegensatz zwischen dem Wollen des Rösleins und seinem Geschick ausgedrückt: Sie musste es erleiden, dass sie gebrochen wurde.
Volksliedhaft ist die Diminutivformel „Röslein“. Auch bei der Beschreibung des Rösleins verzichtet der Erzähler auf die große Ausschmückung: Röslein war „jung und morgenschön“, wobei „Morgen“ wohl Metapher für den Anfang des Lebens ist und „morgenschön“ nicht viel mehr als „jung und schön“ sagt, allerdings in einem Neologismus (vgl. die Morgenwolken des Mailieds). Ebenso ist das Adverbial „mit vielen Freuden“ nicht originell, sondern zur Charakterisierung des Sehens bloß eine einfache umgangssprachliche Wendung.
Bei den Worten des Rösleins fällt auf, dass es seine Drohung zu stechen mit der Folge „Daß du ewig denkst an mich“ (V. 11) verbindet; ein Dornenstich schmerzt ja nur Minuten oder Stunden, aber nicht „ewig“. In der 3. Strophe wird die Gestalt des Rösleins stark ins Menschliche gerückt: „ihr“ statt „ihm“ stellt eine Sie statt des Rösleins als die gebrochene Größe dar, und ihr half dann auch „kein Weh und Ach“ – gesprochen hatte das personifizierte Röslein ja bereits die ganze Zeit, nun beklagt es auch noch sein Geschick.

Damit steht das Geschick des Rösleins im Blick: Es wird gebrochen. Dieses Brechen wird heute oft als Vergewaltigung der Mädchen-Rose durch den wilden „Knaben“ verstanden. Das ist nicht falsch, aber auch nicht richtig. Ich will auf einige literarische Parallelen verweisen, um das „Brechen“ stärker im Bildbereich zu lassen und nicht die feministische Anklage zuzulassen, da werde mal wieder Vergewaltigung als die normalste Sache der Welt propagiert:
1. „Eine Rose gebrochen, ehe der Sturm sie entblättert.“ So deutet Emilia ihr Geschick, als ihr Vater sie niedergestochen hat (Emilia Galotti V 7). Die gebrochene Rose stellt hier nicht die vergewaltigte Frau, sondern die getötete Frau dar, übrigens zeitgleich mit Goethes Gedicht (1772 uraufgeführt, das Gedicht erstmals 1773 in Herders Schriften veröffentlicht).
2. Alceste wollte ein Nelkchen pflücken, „Um ihre Brust damit zu schmücken“ (G. K. Pfeffel: Nelke, 1783). Da Alceste die Bitten der Nelke um Schonung erhört, verwelkt diese zum Schluss, auch wenn sie nicht gepflückt wurde und so quasi nutzlos geblüht hat.
Alceste als Frau wollte sicher niemanden vergewaltigen, auch wenn in der letzten Strophe die Belehrung durchaus auf die Nutzlosigkeit ewigen Jungferntums hingewiesen wird:
„Ja, seufzt es, gestern
Noch frisch, heut kahl!
Merkt, reife Schwestern,
Euch die Moral.“
3. In Goethes „Gefunden“ (1813) erzählt das Ich, wie es ein Blümchen fand und brechen wollte; als das Blümchen dem Vorhaben widerspricht, wird es in den Garten verpflanzt:
„Nun zweigt und blüht es
Mir immer fort.“
Klar ist der Zusammenhang Brechen-Welken, unklar ist die Alternative zum Nichtbrechen – in „Gefunden“ heißt das Pendant dazu Fortblühen, bei Pfeffel heißt es „später welken“ [= nutzlos geblüht haben]; in einer von Herder 1773 angefügten 4. Strophe seiner Version („Es sah ein Knab ein Knöspgen stehn / auf seinem liebsten Baume…) heißt das Pendant „die Frucht von deiner Blüte [sehen]“. Vielleicht hat Herder um dieser Moral willen und für deren Stimmigkeit aus dem Röslein eine Knospe gemacht: Brich nicht die Knospe, sonst siehst du keine Frucht.
Ich werte diese drei Beispiele so aus, dass „brechen“ mehr den kurzzeitigen Genuss im Gegensatz zur langfristigen Bindung (treu sein) in einer Liebe bedeutet. Die Unklarheit der Alternative zeigt, dass die normale Liebeserfahrung das Brechen oder Gebrochenwerden (+ Welken) ist. Der Aspekt der Gewalt wird durch das Knaben-Attribut „wild“ sowie „sich wehren“ als Rösleins Tun an den Bericht herangetragen, muss aber nicht als Vergewaltigung verstanden werden; der wilde Knabe bricht mit Gewalt in Rösleins Leben ein, von der Schönheit fasziniert, bricht die Rose und zerstört etwas – das ist ein gesichertes Verständnis des Liedes. – Ich möchte nachträglich noch kurz auf das Volkslied „Freut euch des Lebens“ hinweisen, wo alle (oder nur die „Brüder“?) ganz allgemein-dezent aufgefordert werden: „Pflücket die Rose, eh’ sie verblüht!“ Macht es einen Unterschied, ob man die Rose pflückt oder bricht? // 4. Beispiel, nachgetragen: In „Der grüne Heinrich“ (Bd. 3, 5. Kap. – 1854) denkt Ferdinand über sein Verhältnis zu Agnes nach und vermutet, dass sein Wunsch, sie täglich zu sehen, „nur die geheime Begierde sei, die Blume zu brechen, um sie dann zu vergessen“. Hier bedeutet „brechen“ eindeutig „verführen [ohne Gewaltanwendung]“; entsprechend plant Agnes, auf dem kommenden Fest „ihn so mit Liebeschmeicheln zu berauschen und förmlich zu verführen, daß er das Opfer ihrer Unschuld annähme“. – Dieses Beispiel widerlegt die feministische Lesart, „die Blume brechen“ sei zwingend als ein Gewaltakt zu verstehen.

Der Kommentar des Erzählers steht in V. 18 f.:
„Half ihr doch kein Weh und Ach,
Mußt‘ es eben leiden.“
Damit nimmt er von höherer Warte Stellung, ohne das Tun des Knaben zu billigen: Das Röslein musste leiden. Wenn man in diesem Knaben den Vertreter Goethes sehen will, der seinem Röslein Friederike 1771 Leid zugefügt (aber sie nicht vergewaltigt) hat, kann man darin auch einen Ton des Bedauerns hören. Wenn man Goethes Schuldgefühle beim Abschied aus dem Elsass kennt (zumindest deren literarische Fassung: Dichtung und Wahrheit, 11. Buch), wird man diesen Ton um so lauter vernehmen – aber zunächst ist der wilde Knabe ein wilder Knabe, nicht Goethe, und das Röslein ist ein Röslein und ein verlassenes Mädchen, das nach einer kurzen Begegnung daran leidet, gebrochen zu sein.
Für diese Lesart spricht auch die Veränderung, die Goethe gegenüber der ersten Fassung des Liedes vorgenommen hat. Herder nennt diese ein „kindisches [heute eher „kindliches“, N.T.] Fabelliedchen“, ohne Goethe als Autor zu erwähnen, und gibt dabei  die letzte Strophe so wieder:
„Das Röslein wehrte sich und stach.
Aber er vergaß danach
Beim Genuß das Leiden.“ (Trunz‘ Kommentar in der HA – auch diese Variante spricht gegen die Deutung „brechen = vergewaltigen“!)
Als Goethe das wohl 1771 entstandene Gedicht selber 1789 veröffentlichte, hat er das Vergessen getilgt und den schicksalhaften Zug des „Müssens“ eingeführt. Das Röslein ist so „Bild“ all derer geworden, die aus den schicksalhaft vorübergehenden Liebesbegegnungen gebrochen hervorgehen – eher jedenfalls als Bild der mutwillig vergewaltigten Frauen. Wäre es anders, wäre das Lied nie Volkslied geworden. H. A. Korff hat in seinem Buch „Goethe im Bildwandel seiner Lyrik“ (1. Band, 1958, S. 75 ff.) hierzu das Nötige gesagt und das Gedicht in den thematischen Zusammenhang anderer Gedichte Goethes gestellt worden („Gefunden“; „Das Veilchen“; „Der untreue Knabe“; „Der König in Thule“).

Zum Schluss sollte man noch den Takt und Rhythmus des Liedes beachten. Takt ist der Trochäus, der die Stammsilben der sinntragenden Wörter durch Akzent hervorhebt: Sah, Knab, Röslein, stehn usw., wobei manchmal auch weniger wichtige Wörter einen schwachen Akzent erhalten (auf, V. 2; und, V. 12, u.a.). Dabei sind die oben „a“ genannten Reimwörter endbetont, weil der Takt nicht vollständig ist; mit dem unvollständigen vierten Takt ruht hier die Stimme ein wenig, während in den Versen mit den b-Reimen und x (rot) nur drei vollständige Takte vorliegen, was gegenüber den Versen mit vier Takten ein Ruhe-Pause mitbringt. Diese Ruhe wird dadurch bewahrt, dass die Verse mit vollständigen Sätzen oder Syntagmen gefüllt sind, mit der einzigen Ausnahme von V. 15/16.

Zum Stil: Mit Herder sollte man auch bedenken, welche Wirkung es hat, dass häufig der Artikel von „Knab“ und „Röslein“ fehlt (in Vers 2, 6 und 7 jeder Strophe; V. 8 und V. 10 sowie V. 17): „Das Hauptwort bekommt auf solche Weise immer weit mehr poetische Substantialität und Persönlichkeit.“ (Herder, nach Trunz)

Der vorletzte Hinweis gilt dem Lied des Paul von der Elst (1602) vom Röslein auf der Heide (sieben Strophen, vielleicht nicht alle vom Verfasser; vgl. Hinck, der allerdings nicht bis 7 zählen kann); dort heißt der zweite Vers jeder Strophe „Röslein auf der Heiden“, was dafür spricht, dass Goethe hier zumindest eine Anregung erfahren hat.

Im Internet finden wir eine überaus kurze Interpretation (http://suite101.de/article/form-und-stilmittel-in-goethes-heideroeslein-a60270 oder https://de.wikipedia.org/wiki/Heider%C3%B6slein), eine Interpretation der musikalischen Fassung oder hier. Postkarten mit Heidenröslein-Motiven gibt es auch.

Auf youtube findet man die Vertonung Heinrich Werners, die Volksgut geworden ist (zum Beispiel http://www.youtube.com/watch?v=-VUTUy7rvmw&feature=related), aber auch Schuberts Vertonung (zum Beispiel http://de.sevenload.com/videos/rjcDsgW-Heidenroeslein-Franz-Schubert-Fayne-3). (Zu Vertonungen und Adaptionen siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Heidenr%C3%B6slein!)
Man findet ebenfalls den Vortrag des Gedichts, stark mitfühlend und lyrisch den von Doris Wolters (http://www.youtube.com/watch?v=28Ua9h3IJYY), die so dem Erzählton nicht gerecht wird; Fritz Stavenhagen (http://www.youtube.com/watch?v=tRDJ5rkOwZU) spricht ruhiger, das ist der beste Vortrag; ferner eine mir unbekannte Stimme, die zu stark, z.T. falsch artikuliert.

Biografischer Nachtrag: In „Dichtung und Wahrheit“, 10. Buch, erzählt Goethe, wie er Friederike durch Weylands Verkleidungsscherz kennenlernte (HA, Bd. 9, S. 430 ff.). Bei der zweiten Verkleidung ruht er sich auf einer Bank aus und entdeckt ein Schild mit der Inschrift „Friederikens Ruhe“. Daran knüpft er in der Rückschau eine Reflexion: „Es fiel mir nicht ein, daß ich gekommen sein könnte, diese Ruhe zu stören: denn eine aufkeimende Leidenschaft hat das Schöne, daß, wie sie sich ihres Ursprungs unbewußt ist, sie auch keinen Gedanken eines Endes haben und, wie sie sich froh und heiter fühlt, nicht ahnden kann, daß sie wohl auch Unheil stiften dürfte.“ (S. 442, Z. 10 ff. – diese Stelle lese ich als Goethes Gesamtdeutung des Verhältnisses zu Friederike und als Erklärung des „Heidenrösleins“.)

Im Band 11 spricht Goethe von seiner Einsicht in den Zustand, „in welchem sich immer junge Leute befinden, deren frühzeitige Neigungen sich keinen dauerhaften Erfolg versprechen dürfen. (…) Meine Leidenschaft wuchs, je mehr ich den Wert des trefflichen Mädchens kennen lernte, und die Zeit rückte heran, da ich so viel Liebes und Gutes, vielleicht auf immer, verlieren sollte.“ (HA, Bd. 9, S. 462, Z. 26 ff.)
Das Ende dieser Liebe erklärt Goethe nicht weiter; er bemerkt nur, dass sein leidenschaftliches Verhältnis zu Friederike ihn zu ängstigen anfing (S. 498, Z. 5 ff.). Er nennt es „eine solche jugendliche, aufs Geratewohl gehegte Neigung“ (S. 498, Z. 7 f.), deren Ende die ältere Schwester Friederikes und er selber kommen sehen. Bei der Trennung in einem solchen Fall spiele der Mann eine leidige Figur, da man von ihm eine gewisse Übersicht seines Zustandes verlange, „und ein entschiedener Leichtsinn will ihn nicht kleiden“. (S. 498, Z. 27). – „Allein wie soll eine schmeichelnde Leidenschaft uns voraussehn lassen, wohin sie uns führen kann?“ (S. 498, Z. 30 f.)
Er sieht Friederike dann noch einmal. „Als ich ihr die Hand noch vom Pferde reichte, standen ihr die Tränen in den Augen, und mir war sehr übel zu Mute.“ (S. 500, Z. 9 f.)

5 thoughts on “Goethe: Heidenröslein – Analyse

  1. Pingback: Heine: Leise zieht durch mein Gemüt – Analyse « norberto42

  2. Ich sehe in dem Gedicht nichts von dem gebrochenen Herz der Rose! Ganz im Gegenteil. Zuerst warnt das Röslein den Knaben mit den Worten:
    Röslein sprach: „Ich steche dich, dass du ewig denkst an mich, und ich will’s nicht leiden.“
    Und dann heißt es in der letzten Strophe:
    „Und der wilde Knabe brach ’s Röslein auf der Heiden; Röslein wehrte sich und stach, Half IHM doch kein Weh und Ach, (ER) Musst es eben leiden“.

    Und hier wird heute zu schnell davon ausgegangen, dass mit IHM das Röslein gemeint sein muss. Jedoch das beruht auf einem Druckfehler mancher Verlage, die anstatt IHM, IHR geschrieben haben. Und so wurde es auch fälschlicherweise ins Englische übersetzt. Jedoch wenn man auch der Musik Schuberts lauscht, dann ist das kein Erlkönig oder düstere Winterreise, sondern etwas fröhliches, besonders im Nachspiel. Und so steht für mich außer Frage, dass mit IHM nur der Knabe gemeint sein kann.

    • Zu Th. Michael:
      1. Das Pronomen „ihm“ (= dem Rösein) statt „ihr“ (dem Mädchen: natürliches Geschlecht) besagt nichts.
      2. Vor allem jedoch ist die Logik des ganzen Gedichts nicht beachtet: Das Röslein will es nicht leiden (2. Str.), das Röslein muss es jedoch erleiden (3. Str.).
      3. Auch die Logik des zitierten Satzes ist nicht beachtet: Im ersten Teil steht der Knabe im Fokus des Sprechers, im zweiten Teil das Röslein.
      (Und nicht das Herz ist gebrochen, sondern das Röslein – und die Berufung auf Schubert beweist nichts für Goethes Text.)

      • „Vor allem jedoch ist die Logik des ganzen Gedichts nicht beachtet: Das Röslein will es nicht leiden (2. Str.), das Röslein muss es jedoch erleiden (3. Str.)“.

        Ja, dieses Argument macht Sinn. Aber dass die Musik Franz Schuberts keine Rolle spiele, weniger. Zumindest geht aus ihr hervor, wie Franz Schubert es gesehen haben kann, bzw. es auf keinen Fall sah (Vergewaltigung).
        Denke nach wie vor, das Lied ist viel unschuldiger gedacht, als viele der heutigen tief psychologischen Interpretationen uns das glauben machen wollen.

      • Okay,
        dass Schubert als Leser zählt, ist natürlich nicht zu bestreiten – er ist einer von vielen Lesern.
        Dass mein Argument von der Logik des Gedichts akzeptiert wird, freut mich (für die Gesprächskultur): Es ist nicht häufig der Fall, dass man sich im Internet vernünftig streiten kann.
        Ich stimme gern dem Eindruck zu, dass die Lektüre des Gedichts heute öfter feministisch getrübt ist.
        Freundliche Grüße, N.T.

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